Gemeinschaftsweg Teil 2

Knapp drei Monate nach der Erstellung des Unterbaus, wurde unsere Einfahrt Ende März bis Anfang April fertig gestellt. Leider hat sich die Fertigstellung bedingt durch Wetter und andere Aufträge bis in den Frühling hingezogen, aber dann ging es recht schnell und jetzt haben wir eine fertige schöne Einfahrt.

Der Weg ist fertig!

Der erste Arbeitsschritt war der Einbau der Ablaufrinnen und das Fertigstellen der Abwasserschächte. Normalerweise wird für den Ablauf ein Gulli verwendet. Leider gab es bei uns zwei Anforderungen, für die sich keine Lösung finden ließ: Die Gullikonstruktion durfte nicht zu hoch sein, da die Regenwasserrohre relativ hoch verlaufen und der Gulli sollte für die Befahrung von schweren LKWs geeignet sein. Entweder gab es kompakte Konstruktionen für PKW Verkehr oder sehr große und stabile Gullis, die nicht passten. Also wurde ein Stück einer normalen Ablaufrinne mit einem Kernbohrer um einen Ablauf erweitert und so zum Gulli umfunktioniert.

Ablaufrinnen werden eingebaut

Fertige Rinne

Erhöhung der Abwasserschächte

Fertig auf Höhe gebrachter und abgedichteter Schacht

Nachdem die ganzen Vorarbeiten erledigt waren, begannen die Pflasterarbeiten mit dem Lintel DSK Ökopflaster.

Lintel DSK Ökopflaster

Beginn der Pflasterarbeiten

Pflasterarbeiten

Um die ganzen Deckel der Abwasserschächte mussten jede Menge Steine gesägt und kleine Steinchen verlegt werden.

Eingefasster Gullideckel

Geschnittene Steine im „Knick“

An der Straße mussten die Bordsteine erneuert werden.

Erneuerter Bordstein

Nach knapp drei Wochen war alles fertig und wir konnten die Einfahrt „Probefahren“. Funktioniert :) Wie geplant können wir mit dem Auto vor unserem Grundstück wenden und somit vorwärts rein und raus fahren. Außerdem wäre es kein Problem, ein Zweitauto ebenfalls auf dem Grundstück zu parken, auch für Besuch ist noch Platz.

Fertig

Fertig

Damit sind bei uns erst einmal alle Bauarbeiten abgeschlossen.

Gemeinschaftsweg Teil 1

Unsere Einfahrt ist endlich fertig! Der erste Teil der Bauarbeiten wurde bereits vor Weihnachten ausgeführt. Unmittelbar nach dem Pflastern unserer Einfahrt hatten wir gemeinsam mit unseren Nachbarn die restlichen Arbeiten beauftragt.

Der Gemeinschaftsweg wird von allen Nachbarn, die daran wohnen, zu gleichen Teilen bezahlt und entsprechend hatten auch alle ein Mitspracherecht. Wir konnten uns aber schnell auf Pflastersteine und die allgemeine Ausführung einigen. Als Pflaster haben wir Lintel DSK in hellgrau ausgesucht, das sind die selben Steine die auch bei uns und unseren Nachbarn verlegt wurden, allerdings nicht in anthrazit sondern in grau. Das Pflaster ist sogenanntes Ökopflaster, d.h. das Wasser läuft zwischen den Fugen nach unten ab. Da dieser Effekt aber mit der Zeit nachlässt und das Wasser von unserem Grundstück nicht auf die Straße sondern nur zu den Nachbarn fließen kann, wurden zwei Abläufe für Regenwasser eingebaut. Der kleine Hügel zu dem älteren Nachbarhaus wurde mit L-Steinen abgestützt.

Verlegung der beiden Hofabläufe

Als erstes musste eine Mischung aus Schotter, Dreck und übrig gebliebenem Mutterboden entfernt werden. Leider konnte der Schotter nicht wieder verwendet werden, da er beim Verlegen der diversen Versorgungsleitungen mit Erde vermischt wurde. Außerdem war der Schotter zu hoch für den fertigen Weg eingebaut worden und darunter befanden sich noch Reste vom Mutterboden. Also kam alles weg.

Anschließend hat unser Gartenbauer die Leitungen für die beiden Abläufe verlegt und an die bestehende Regenwasserleitung angeschlossen.

Angeschlossen und anschließend wieder eingebuddelt

Der provisorische Schotterweg wurde komplett entfernt

Die im vorletzten Herbst eingebauten Schmutz- und Regenwasserschächte wurden auf ihre endgültige Höhe gebracht und die alten Bestandsschächte mussten restauriert und ebenfalls auf Höhe gebracht werden. Diese Arbeiten mussten vor dem Einbringen des Schotterunterbaus erledigt werden.

Die vorderen Gullis mussten restauriert werden

Alles vorbereitet

Bei den Arbeiten tauchte ein weiterer alter Schacht auf, dieser lag aber glücklicherweise tief genug um nicht zu stören und konnte so überbaut werden.

