Parkettauswahl

Bei der Auswahl der Fußböden war uns ziemlich schnell klar, was wir haben wollten: Echtholzparkett. Wir haben jetzt seit fast sechs Jahren Eiche-Fertigparkett in unserer Wohnung und sind immer noch sehr zufrieden. Echtes Holz ist einfach etwas anderes als Kunststofflaminat und dabei wollten wir auf jeden Fall bleiben.

Fertigparkett besteht aus einer ca. 3mm dicken „schönen“ Holzschicht auf einer ca. 10mm dicken Unterkonstruktion. Die Bretter sind in der Regel ca. 2m lang und 140-220mm breit. Man kann aber auch bis zu 4m lange Bretter erhalten! Die oberste Schicht besteht entweder aus einem Brett mit durchgehendem Holzmuster („Landhausdiele“) oder wird aus kleineren Stücken zusammengesetzt („Schiffsboden“). Die Bretter werden entweder klassisch über Nut und Feder oder mit einem Klicksystem zusammengesetzt. Bei der Deckschicht werden in der Regel die Holzart (Buche, Eiche, Ahorn, …), Oberflächenbearbeitung (geölt, lackiert, glatt, strukturiert, eingefärbt, geräuchert …) und die Auswahl des Holzes (keine Astlöcher, ein paar Astlöcher, Risse, …) unterschieden.

Schichtaufbau

Schichtaufbau

Nach dem Besuch von ein paar Ausstellungen waren wir uns relativ schnell einig, was es ungefähr sein sollte: Eiche Landhausdiele mit etwas Struktur, d.h. ein paar Astlöcher sollten zu sehen sein. Eiche ist ein relativ hartes und strapazierfähiges Holz, außerdem ist es preislich noch im Rahmen. Immerhin soll das Parkett typischen Kinderbelastungen standhalten und wir wollen ca. 100m² Parkett verlegen. Da Eiche nicht gleich Eiche ist, haben wir uns die „Standardmodelle“ vieler Hersteller angesehen, eigentlich hat jeder Hersteller „Eiche Landhausdiele strukturiert“ im Angebot.

Eine ganz wichtige Frage war aber noch die Frage nach der Verlegung. Klassisches Parkett wird verklebt, das moderne Fertigparkett wird aber immer öfter schwimmend verlegt. Vorteil der schwimmenden Verlegung ist der geringere Aufwand beim Verlegen und dass es leicht wieder entfernt werden kann. Dem gegenüber soll geklebtes Parkett weniger Trittschall übertragen und eine bessere Wärmeübertragung der Fußbodenheizung ermöglichen. Je nachdem wen man fragt, sollen diese beiden Punkte mit den modernen Unterlagen für die schwimmende Verlegung aber nahezu nicht mehr relevant sein. Ein Vorteil wird bei den Vergleichen aber oft außer acht gelassen: Die Übergänge zwischen den Räumen und von Parkett zu Fliesen sehen bei verklebtem Parkett deutlich besser aus! Anstatt einer breiten Aluschiene zur Verbindung verklebt man lediglich einen dünnen Korkstreifen an dem Übergang.

Beim Besuch beim Händler konnte man wenigstens etwas größere Flächen betrachten.

Beim Besuch beim Händler konnte man wenigstens etwas größere Flächen betrachten.

Von drei Händlern mit denen wir längere Gespräche geführt haben und bei denen uns jeweils ein Parkett gut gefallen hat, hat einer die Verklebung empfohlen. Da dieser Händler auch unseren Estrich gemacht hat, haben wir uns für ihn entschieden. Es kann ja nicht schaden, mehrere Leistungen vom gleichen Händler zu beziehen. Und hier haben wir auch direkt den passenden Kleber erhalten.

Verschiedene Musterstücke, wir haben uns für das erste entschieden.

Verschiedene Musterstücke, wir haben uns für das erste entschieden.

