Verbrauch 2017

Der Bauherr hat den Gas-, Strom- und Wasserverbrauch für 2017 ausgewertet. Nach dem Verbrauch im ersten Jahr, ist das nun der Verbrauch im ersten ganzen Kalenderjahr, in dem wir in unserem Haus gewohnt haben. Insgesamt wurden in dieser Zeit 872m³ Gas (8600kWh), 3521kWh Strom und 119m³ Wasser verbraucht. Bei Strom und Wasser liegen wir damit etwa bei den Werten des Vorjahres, der Gasverbrauch ist um ca. 7% zurück gegangen.

Strom, Gas und Wasserverbrauch im Jahr 2017

Mit diesen Zahlen, insbesondere mit dem Gasverbrauch, sind wir zufrieden. Damit liegen wir zurzeit bei einem Abschlag von 35€ für Gas und 82€ für Strom für drei Personen und ca. 140m² beheizter Fläche.

Zwei Jahre

Heute vor genau zwei Jahren sind wir umgezogen! Wir fühlen uns hier immer noch sehr wohl und freuen uns über die eigenen vier Wände. Mit dem Haus selbst sind wir auch noch sehr zufrieden, ein paar Kleinigkeiten würde man vielleicht beim nächsten Mal anders machen und 1-2 Steckdosen mehr würden auch nicht schaden, aber im großen Ganzen ist es gut, so wie es ist :)

Das Haus zwei Jahre nach dem Einzug

Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir noch kein Carport. Das steht aber für dieses Jahr auf dem Plan. Sobald es wärmer wird, gibt es dann auch wieder etwas im Garten zu tun. Wühlmäuse verscheuchen zum Beispiel… Bis dahin genießen wir die Zeit vor dem Kamin!

Frühling

Es ist Frühling und wir freuen uns wieder über unseren Garten! In den letzten zwei Wochen wurde die Gartensaison eröffnet: Der Rasen wurde das erste mal gemäht, die Büsche ein wenig zurück geschnitten und das Sonnensegel wieder montiert. Außerdem haben wir ein paar kleinere Gartenprojekte in Angriff genommen, über die wir noch einmal gesondert berichten werden.

Sonnensegel und Terrassenmöbel sind wieder aktiv

Erste Forsythienblüten und die Nachbarskatze genießt auch die Sonne

Die Hecke wird grün


Und das Wichtigste: Die Grillsaison wurde eröffnet! :)

Waschtisch und Spiegel

Für unser Gäste-WC hatten wir uns von Anfang an einen Waschtisch unter dem Waschbecken gewünscht. Dieser sollte Abstellmöglichkeiten und Stauraum bieten und den Raum auch optisch etwas aufwerten. Die Möbelhäuser und Badausstellungen in der Umgebung haben viele Optionen im Angebot, leider hängen dort an den schönen Stücken auch schnell vierstellige Preisschilder. Dass es schön aber auch deutlich günstiger geht, zeigen diverse Selbstbaulösungen im Internet, z.B. bei Wir bauen unser Haus oder Wir bauen mit Bittermann & Weiss.

Ausgangssituation: Ein einsames Waschbecken

Unser fertiger Waschtisch besteht aus den folgenden Komponenten:

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden:

Fertiger Waschtisch

Zwei Punkte mussten bereits während der Bauphase bedacht werden: Die Konsolenträger werden in der Wand verschraubt. Dafür darf natürlich hinter den Trägern kein Kabel oder Rohr verlaufen. Da hinter dem Waschbecken ein Schacht für Elektroleitungen verlaufen sollte, mussten wir hier schon bei der Planung aufpassen.

Waschbeckenwand

Das hat aber soweit ganz gut geklappt. Der zweite Punkt war das Waschbecken. Dieses haben wir mit geschliffener Unterseite bestellt, so ist gewährleistet, dass es auch eben auf der Platte aufliegt.

Die Montage der gesamten Konstruktion wurde dann doch noch recht fummelig. Die Konsolenträger wurden mit Maschinenschrauben und passenden Messingdübeln geliefert. Die Dübel waren allerdings so kurz, dass sie sich hauptsächlich in Fliesen und Putz festgehalten hätten – der Bauherr hat dann lieber passende Dübel und Schrauben für die Hohlziegel besorgt.

Mitgelieferte (oben) und verwendete Schrauben (unten)

Die Konsolenträger haben verstellbare Auflager für die Waschtischplatte und so konnte die Platte relativ einfach ausgerichtet werden. Der Sanitärinstallateur hatte uns noch den Tipp gegeben, das Waschbecken langsam bis auf die Platte abzusenken und so haben wir es auch gemacht. Das Waschbecken liegt jetzt fast auf der Platte auf, allerdings wird die Hauptlast noch von den Wandankern getragen.