Es tauchte – mal wieder – ein alter Schacht auf

Zu den Unitymediakabeln gibt es auch eine kleine Anekdote: Der Bauherr hatte dem Unitymedia-Bauleiter deutlich erklärt, dass der endgültige Weg später etwas tiefer als die provisorische Einfahrt werden wird und die Kabel deshalb auch tief genug verlegt werden müssen. Der Bauleiter tat das mit einem Kommentar à la „Wir machen das schon richtig“ ab. Die Kabel wurden dann so knapp verlegt, dass der Bagger sie fast angekratzt hätte…

Unitymediakabel

Vorbereitet

Nach den ganzen Vorbereitungen wurde neuer Schotter eingebracht.

Anschließend wurde eine Menge neuer Schotter eingebaut

Auf dem verdichteten Schotter wurden dann auf der vorderen Hälfte des Wegs L-Steine verbaut und auf der hinteren Hälfte normale Kantsteine.

L-Steine

L-Steine

Nachdem die L-Steine gesetzt waren, wurde noch mehr Schotter eingebracht und verdichtet. Damit hatten wir erst einmal eine provisorische Einfahrt. Leider hat der Bauherr anscheinend kein Gesamtfoto davon gemacht…

Fast fertig

Bauabschnitt 1 fertig

Auf dem fertigen Unterbau konnte man aber wieder auf die Grundstücke fahren und so hatten wir pünktlich zu Weihnachten einen halb fertigen und gut benutzbaren Weg.

Jahresrückblick

Wir wünschen allen Lesern ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2017!

Im vergangenen Jahr hatte unser Blog im Schnitt ca. 125 Besucher pro Tag. Wir freuen uns sehr, dass so viele Leser zu uns finden und unser Blog auch nach dem Einzug noch interessant ist! Vielen Dank für Ihr/euer Interesse!

Der kleine Bauleiter wünscht ebenfalls ein frohes neues Jahr!

Rückblick

Im vergangenen Jahr hat sich sehr viel getan und wir wollen ein kleines Fazit ziehen.

Vor einem Jahr hatten wir gerade mit unseren Eigenleistungen begonnen und freuten uns schon auf den Umzug. Es lagen zwei arbeitsreiche Monate vor uns, in denen wir die kompletten Malerarbeiten erledigt und den Parkettfußboden verlegt haben. Von außen war das Haus vor einem Jahr schon fast fertig, es fehlte lediglich die Eingangstür.

Das Haus von oben (24.12.2015)

Seit dem Umzug Ende Februar haben wir dann an den Außenanlagen weitergearbeitet und die ein oder andere Nacharbeit im Haus erledigt. Die Außenanlagen sind inzwischen fast fertig und wir freuen uns sehr über den Garten.

Westseite des Hauses mit Garten zum Jahreswechsel 2016/2017

Wir fühlen uns immer noch sehr wohl in unserem Haus und haben das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Ein paar Kleinigkeiten würden wir natürlich inzwischen auch anders machen, z.B. vermissen wir manchmal an bestimmten Stellen eine Extrasteckdose (insbesondere in der Küche) oder ärgern uns, einem gewissen Handwerker nicht noch etwas besser auf die Finger geschaut zu haben. Aber insgesamt überwiegt deutlich die Freude über die eigenen vier Wände und die wirklich angenehme Wohnlage in Marienloh. Man ist von hier aus schnell im Grünen aber auch relativ schnell in der Stadt und/oder bei der Arbeit. Nur ein vernünftiger Bäcker fehlt…

Ostseite des Hauses mit Einfahrt

Ausblick auf 2017

Ein paar Dinge sind im Haus noch zu erledigen, es fehlen z.B. noch ein paar Lampen. Außen ist das Carport das letzte große Projekt, welches wir wahrscheinlich in diesem Jahr angehen werden.

Außerdem gibt es noch ein paar Sachen die noch auf einen Blogbeitrag warten, falls wir also mal nicht so fleißig sein sollten, können wir damit hier weiter für „Betrieb“ sorgen.

Einfahrt Teil 2 – Pflaster

Nach den Vorbereitungen wurde in der darauffolgenden Woche das Pflaster verlegt. Für die Pflasterarbeiten hatte sich der Bauherr einen Tag frei genommen, um den Gartenbauer bei der Arbeit zu unterstützen.

Die ersten Quadratmeter Pflaster

Unser Bebauungsplan schreibt Ökopflaster vor, d.h. das Pflaster und der Split in den Fugen sind so gestaltet, dass Wasser durch die Fugen ablaufen kann. Lt. Hersteller kann das Pflaster sogar ohne Gefälle verbaut werden, aber mit Gefälle haben wir ein besseres Gefühl. Außerdem ist davon auszugehen, dass die Versickerfähigkeit nachlässt (die Fugen verstopfen langsam) und wir wollen ja länger hier wohnen und die Einfahrt nicht in 10 Jahren erneuern weil das Wasser nicht abläuft und sich Pfützen bilden.