Entschieden haben wir uns für Scheucher Eiche in der Country Sortierung als Landhausdiele. Hier hatten wir die Wahl zwischen drei Breiten (140mm, 182mm, 220mm), wir haben uns im Wohnzimmer für die mittlere Breite und in allen anderen Räumen (Büro, Obergeschoss außer Bad) für die schmalen Bretter entschieden. Die schmalen Bretter passen unserer Meinung nach gut zu den kleineren Räumen, allerdings hat man etwas mehr Verlegeaufwand.

Klicksystem

Klicksystem

Bitte bei den Bildern beachten, dass die Farben nicht ganz der Realität entsprechen. Das verlegte Parkett sieht wirklich schön aus, doch dazu später mehr ;-)

Badausstattung

Letzter offener Punkt auf der Ausstattungsliste unseres Hauses waren die Bäder, rechtzeitig zum Beginn der Fliesenarbeiten und dem Einbau der Badewanne haben wir uns aber auch endlich entschieden.

In der Grundausstattung unserer Baufirma waren Keramag Renova Nr. 1 Waschbecken und WCs, eine Kaldewei Badewanne und Grohe Unterputzarmaturen (Eurodisc oder -style) enthalten. Die bodentiefen Duschen hatten wir bereits von Anfang an eingeplant.

Die erste Bemusterung lief nun nach einem recht interessanten Schema ab: Man trifft sich in der Badausstellung mit dem Sanitärinstallateur und einem Berater von der Ausstellung und geht erstmal den Standard durch. In der Ausstellung gibt es ca. 30 Beispielbäder zur Inspiration, leider war das Standardwaschbecken in keinem Bad installiert, aber man konnte uns immerhin ein Exemplar zeigen. Dann sind wir einmal durch die Ausstellung gegangen und haben geschaut was uns gefällt (das nicht, das nicht, das nicht, das, das nicht, das nicht…) und hatten recht schnell ein paar Favoriten. Hier muss man allerdings auch etwas auf den Preis achten, ganz schnell hat man sich einen mittleren vierstelligen Aufpreis eingehandelt…

Das Glück von Bauherrin und Bauherr ist auch, dass sie beide einen ähnlichen Geschmack haben. Nicht auszudenken, wie schwer alle Entscheidungen in Sachen Haus wären, wenn man einen deutlich unterschiedlichen Geschmack hat! Da wird dann das Hauptbad von IHR im Landhausstil bemustert und dafür darf ER das Gäste-WC in Borussia-Schwarz-Gelb ausstatten…

Die genauen Preise der ausgewählten Gegenstände erhielten wir leider erst nach der Bemusterung in einem Angebot. Man bekommt zwar keine Einzelpreise (wie es z.B. die Baufirma macht), dafür aber sinnvolle Komplettpreise. So gab es z.B. einen Aufpreis für die Regendusche, inklusive Thermostat, Duschkopf, Montage, etc. Immerhin konnten Sanitärinstallateur und Berater in der Ausstellung ungefähre Preisangaben machen.

Am Ende (nach 1-2 weiteren Besuchen in der Ausstellung und weiteren Angebotsiterationen) haben wir uns für die folgenden Dinge entschieden:

Armaturen

Grohe Lineare. Die kantige Optik gefällt uns sehr gut und wird auch gut zum Rest passen. In der Dusche im Obergeschoss wird ein passender Grohe Thermostat installiert werden. Außerdem haben wir uns im Bad OG für einen größeren Wasserhahn entschieden, unter dem man z.B. auch einmal die Haare oder zur Not auch den kleinen Bauleiter waschen kann ;-) Im Gäste WC und an der Badewanne wird die Standardarmatur verbaut.

