Frühling

Es ist Frühling und wir freuen uns wieder über unseren Garten! In den letzten zwei Wochen wurde die Gartensaison eröffnet: Der Rasen wurde das erste mal gemäht, die Büsche ein wenig zurück geschnitten und das Sonnensegel wieder montiert. Außerdem haben wir ein paar kleinere Gartenprojekte in Angriff genommen, über die wir noch einmal gesondert berichten werden.

Sonnensegel und Terrassenmöbel sind wieder aktiv

Erste Forsythienblüten und die Nachbarskatze genießt auch die Sonne

Die Hecke wird grün


Und das Wichtigste: Die Grillsaison wurde eröffnet! :)

Waschtisch und Spiegel

Für unser Gäste-WC hatten wir uns von Anfang an einen Waschtisch unter dem Waschbecken gewünscht. Dieser sollte Abstellmöglichkeiten und Stauraum bieten und den Raum auch optisch etwas aufwerten. Die Möbelhäuser und Badausstellungen in der Umgebung haben viele Optionen im Angebot, leider hängen dort an den schönen Stücken auch schnell vierstellige Preisschilder. Dass es schön aber auch deutlich günstiger geht, zeigen diverse Selbstbaulösungen im Internet, z.B. bei Wir bauen unser Haus oder Wir bauen mit Bittermann & Weiss.

Ausgangssituation: Ein einsames Waschbecken

Unser fertiger Waschtisch besteht aus den folgenden Komponenten:

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden:

Fertiger Waschtisch

Zwei Punkte mussten bereits während der Bauphase bedacht werden: Die Konsolenträger werden in der Wand verschraubt. Dafür darf natürlich hinter den Trägern kein Kabel oder Rohr verlaufen. Da hinter dem Waschbecken ein Schacht für Elektroleitungen verlaufen sollte, mussten wir hier schon bei der Planung aufpassen.

Waschbeckenwand

Das hat aber soweit ganz gut geklappt. Der zweite Punkt war das Waschbecken. Dieses haben wir mit geschliffener Unterseite bestellt, so ist gewährleistet, dass es auch eben auf der Platte aufliegt.

Die Montage der gesamten Konstruktion wurde dann doch noch recht fummelig. Die Konsolenträger wurden mit Maschinenschrauben und passenden Messingdübeln geliefert. Die Dübel waren allerdings so kurz, dass sie sich hauptsächlich in Fliesen und Putz festgehalten hätten – der Bauherr hat dann lieber passende Dübel und Schrauben für die Hohlziegel besorgt.

Mitgelieferte (oben) und verwendete Schrauben (unten)

Die Konsolenträger haben verstellbare Auflager für die Waschtischplatte und so konnte die Platte relativ einfach ausgerichtet werden. Der Sanitärinstallateur hatte uns noch den Tipp gegeben, das Waschbecken langsam bis auf die Platte abzusenken und so haben wir es auch gemacht. Das Waschbecken liegt jetzt fast auf der Platte auf, allerdings wird die Hauptlast noch von den Wandankern getragen.

Montage und Ausrichtung der Waschtischplatte

Der Unterschrank wird eigentlich an der Wand befestigt, allerdings war auf der linken Seite der Elektroschacht, so dass wir uns eine andere Lösung einfallen lassen mussten. Wir haben dann eine Leiste von unten unter die Waschtischplatte geschraubt und den Schrank daran befestigt.

Leiste für die Waschtischbefestigung

Verschraubung des Schränkchens an der Leiste

Um das Projekt „Gäste-WC“ abzuschließen, haben wir noch einen großen maßgefertigten Spiegel gekauft. Dieser ist genau so breit wie der Waschtisch und wertet das WC noch einmal deutlich auf. SO gefällt es uns jetzt sehr gut!

Fertiger Waschtisch mit Spiegel

Klingel

Direkt nach dem Einzug hat der Bauherr an dem Klingelkabel einen provisorischen Klingeltaster angebracht. Das war schon deutlich komfortabler als die beiden abisolierten Drähte kurzzuschließen, aber es gab auch noch ein gewisses Optimierungspotential…

Provisorische Klingel

Uns schwebte eine Kombination aus Hausnummer, Namensschild und Klingel vor. Nach langer Suche sind wir schließlich bei ebay fündig geworden.