Montage und Ausrichtung der Waschtischplatte

Der Unterschrank wird eigentlich an der Wand befestigt, allerdings war auf der linken Seite der Elektroschacht, so dass wir uns eine andere Lösung einfallen lassen mussten. Wir haben dann eine Leiste von unten unter die Waschtischplatte geschraubt und den Schrank daran befestigt.

Leiste für die Waschtischbefestigung

Verschraubung des Schränkchens an der Leiste

Um das Projekt „Gäste-WC“ abzuschließen, haben wir noch einen großen maßgefertigten Spiegel gekauft. Dieser ist genau so breit wie der Waschtisch und wertet das WC noch einmal deutlich auf. SO gefällt es uns jetzt sehr gut!

Fertiger Waschtisch mit Spiegel

Klingel

Direkt nach dem Einzug hat der Bauherr an dem Klingelkabel einen provisorischen Klingeltaster angebracht. Das war schon deutlich komfortabler als die beiden abisolierten Drähte kurzzuschließen, aber es gab auch noch ein gewisses Optimierungspotential…

Provisorische Klingel

Uns schwebte eine Kombination aus Hausnummer, Namensschild und Klingel vor. Nach langer Suche sind wir schließlich bei ebay fündig geworden.

Neues Türschild mit Klingel

Neues Türschild mit Klingel

Optisch gefällt uns das Schild wirklich gut, leider ist die Montage nicht so toll gelöst. Die Edelstahlplatte hat hinten zwei Stehbolzen und diese werden in normale 8er Dübel gesteckt. Es gibt keine Justagemöglichkeit und wer schon einmal in WDVS+Putz gebohrt hat weiß, dass es fast unmöglich ist, dort zu bohren wo man möchte… Nach ein wenig gebastel war die das Schild dann aber montiert und es hängt auch leidlich gerade. Leider nicht 100% parallel zur Wand und auch leicht wackelig… Aber besser geht das wohl nur in einer Steinwand.

Naja…

Am Ende waren wir aber auch glücklich, diesen Punkt von der langen To-Do-Liste streichen zu können.

Jahresverbrauch

Inzwischen wohnen wir schon seit über einem Jahr in unserem Haus und Ende Februar hat der Bauherr über den Verbrauch von Strom, Gas und Wasser im ersten Jahr Bilanz gezogen.

An jedem Monatsersten haben wir die Zählerstände protokolliert (fotografiert ;) und können so gut nachvollziehen, wieviel wir verbraucht haben. Insgesamt kommen wir auf 3600kwh Strom, 938m³ Gas (also ca. 10000kwh) und 128m³ Wasser.

Strom-, Wasser- und Gasverbrauch im ersten Jahr

Die Werte für Strom und Gas sind nicht besonders niedrig. Zu dem Stromverbrauch trägt aber auch ein Trockner im Keller bei, den wir bei zu hoher Luftfeuchtigkeit betreiben. Dieser wird sicher einige 100kwh verbraucht haben… Der Gasverbrauch im Neubau geht angeblich nach dem ersten Jahr noch zurück, da am Anfang überschüssige Feuchtigkeit aus dem Bau geheizt wird. An dem Monatsdiagramm sieht man schön, dass wir in den Sommermonaten fast gar kein Gas verbraucht haben, d.h. die Solaranlage hat die komplette Warmwasserbereitung übernommen.

Wir werden den Verbrauch auch weiter im Auge behalten und im nächsten Jahr wieder berichten.

Jahresrückblick

Wir wünschen allen Lesern ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2017!

Im vergangenen Jahr hatte unser Blog im Schnitt ca. 125 Besucher pro Tag. Wir freuen uns sehr, dass so viele Leser zu uns finden und unser Blog auch nach dem Einzug noch interessant ist! Vielen Dank für Ihr/euer Interesse!

Der kleine Bauleiter wünscht ebenfalls ein frohes neues Jahr!

Rückblick

Im vergangenen Jahr hat sich sehr viel getan und wir wollen ein kleines Fazit ziehen.

Vor einem Jahr hatten wir gerade mit unseren Eigenleistungen begonnen und freuten uns schon auf den Umzug. Es lagen zwei arbeitsreiche Monate vor uns, in denen wir die kompletten Malerarbeiten erledigt und den Parkettfußboden verlegt haben. Von außen war das Haus vor einem Jahr schon fast fertig, es fehlte lediglich die Eingangstür.

Das Haus von oben (24.12.2015)

Seit dem Umzug Ende Februar haben wir dann an den Außenanlagen weitergearbeitet und die ein oder andere Nacharbeit im Haus erledigt. Die Außenanlagen sind inzwischen fast fertig und wir freuen uns sehr über den Garten.