So ungefähr wird es im Bad aussehen (Duravit Vero + Grohe Lineare Large)

So ungefähr wird es im Bad aussehen (Duravit Vero + Grohe Lineare Large)

So ungefähr wird es im Gäste-WC aussehen (Duravit Vero + Grohe Lineare)

So ungefähr wird es im Gäste-WC aussehen (Duravit Vero + Grohe Lineare)

Badewannen

Kaldewei Puro. Bei Badewannen muss man sich erst einmal zwischen Stahl und Acryl entscheiden. Die Auswahl ist bei Acryl deutlich größer, jedoch kam das für uns wegen der Empfindlichkeit nicht in Frage. Bei den Stahlwannen bleiben nur Kaldewei und Bette als große Hersteller übrig, Standard wäre eine einfache Wanne von Kaldewei gewesen. Diese hat uns allerdings von der Optik her nicht gefallen, so dass wir das nächsthöhere Modell „Puro“ gewählt haben. Diese ist schön eckig und passt gut zum restlichen Bad.

Duschen

Im Erdgeschoss haben wir gegenüber dem Standard nichts verändert, hier wird eine gewöhnliche Brause installiert. Im Obergeschoss haben wir uns eine Regendusche gegönnt. In der Dachschräge wird ein Nikles Duschkopf installiert, dazu gibt es zusätzlich eine einfache Brause wie im Erdgeschoss. Beide bodentiefen Duschen enthalten breite Ablaufrinnen.

Waschbecken

Duravit Vero. Die Waschbecken sind definitiv die auffälligsten Elemente im Bad und es gibt auch am meisten Auswahl. Außerdem gibt es auch zu allen Waschbecken passende Unterschränke. Aus Interesse haben wir uns für das Waschbecken im Obergeschoss ein Unterbauschränkchen und für das Waschbecken im Erdgeschoss einen Waschtisch mit Schränkchen anbieten lassen. Die Preise waren aber so übertrieben, dass wir hiervon Abstand genommen haben. Für den Preis eines klapprigen Schränkchens kann man sich auch schon eine deutlich hochwertigere Maßanfertigung beim Tischler machen lassen. Für das Erdgeschoss werden wir jetzt wahrscheinlich etwas eigenes basteln, dazu aber später mehr. Die Duravit Vero Waschbecken passen wieder zum gradlinigen Rest der Ausstattung und liegen auch preislich im Rahmen. In beiden Bädern haben wir die Unterseite geschliffen bestellt (zur Waschtischmontage), außerdem wird das Waschbecken im Obergeschoss 70cm breit werden.

WCs

Keramag Icon. Die Keramag Icon WCs haben uns wegen der schnörkellosen Form gut gefallen. Als spülrandlose Version sollen sie sich leichter reinigen lassen und den Deckel mit Absenkautomatik finden wir auch sehr praktisch. Die Drückerplatte kommt von Geberit, für das genaue Design müssen wir uns noch entscheiden (wenn wir die Auspreisangebote dafür erhalten haben).

Der Fliesenleger wird voraussichtlich nächste Woche fertig werden und dann kann es auch schon an den Einbau gehen. Wir sind sehr gespannt und freuen uns darauf!

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Grohe.

Haustür

Wir haben eine Haustür! Die Tür sollte möglichst spät eingebaut werden, damit die Handwerker (und wir) möglichst wenig Chancen haben, sie schon zu vermackeln. Jetzt wurde es aber Zeit, da innen noch Putz und Estrich angearbeitet werden müssen und der Fliesenleger auch schon in den Startlöchern steht.

Wir wollen mal die Entstehungsgeschichte unserer Haustür etwas näher beleuchten. Unser Architekt vertritt die Meinung

Die Haustür ist die Visitenkarte Ihres Hauses

und entsprechend viel Mühe hat er sich auch beim Entwurf gegeben. Wir wurden mit einer Checkliste zur Ausstattung (Fenster, verschiedene Schutzelemente, Türwächter, etc.) und einer Mappe mit zahlreichen Fotos von bereits realisierten Exemplaren ausgestattet. Gleichzeitig haben wir unterwegs verstärkt auf Haustüren geachtet und tatsächlich eine gefunden, die uns ausgesprochen gut gefallen hat.

Schicke Beispieltür!

Schicke Beispieltür!

Besonders die Holzoptik fanden wir gut, beim Rest hatten wir noch ein paar eigene Ideen und unser Architekt hat einen sehr schönen Entwurf erstellt.