Neues Türschild mit Klingel

Neues Türschild mit Klingel

Optisch gefällt uns das Schild wirklich gut, leider ist die Montage nicht so toll gelöst. Die Edelstahlplatte hat hinten zwei Stehbolzen und diese werden in normale 8er Dübel gesteckt. Es gibt keine Justagemöglichkeit und wer schon einmal in WDVS+Putz gebohrt hat weiß, dass es fast unmöglich ist, dort zu bohren wo man möchte… Nach ein wenig gebastel war die das Schild dann aber montiert und es hängt auch leidlich gerade. Leider nicht 100% parallel zur Wand und auch leicht wackelig… Aber besser geht das wohl nur in einer Steinwand.

Naja…

Am Ende waren wir aber auch glücklich, diesen Punkt von der langen To-Do-Liste streichen zu können.

Jahresverbrauch

Inzwischen wohnen wir schon seit über einem Jahr in unserem Haus und Ende Februar hat der Bauherr über den Verbrauch von Strom, Gas und Wasser im ersten Jahr Bilanz gezogen.

An jedem Monatsersten haben wir die Zählerstände protokolliert (fotografiert ;) und können so gut nachvollziehen, wieviel wir verbraucht haben. Insgesamt kommen wir auf 3600kwh Strom, 938m³ Gas (also ca. 10000kwh) und 128m³ Wasser.

Strom-, Wasser- und Gasverbrauch im ersten Jahr

Die Werte für Strom und Gas sind nicht besonders niedrig. Zu dem Stromverbrauch trägt aber auch ein Trockner im Keller bei, den wir bei zu hoher Luftfeuchtigkeit betreiben. Dieser wird sicher einige 100kwh verbraucht haben… Der Gasverbrauch im Neubau geht angeblich nach dem ersten Jahr noch zurück, da am Anfang überschüssige Feuchtigkeit aus dem Bau geheizt wird. An dem Monatsdiagramm sieht man schön, dass wir in den Sommermonaten fast gar kein Gas verbraucht haben, d.h. die Solaranlage hat die komplette Warmwasserbereitung übernommen.

Wir werden den Verbrauch auch weiter im Auge behalten und im nächsten Jahr wieder berichten.

Jahresrückblick

Wir wünschen allen Lesern ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2017!

Im vergangenen Jahr hatte unser Blog im Schnitt ca. 125 Besucher pro Tag. Wir freuen uns sehr, dass so viele Leser zu uns finden und unser Blog auch nach dem Einzug noch interessant ist! Vielen Dank für Ihr/euer Interesse!

Der kleine Bauleiter wünscht ebenfalls ein frohes neues Jahr!

Rückblick

Im vergangenen Jahr hat sich sehr viel getan und wir wollen ein kleines Fazit ziehen.

Vor einem Jahr hatten wir gerade mit unseren Eigenleistungen begonnen und freuten uns schon auf den Umzug. Es lagen zwei arbeitsreiche Monate vor uns, in denen wir die kompletten Malerarbeiten erledigt und den Parkettfußboden verlegt haben. Von außen war das Haus vor einem Jahr schon fast fertig, es fehlte lediglich die Eingangstür.

Das Haus von oben (24.12.2015)

Seit dem Umzug Ende Februar haben wir dann an den Außenanlagen weitergearbeitet und die ein oder andere Nacharbeit im Haus erledigt. Die Außenanlagen sind inzwischen fast fertig und wir freuen uns sehr über den Garten.

Westseite des Hauses mit Garten zum Jahreswechsel 2016/2017

Wir fühlen uns immer noch sehr wohl in unserem Haus und haben das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Ein paar Kleinigkeiten würden wir natürlich inzwischen auch anders machen, z.B. vermissen wir manchmal an bestimmten Stellen eine Extrasteckdose (insbesondere in der Küche) oder ärgern uns, einem gewissen Handwerker nicht noch etwas besser auf die Finger geschaut zu haben. Aber insgesamt überwiegt deutlich die Freude über die eigenen vier Wände und die wirklich angenehme Wohnlage in Marienloh. Man ist von hier aus schnell im Grünen aber auch relativ schnell in der Stadt und/oder bei der Arbeit. Nur ein vernünftiger Bäcker fehlt…

Ostseite des Hauses mit Einfahrt

Ausblick auf 2017

Ein paar Dinge sind im Haus noch zu erledigen, es fehlen z.B. noch ein paar Lampen. Außen ist das Carport das letzte große Projekt, welches wir wahrscheinlich in diesem Jahr angehen werden.