Beim Pflaster fiel unsere Wahl auf Lintel DSK Ökopflaster, welches auch schon auf dem kurzen Weg zur Terrasse verlegt wurde. Beim Verlegemuster haben wir uns für Fischgrätmuster entschieden, dies lockert die großen Flächen etwas auf.

Die erste Palette Lintel DSK Ökopflaster

Zuerst wurde der Split auf der gesamten Fläche abgezogen. Dabei wurde ein Gefälle von 2% vom Haus weg eingebaut, damit das Regenwasser nicht zum Haus laufen kann. Leider verzögerte sich die Lieferung des Pflasters, so dass wir erst gegen 14:00 Uhr mit dem Legen der Steine beginnen konnten…

Die ersten 30m^2…

Fischgrätmuster

Das Verlegen ging dann aber recht zügig, so dass wir bei Einbruch der Dunkelheit schon ca. 80% der Fläche gepflastert hatten.

Ergebnis nach einem Tag

In den darauffolgenden Tagen hat der Gartenbauer dann das Pflaster fertig verlegt und dafür jede Menge Steine geschnitten.

Steinsäge

Hier kommt später noch ein Carport hin

Pflasterpuzzle

Nachdem alle Steine verlegt waren, hat der Bauherr Split in die Fugen eingefegt. Dann wurde das Pflaster abgerüttelt und nochmal Split eingefegt. Anschließend durften wir das erste Mal mit dem Auto aufs Pflaster fahren :-)

Spezialsplit für das Ökopflaster

Split

Fertig abgerüttelt und mit Split gefüllt

Fertig abgerüttelt und mit Split gefüllt

Wir freuen uns sehr darüber, dass die erste Hälfte unserer Einfahrt fertig ist! Den gemeinsamen Weg haben wir auch bereits in Auftrag gegeben und die Arbeiten haben begonnen. Bald werden wir also mit sauberen Schuhen bis ins Haus gehen können ;-)

Fertig!

Einfahrt Teil 1 – Vorbereitungen

In den letzten zwei Wochen ist trotz des kalten Winterwetters unsere Einfahrt gepflastert worden. Seit dem Einzug (und vorher natürlich auch schon) gelangte man über Schotter und Matsch zum Haus. Wir hatten uns damit arrangiert, freuten uns aber auch auf die Fertigstellung unserer Einfahrt. Wir hatten allerdings vereinbart, dass zuerst das Unitymedia Kabel verlegt wird und anschließend gepflastert wird. Nachdem das erledigt war, konnte es also los gehen!

Provisorische Einfahrt

Provisorische Einfahrt

Mutterboden- und Bauschuttlager hinter dem Haus

Mutterboden- und Bauschuttlager hinter dem Haus

Die vielen Erdarbeiten (diverse Hausanschlüsse) hatten dazu geführt, dass der Schotter vor dem Haus mit viel Erde vermischt war und entsorgt werden musste. Also hat unser Gartenbauer im ersten Schritt alles ausgebaggert und den Dreck abgefahren.

Schotter und Erde wurden entfernt

Schotter und Erde wurden entfernt

Als nächstes wurde neuer Schotter eingebracht (62 Tonnen!) und ordentlich verdichtet.

Neuer Schotter

Neuer Schotter

Fertige Schotterfläche

Fertige Schotterfläche

Vor dem Carport unserer Nachbarn haben wir ein schmales Beet anlegen lassen. So lockern wir die doch recht große gepflasterte Fläche vor dem Haus etwas auf und können vielleicht auch mittelfristig das Carport etwas verstecken.

Beet vor dem Carport der Nachbarn

Beet vor dem Carport der Nachbarn

Anschließend wurde ein Kantstein als Abgrenzung zu dem Gemeinschaftsweg gesetzt. Ein Abwasserschacht liegt leider nicht zu 100% in dem Weg und so musste er schon einmal hochgesetzt und der Kantstein dort unterbrochen werden.

Kantstein als Abgrenzung zum Weg

Kantstein als Abgrenzung zum Weg

Abwasserschacht auf der richtigen Höhe

Abwasserschacht auf der richtigen Höhe

Der letzte Schritt war das Verteilen von 7,5t Split. Dies hat der Bauherr am letzten Wochenende erledigt.

Split

Split

Damit waren die Vorbereitungen abgeschlossen. Die Arbeiten haben ca. eine Woche gedauert, allerdings war der Gartenbauer nicht die ganze Zeit bei uns aktiv und teilweise hat ihn das kalte Wetter auch an der Arbeit gehindert – unter 0°C kann der Beton nicht mehr verarbeitet werden und auch Schotter und Split lassen sich nicht mehr so gut verarbeiten.

Die große Herausforderung bei den Arbeiten waren die verschiedenen Höhen: Unsere vorderen Nachbarn (auf den Fotos links) sind etwas höher, trotzdem sollte das Regenwasser bei uns aber überall vom Haus weg laufen. Die Höhendifferenz gleichen wir nun mit dem kleinen Beet aus, an den anderne Seiten wurden einfach 2% Gefälle vom Haus weg eingeplant.