Eine Tür in „Holz Natur“ stellte dann aber doch eine Herausforderung für den Tischer dar. Wir dachten, dass so etwas mehr oder weniger Tagesgeschäft wäre – aber so ganz einfach ist das nicht. Das Holz verändert durch die UV Bestrahlung seine Farbe und in der Regel wird eine Holztür deshalb farbig lackiert. Sein Lacklieferant hat aber auch einen Klarlack mit UV Schutz im Programm, den der Tischler für uns erstmalig verwendet hat. Er hat uns Probeexemplare von zwei verschiedenen Holzfurnieren gemacht und zusätzlich auch ein Stück „normale“ Marantihaustür da gelassen.

Maranti - Eiche - Lärche

Maranti – Eiche – Lärche

Maranti - Eiche - Lärche

Maranti – Eiche – Lärche

Wir haben uns für Lärche entschieden (was etwas teurer ist als Maranti, es gab leider keinen Rabatt dafür, dass der Tischler sein Portfolio erweitern kann). Nach kurzer Produktions- und etwas längerer Wartezeit wurde die Tür heute montiert:

Unsere Tür!! Bitte den Sportwagen des Nachbarn und das Dixi nicht beachten ;-)

Unsere Tür!! Bitte den Sportwagen des Nachbarn und das Dixi nicht beachten ;-)

Sie ist wirklich so geworden wie auf dem Entwurf und wir finden sie richtig gut!

Entwurf

Entwurf

Realität

Realität

Von innen sieht die Tür auch schön aus, nur die Umgebung muss noch etwas aufgehübscht werden.

Haustür von innen

Haustür von innen

Die Klinke wird zu den anderen Türklinken passen

Die Klinke wird zu den anderen Türklinken passen

Wir haben extra Klarglasfenster gewählt, damit man rausschauen kann. Auf unserem Privatweg ist so wenig los, dass wir keine Bedenken haben, dass jemand ins Haus schauen könnte. Als „Extra“ haben wir einen Türwächter ausgewählt, das ist der kleine Riegel oberhalb des Schlosses mit dem man die Tür von innen verriegeln kann. Diesen kann man mit dem Schlüssel trotzdem von außen öffnen.

Wir sind sehr zufrieden! Und das Haus sieht gleich viel fertiger aus :-)

Fliesenbesprechung

Anfang letzter Woche erreichte uns die Anfrage unseres Fliesenlegers, ob wir vor Weihnachten noch einen Termin für die Besprechung der Fliesenarbeiten machen könnten! Natürlich konnten wir! Die Auswahl der Fliesen liegt schon vier Monate zurück und die Details der Verlegung sollten vor Ort besprochen werden.

Laut Bauzeitenplan sollten die Fliesenarbeiten eigentlich schon vor Weihnachten beginnen, da aber Wände und Estrich noch recht feucht waren/sind, wurden die Arbeiten auf Anfang nächsten Jahres verschoben. Trotzdem passte uns die Besprechung während unseres Weihnachtsurlaubs sehr gut, der kleine Bauleiter musste nämlich arbeiten und so hatten Bauherr und Bauherrin Zeit für wichtige Hausaktivitäten.

Die eigentliche Besprechung ging dann ganz schnell. Wir sind einmal das Angebot durchgegangen, in dem wir schon recht viele Details vermerkt:

  • Generell werden die Fliesen bis auf 126cm verlegt, das entspricht dann fünf ganzen Fliesen. Lediglich in den Duschen wird raumhoch gefliest.
  • Außerdem sollen alle vertikalen Kanten mit unscheinbaren Kunststoffkantenschienen geschützt werden. Die horizontalen Kanten erhalten die schöneren Edelstahlschienen.
  • Alle waagerechten Flächen (Fensterbänke, Ablagen) werden mit Bodenfliesen gefliest.
  • Wände, an denen wir nicht viel Feuchtigkeit/Wasser erwarten, bekommen keine Fliesen!