Außerdem gibt es noch ein paar Sachen die noch auf einen Blogbeitrag warten, falls wir also mal nicht so fleißig sein sollten, können wir damit hier weiter für „Betrieb“ sorgen.

Terrasse ölen

Nach dem verlegen der Terrassendielen haben wir diese noch geölt. Grundsätzlich kann man die Holzterrassenbesitzer in zwei Gruppen einteilen: Die, die ihre Terrasse ölen, und die, die das nicht machen. Wir wollten auf jeden Fall einmal ausprobieren, wie die Terrasse geölt aussieht und werden jetzt von Jahr zu Jahr schauen wie wir vorgehen. Wenn man die Terrasse nicht ölt, vergraut sie schneller, als mit Öl. Ganz lässt sich dieser Prozess aber natürlich nicht aufhalten.

Vorbereitungen

Mit dem Terrassenholz haben wir einen Eimer einzA Novatrol Terrassenöl im Farbton „Bangkirai“ gekauft. Es gibt jede Menge verschiedener Terrassenöle und sie unterscheiden sich sehr deutlich. So hat das Osmo Terrassenöl im Farbton Bangkirai z.B. den Ruf, sehr stark deckend zu sein. Um kein Risiko einzugehen, haben wir mit unserem Öl eine Farbprobe gemacht.

Farbprobe

Farbprobe

Das gleiche Öl auf zwei unterschiedlichen Reststücken

Das gleiche Öl auf zwei unterschiedlichen Reststücken

Um den Vergleich zu einem „farblosen“ Öl zu haben, hat der Bauherr noch zwei Testpöttchen Öl von Natural Farben gekauft (farblos und bangkirai), beide waren aber gefühlt deutlich dunkler als das einzA, so dass wir dabei geblieben sind.

Natural Farben Öl (links) vs. einzA

Natural Farben Öl (links) vs. einzA

Teil 1

Zum Ölen soll die Terrasse sauber und trocken sein. Außerdem soll es mindestens 24h nach dem Ölen nicht regnen, wir mussten also zwei trockene Tage nacheinander abpassen, an denen wir auch noch Zeit für die Arbeit hatten. Gar nicht so einfach in diesem Sommer…

Ende Juli haben wir uns also an die Arbeit gemacht und zuerst die Dielen alle noch einmal leicht angeschliffen.

Schleifvlies zur Vorbereitung

Schleifvlies zur Vorbereitung

Zum streichen hat der Bauherr eine „Fußbodenstreichbürste“ von Osmo besorgt. Diese kann man auf einen Verlängerungsstab stecken, den man sonst zum Steichen von Decken benutzt.

Öl und Zubehör

Öl und Zubehör

Nach dem Abkleben der Ränder wurden die Kanten mit einem normalen Pinsel gestrichen und anschließend die Flächen mit der Fußbodenstreichbürste.

Rand

Rand

Ölen der Fläche mit der Fußbodenstreichbürste

Ölen der Fläche mit der Fußbodenstreichbürste

Mit der Bürste kommt man wirklich schnell voran, das reine Streichen war nach nicht einmal 2h (für ca. 25m^2) erledigt! Und Dank der Verlängerungsstange muss man auch keine Angst vor Rückenschmerzen haben.

Leider hatte das Wetter doch kein Einsehen mit uns und ein paar Stunden nach dem Streichen fing es an zu regnen…

Teil 2

Das Ergebnis des Regens war, dass das Holz in der Nähe der Wände (und unter dem Dachüberstand) schön geölt war, aber das Öl weiter draußen teilweise weggewaschen wurde. So mussten wir noch einmal ran…

Geölter (links) und abgewaschener Bereich (rechts)

Geölter (links) und abgewaschener Bereich (rechts)

Runde 2

Runde 2

Flächenstreichbürste von Osmo

Flächenstreichbürste von Osmo

Fertig!

Fertig!

Nach zwei Mal ölen sieht die Terrasse sehr schön aus

Nach zwei Mal ölen sieht die Terrasse sehr schön aus

Mit etwas Schwung und Routine war das zweite Streichen aber auch in 1,5h erledigt und jetzt sieht die Terrasse wirklich schön aus!

Drei Monate im neuen Haus

Vor genau drei Monaten sind wir umgezogen und wir fühlen uns immer noch sehr wohl in unserem neuen zu Hause. Inzwischen ist der Frühling eingetroffen und wir freuen uns, dass so viel Sonnenlicht in die Räume kommt. In unserer dunklen Mietwohnung haben wir das immer vermisst.