Westseite des Hauses mit Garten zum Jahreswechsel 2016/2017

Wir fühlen uns immer noch sehr wohl in unserem Haus und haben das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Ein paar Kleinigkeiten würden wir natürlich inzwischen auch anders machen, z.B. vermissen wir manchmal an bestimmten Stellen eine Extrasteckdose (insbesondere in der Küche) oder ärgern uns, einem gewissen Handwerker nicht noch etwas besser auf die Finger geschaut zu haben. Aber insgesamt überwiegt deutlich die Freude über die eigenen vier Wände und die wirklich angenehme Wohnlage in Marienloh. Man ist von hier aus schnell im Grünen aber auch relativ schnell in der Stadt und/oder bei der Arbeit. Nur ein vernünftiger Bäcker fehlt…

Ostseite des Hauses mit Einfahrt

Ausblick auf 2017

Ein paar Dinge sind im Haus noch zu erledigen, es fehlen z.B. noch ein paar Lampen. Außen ist das Carport das letzte große Projekt, welches wir wahrscheinlich in diesem Jahr angehen werden.

Außerdem gibt es noch ein paar Sachen die noch auf einen Blogbeitrag warten, falls wir also mal nicht so fleißig sein sollten, können wir damit hier weiter für „Betrieb“ sorgen.

Terrasse ölen

Nach dem verlegen der Terrassendielen haben wir diese noch geölt. Grundsätzlich kann man die Holzterrassenbesitzer in zwei Gruppen einteilen: Die, die ihre Terrasse ölen, und die, die das nicht machen. Wir wollten auf jeden Fall einmal ausprobieren, wie die Terrasse geölt aussieht und werden jetzt von Jahr zu Jahr schauen wie wir vorgehen. Wenn man die Terrasse nicht ölt, vergraut sie schneller, als mit Öl. Ganz lässt sich dieser Prozess aber natürlich nicht aufhalten.

Vorbereitungen

Mit dem Terrassenholz haben wir einen Eimer einzA Novatrol Terrassenöl im Farbton „Bangkirai“ gekauft. Es gibt jede Menge verschiedener Terrassenöle und sie unterscheiden sich sehr deutlich. So hat das Osmo Terrassenöl im Farbton Bangkirai z.B. den Ruf, sehr stark deckend zu sein. Um kein Risiko einzugehen, haben wir mit unserem Öl eine Farbprobe gemacht.

Farbprobe

Farbprobe

Das gleiche Öl auf zwei unterschiedlichen Reststücken

Das gleiche Öl auf zwei unterschiedlichen Reststücken

Um den Vergleich zu einem „farblosen“ Öl zu haben, hat der Bauherr noch zwei Testpöttchen Öl von Natural Farben gekauft (farblos und bangkirai), beide waren aber gefühlt deutlich dunkler als das einzA, so dass wir dabei geblieben sind.

Natural Farben Öl (links) vs. einzA

Natural Farben Öl (links) vs. einzA

Teil 1

Zum Ölen soll die Terrasse sauber und trocken sein. Außerdem soll es mindestens 24h nach dem Ölen nicht regnen, wir mussten also zwei trockene Tage nacheinander abpassen, an denen wir auch noch Zeit für die Arbeit hatten. Gar nicht so einfach in diesem Sommer…

Ende Juli haben wir uns also an die Arbeit gemacht und zuerst die Dielen alle noch einmal leicht angeschliffen.

Schleifvlies zur Vorbereitung

Schleifvlies zur Vorbereitung

Zum streichen hat der Bauherr eine „Fußbodenstreichbürste“ von Osmo besorgt. Diese kann man auf einen Verlängerungsstab stecken, den man sonst zum Steichen von Decken benutzt.

Öl und Zubehör

Öl und Zubehör

Nach dem Abkleben der Ränder wurden die Kanten mit einem normalen Pinsel gestrichen und anschließend die Flächen mit der Fußbodenstreichbürste.

Rand

Rand

Ölen der Fläche mit der Fußbodenstreichbürste

Ölen der Fläche mit der Fußbodenstreichbürste

Mit der Bürste kommt man wirklich schnell voran, das reine Streichen war nach nicht einmal 2h (für ca. 25m^2) erledigt! Und Dank der Verlängerungsstange muss man auch keine Angst vor Rückenschmerzen haben.

Leider hatte das Wetter doch kein Einsehen mit uns und ein paar Stunden nach dem Streichen fing es an zu regnen…

Teil 2

Das Ergebnis des Regens war, dass das Holz in der Nähe der Wände (und unter dem Dachüberstand) schön geölt war, aber das Öl weiter draußen teilweise weggewaschen wurde. So mussten wir noch einmal ran…

Geölter (links) und abgewaschener Bereich (rechts)

Geölter (links) und abgewaschener Bereich (rechts)

Runde 2

Runde 2

Flächenstreichbürste von Osmo

Flächenstreichbürste von Osmo

Fertig!

Fertig!

Nach zwei Mal ölen sieht die Terrasse sehr schön aus

Nach zwei Mal ölen sieht die Terrasse sehr schön aus

Mit etwas Schwung und Routine war das zweite Streichen aber auch in 1,5h erledigt und jetzt sieht die Terrasse wirklich schön aus!