In beiden (bodentiefen) Duschen wird in der Wand ein Fach für Duschgel, etc. erstellt:

Planung des Ablagefachs in der Dusche

Planung des Ablagefachs in der Dusche

Dem Fliesenleger ist dann auch noch eine problematische Stelle aufgefallen: Einige Schrauben die zur Befestigung der Armaturen verwendet wurden, haben bereits angefangen zu rosten! Um sicher zu gehen, dass der Rost nicht durch Fliesen oder Fugen kommt, wird sich hier der Sanitärinstallateur wohl noch etwas einfallen lassen müssen…

Die Befestigungsschrauben der Duscharmaturen...

Die Befestigungsschrauben der Duscharmaturen…

Die Wand ohne Putz wurde in KW43 dokumentiert.

...fangen schon an zu rosten!

…fangen schon an zu rosten!

Leider kam der Fliesenleger (immerhin Chef der ausführenden Firma) recht arrogant rüber, hat die Bauherrin weitestgehend ignoriert und ist wenig auf unsere Fragen eingegangen (à la „Wir sind eine Fachfirma, wir machen das schon.“). Aber wenn die Arbeit dann gut ist, können wir da drüber hinweg sehen…

Küche Teil 2

Unsere Küche haben wir schon vor einigen Monaten geplant und auch bestellt. Nur ein kleines Detail war noch offen: Die Farbe der Arbeitsplatte. Hier waren wir uns bis zuletzt nicht sicher und bei unseren letzten Besuchen im Küchenladen war unser Berater nicht da. Jetzt hatten wir endlich einen Termin und haben uns nochmal eine Menge Muster angesehen und auch etwas passendes gefunden. Wir haben extra unsere Bodenfliesen und das Parkett mitgenommen um wenigstens etwas abschätzen zu können, wie es am Ende aussehen wird. Eigentlich wollten wir das Arbeitsplattendekor in Eiche hell bestellen, passend zum Parkett. Aber da keine Farbe richtig passen wollte, haben wir uns für einen Kontrast entschieden: Amerikanischer Nussbaum, also ein etwas dunklerer Braunton (im Titelbild das dunkleste Braun).

Unsere Dunstabzugshaube hängt noch in der Ausstellung, wird aber noch dieses Jahr abgehängt und wir können sie dann abholen. Wir wollen noch eine Deckenabhängung für die Haube konstruieren und können uns dann im Weihnachtsurlaub darüber mal Gedanken machen.

Innentüren

Wir haben die Innentüren aus dem Komplettangebot unserer Baufirma herausgenommen und kümmern uns um dieses Gewerk nun selber. Wir wussten schon relativ genau was wir wollten und haben uns nicht nur bei dem Kooperationspartner unserer Baufirma sondern auch bei der Konkurenz erkundigt – und die ist pro Tür ca. 100EUR günstiger.

Aufmaß

Am letzten Freitag kam der Geschäftsführer des Türenhandels zum Aufmaß vorbei. Bei dem Termin hat er alle Türöffnungen ausgemessen und sich die Öffnungsrichtung der Türen notiert. Außerdem muss die Zarge zu der Dicke der Wand passen.

Beim Aufmaß für die Türen wurden die relevanten Parameter direkt in der Türöffnung notiert

Beim Aufmaß für die Türen wurden die relevanten Parameter direkt in der Türöffnung notiert

Auswahl

Am Samstag haben wir dann die Details zu den Türen besprochen. Im Erdgeschoss und Obergeschoss werden Vitadoor Basic 04 in 212,5cm Höhe verbaut. Diese Türen sind komplett weiß und haben zwei dezente weiße Querstreifen.

Vitadoor Basic 04 ...

Vitadoor Basic 04 …

... mit zwei dezenten weißen Querstreifen

… mit zwei dezenten weißen Querstreifen

Im Keller werden etwas einfachere komplett weiße Türen verbaut.

Bei der Auswahl der Türgriffe haben wir ein rundes Edelstahlmodell ausgesucht. Hier haben wir die etwas hochwertigere Version genommen, weil sich der Griff bei der Bedienung deutlich besser anfühlt. Im Keller reicht uns dann wieder die einfache Version in ähnlicher Optik. Und in den beiden Badezimmern gibt es natürlich WC-Schlösser mit einem kleinen Drehknauf.

Türgriffe werden Griffwerk Lucia Professional

Türgriffe werden Griffwerk Lucia Professional

Highlight wird unserer Meinung nach die Tür zur Küche werden, hier haben wir uns für eine Glasschiebetür entschieden. Zuerst war eine normale Tür geplant, aber egal zu welcher Seite und in welche Richtung die Tür aufgegangen wäre, irgendwie wäre sie immer im Weg gewesen. Die Glastür schiebt man zur Seite und dort stört sie niemanden.

Glasschiebetür

Glasschiebetür

Hier wird der Griff eine einfache runde Stahlmanschette mit einem Loch sein. Der Beschlag der Tür bekommt einen einrastenden Soft-Stop auf beiden Seiten und das Loch garantiert, dass man auch genügend Kraft aufbringen kann um die Tür zu Öffnen oder zu Schließen.

So ähnlich wird der Griff der Schiebetür aussehen

So ähnlich wird der Griff der Schiebetür aussehen

Als Einbautermin haben wir KW6/7 ausgemacht, das sollte nach den Malerarbeiten und nach dem Verlegen der Bodenbeläge aber vor unserem Einzug sein. Manchmal wird auch geraten, erst nach dem Umzug die Türen zu montieren um die Zargen zu schonen, aber wir wollen lieber direkt in ein Haus mit Türen einziehen und setzen auf vorsichtige Umzugshelfer.

Kellerplanung

Der Bauherr plant einen Hobbykeller um an seinen Fahrrädern zu basteln und vielleicht auch mal der ein oder anderen Heimwerkertätigkeit nachzugehen. Der kleine Bauleiter wird daran später sicherlich auch seinen Spaß haben. Passend zu diesen Überlegungen hat eine große deutsche Mountainbikezeitung, die zufällig regelmäßig per Post den Weg zur Baufamilie findet, ein „Spezial“ aufgelegt. Seht selbst :-)

BIKE - Die eigene Werkstatt

BIKE – „Die eigene Werkstatt“

Enthält ein paar gute Tipps und Anregungen.

Ausstattung und Bemusterung

Mit den Bauarbeiten in vollem Gange wollen wir noch einmal kurz auf die Planungsphase zurückblicken und die Ausstattung unseren Hauses zusammenfassen:

  • Massivhaus mit Keller, 1 1/2 Geschosse ohne Dachboden, KfW70 Standard
  • Außenwandaufbau: 17,5cm Hochlochziegel und 14cm Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
  • Gasbrennwertheizung mit Solarunterstützung für die Warmwasserbereitung
  • Kontrollierte Wohnraumbelüftung (KWL)
  • Fußbodenheizung im gesamten Haus

Eigentlich sind wir hier mehr oder weniger im Standard geblieben und haben dann Lüftungsanlage und Fußbodenheizung dazu ausgesucht. Mit ein paar Tricks (z.B. einer etwas besser isolierten Wand im Kellerflur) erreicht man dann schon den KfW70 Standard.

Bei den Heizungen gibt es immer mehr den Trend zu Wärmepumpen, aber wir wollten doch lieber bei der bewährten Technik bleiben. Luftwärmepumpen machen einerseits draußen Lärm (was wir den nahen Nachbarn nur ungern zumuten wollten) und andererseits lässt sich deren Wirkungsgrad schlecht voraussagen und er hängt sehr vom Haus und von der Auslegung des Gesamtsystems ab. Wenn man Pech hat, heizt man im Winter 1:1 mit Strom… Eine Tiefenbohrung für eine Erdwärmepumpe wäre sehr teuer geworden und für Flächenkollektoren reicht die Grundstücksfläche nicht aus. Also die bewährte Gastherme, in 25-30 Jahren (hoffentlich) schauen wir dann weiter…

Ansonsten haben wir noch

  • elektrische Rolläden
  • Türhöhe 2,125m
  • Schornstein (und Kaminofen)

als Zusatzausstattung ausgesucht. Im Rahmen der Bemusterung haben wir dann die folgenden Details festgelegt bzw. bestätigt, dass wir im Standard der Bauleistungsbeschreibung bleiben:

  • Fenster außen in anthrazit foliert (Aufpreis)
  • Braas Dachpfannen in anthrazit
  • Gira System 55 Schalterprogramm
  • Rolläden in grau
  • Fensterbänke

Die Bemusterung fand in den Räumen der Baufirma statt und man hatte von allen wichtigen Objekten Muster da. Unsere Entscheidung haben wir dann einfach auf einer Farbkopie der Muster per Unterschrift bestätigt – ein etwas altbackenes (der Bau-„irgendwas mit Computern“-herr hätte hier eher eine Excel Tabelle erwartet…) aber irgendwie charmantes und absolut zweckmäßiges Verfahren.

Bemusterungsprotokoll

Bemusterungsprotokoll

Fliesen und Sanitärobjekte werden direkt mit den ausführenden Handwerkern besprochen und ausgesucht. Die Fliesen haben wir bereits ausgesucht und bei WC, Waschbecken und Co. sind wir auch schon recht weit (Bericht folgt). Beides war und ist auf jeden Fall nicht ganz einfach und muss sorgfältig bedacht werden – schließlich schaut man sich das dann viele Jahre täglich an!

Um Innentüren, die restlichen Fußböden, Tapeten und Farben kümmern wir uns selber. Bei den Türen wissen wir schon ziemlich genau, wie sie aussehen sollen (so wie die jetzigen in unserer Mietwohnung ;) und nach Fußböden haben wir uns auch schon ein wenig umgesehen. Momentan tendieren wir zu einem etwas „lebhafteren“ Eichenfußboden von Palermo Parkett, der gefällt uns sehr gut und ist auch preislich im Rahmen.

Fertigparkett von Palermo in "Eiche lebhaft"

Fertigparkett von Palermo in „Eiche lebhaft“

Bauzeitplan

Pünktlich zur Fertigstellung des Rohbaus in der vergangenen Woche haben wir auch den aktuellen Bauzeitplan bekommen. Uns war im voraus mitgeteilt worden, dass dieser Plan immer zum Ende des Rohbaus fertiggestellt und kommuniziert wird. Bis dahin kann das Wetter einen aufgestellten Zeitplan nämlich noch gehörig durcheinander bringen – wenn dann aber abzusehen ist, wann das Haus dicht ist, können alle weiteren Gewerke eingetaktet werden. So war es also auch bei uns und der Plan sieht wirklich gut aus!

Oktober

Nachdem der Dachstuhl jetzt drauf ist, beginnen die Dachdecker diese Woche mit ihrer Arbeit und Anfang Oktober soll das Dach komplett fertig sein. Parallel dazu werden Elektriker und Sanitärinstallateur die dreckigen Arbeiten ausführen, d.h. Schlitze und Löcher für alle Kabel und Rohre werden gebohrt und gefräst. Mitte Oktober sollen die fertig sein und dann werden die Fenster eingebaut.

November

Ende Oktober/Anfang November wird der Innenputz aufgetragen. Außerdem wird die Treppenunterkonstruktion mit den Baustufen montiert. Anschließend wird schon der Estrich eingebracht. Weiterhin soll dann auch der Hausanschluss erfolgen, damit für die Heizung (Installation Ende Nov./Anfang Dez.) Strom und Wasser zur Verfügung stehen.

Dezember

Ab Ende November und bis in den Januar hinein wird der Trockenbau vor Ort sein. Kurz vor den Weihnachtsferien nimmt dann auch der Fliesenleger seine Arbeit auf und wird bis Mitte Januar beschäftigt sein. Parallel zu den Innenarbeiten ist für Dezember auch das Anbringen von Wärmedämmung und Putz geplant, hoffentlich zeigt sich das Wetter dann kooperativ!

Januar

Im Januar (oder auch schon im Weihnachtsurlaub) werden wir mit unserer Eigenleistung beginnen. Hier haben wir uns hauptsächlich Schleifen/Tapezieren/Streichen der Wände und Decken sowie den Einbau eines Fertigparkettfußbodens vorgenommen. Zu den Malerarbeiten werden wir uns aber vorher auch noch einmal beraten lassen und einen Teil auch machen lassen.

Februar

Im Februar wird die Elektro- und Sanitärendinstallation durchgeführt, d.h. Kabel durch die Leerrohre ziehen, Steckdosen und Schalter montieren und natürlich Waschbecken, WCs, usw. anbringen. Als letztes folgen die Türen (das werden wir auch selber vergeben) und dann können wir hoffentlich schon Ende Februar einziehen!

Insgesamt liegt der Plan im Rahmen der zugesicherten Bauzeit von 30 Wochen, die wären Mitte März vorbei. Man muss jedoch bedenken, dass bereits 6 Wochen für Eigenleistung eingeplant wurden, im Endeffekt ist die Firma also fast zwei Monate schneller als zugesichert! Hätten wir unsere geplanten Eigenleistungen erst nach Ende der offiziellen Bauzeit ausführen können, würden wir wohl erst im Mai umziehen. Natürlich müssen wir auch erstmal abwarten, wie sich das entwickelt aber im Moment sind wir noch zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten wird und wir freuen uns auf den Umzug :-)

Die Fliesenauswahl

Heute wird die Bauherrin mal berichten, wie es bei unserer Fliesenauswahl gelaufen ist. Das Ziel war es, die richtigen Fliesen zu finden, die wir in den Badezimmern, im Flur und in der Küche verlegen können. Außerdem sollen sie auch noch zu dem Holzfußboden passen, den wir in den restlichen Räumen verlegen wollen. Schon bei unseren Vorüberlegungen und den ersten Besuchen in der Badausstellung und beim Fliesenladen, wurde deutlich, dass wir eine schlichte und geradlinige Schwarz-Weiß Optik bevorzugen. Außerdem ist uns wichtig, dass Boden und Wände möglichst unempfindlich sind und man nicht jeden kleinen Krümel sieht. Interessanterweise haben wir diesen Stil mit grauen Bodenfliesen in Betonoptik und einem schönen Eichenparkett in einem Lüneburger Hotel genau nach unserem Geschmack umgesetzt gesehen.

Fliesen im Lüneburger Hotel "Einzigartig"

Fliesen im Lüneburger Hotel „Einzigartig“

So sind wir schon mit recht konkreten Vorstellungen zum Fliesenladen gegangen. Beim ersten Termin ging es erstmal darum die Optik weiter einzugrenzen. Wir haben uns alle Bodenfliesen in grau und anthrazit und passende weiße Wandfliesen angesehen. Nach ungefähr zwei Stunden Fliesen hin- und hertragen blieben noch drei Optionen für den Boden und zwei für die Wand. Beim nächsten Termin war es dann auch recht einfach sich für eine schöne Kombination zu entscheiden. Die Wandfliesen werden weiß mit einem leichten Grauschatten, damit sie nicht zu empfindlich sind und die Größe ist 25x70cm. Auf dem Boden werden Fliesen in Betonoptik mit einem recht warmen Grauton verlegt, sodass sie auch gut zum warmen Holzton passen. Hier werden Fliesen in Größe 60x60cm verlegt. Am Ende mussten noch viele Details geklärt werden: Farbe der Fugen, Duschablagen, Verlegerichtung, Edelstahlkanten, Wischkanten, Bordüren, etc. Aber wir sind überzeugt, dass wir eine schöne Lösung gefunden haben!

Wandfliesen mit Bordüre

Wandfliesen mit Bordüre

Bodenfliesen

Bodenfliesen