Frühlingsboten

Frühlingsboten

Es gibt noch viele Kleinigkeiten im Haus zu erledigen und der Garten ist eine einzige große Baustelle, aber inzwischen sind wir auch einfach froh nicht bis spät Abends basteln zu müssen und genießen die Zeit im Haus oder im Garten. Nach dem Einzug kann man auch erstmal gut über die fast fertigen Sachen hinweg schauen und sich an den fertigen Sachen erfreuen ;-)

Der Bauleiter mit seinem neuen Spielzeug

Der Bauleiter mit seinem neuen Spielzeug

Der Bauherr hat ebenfalls ein neues Spielzeug, welches pünktlich zum Geburtstag des kleinen Bauleiters eintraf und auch direkt eingeweiht wurde.

Neuer Grill (Landmann Triton 2.0)

Neuer Grill (Landmann Triton 2.0)

Auch wenn es hier in letzter Zeit etwas ruhiger war, werden wir natürlich weiterhin über die Entwicklungen berichten und den Blog pflegen!

Endabnahme – Dosse Massivhaus

Am Freitag vor einer Woche fand die Endabnahme unseres Hauses statt. Damit wurde der „offizielle“ Teil unseres Hausbauprojekts beendet und der Rest liegt nun allein in unseren Händen. Da wir mit dem Verlauf wirklich zufrieden waren, haben weder wir, noch die Baufirma ein Problem damit, den Namen der Firma zu nennen.

Dosse Massivhaus

Wir haben mit Dosse Massivhaus gebaut. Ein Zitat aus dem Werbeflyer fasst die Philosophie dieser kleinen Paderborner Firma sehr gut zusammen

Ich plane und baue jedes Haus als ob es mein eigenes ist – und das seit 25 Jahren.

(Arthur Dosse, Geschäftsführer)

Bei Dosse kümmern sich Herr D. (um dem Schreibstil dieses Blogs weiter treu zu bleiben) und Frau W. um alle Belange der Bauherren, vom ersten Entwurf bis zur Endabnahme des Hauses. Gerade diese direkte und persönliche Betreuung hat uns sehr gefallen, man hatte nicht mit verschiedenen Sachbearbeitern zu tun sondern mit Herrn D. oder Frau W. und die beiden wussten immer direkt Bescheid und konnten Unklarheiten sofort klären oder meldeten sich innerhalb kürzester Zeit zurück.

Dosse arbeitet schon länger mit den immer gleichen Handwerkern zusammen, man hatte fast das Gefühl es mit einem großen gewerkübergreifenden Handwerkerteam zu tun zu haben. Mit der Bauleitung ist Herr R. beauftragt. Er gibt die Zeitpläne vor und sorgt für einen reibungslosen Bauablauf.

Endabnahme

Die Endabnahme stellt das offizielle Ende eines Bauvorhabens dar. Es wird ein Abnahmeprotokoll erstellt und alles was nicht aufgeführt ist, gilt als in Ordnung und zur Zufriedenheit der Bauherren ausgeführt. Genau dann, wenn die noch offenen Punkte abgearbeitet sind, stellt das Bauunternehmen die letzte Rechnung.

Vor unserer Endabnahme sind wir noch einmal den gesamten Ablauf durchgegangen und haben die guten und weniger guten Punkte zusammengefasst. Das Positive hat dabei eindeutig überwogen! Oft liest man in diesem Zusammenhang zwei Fragen:

„Würdet ihr noch einmal bauen?“

Ja würden wir. Wir haben ein schönes Grundstück mit netten Nachbarn in einer schönen Umgebung gefunden und das für uns perfekte Haus darauf gebaut bzw. bauen lassen. Natürlich muss man seine Wünsche mit den finanziellen Möglichkeiten in Einklang bringen, aber auch damit sind wir zufrieden.

„Würdet ihr noch einmal mit eurer Baufirma bauen?“

Auch diese Fragen können wir eindeutig mit „Ja“ beantworten. Wir haben uns gut betreut und gut beraten gefühlt und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir hatten das Gefühl, dass man bei Dosse eher auf Bewährtes setzt, die neusten Trends findet man vermutlich eher woanders. Dafür ist die Bauausführung insgesamt sehr hochwertig und alles gut durchdacht. Mit den Handwerkern waren wir überwiegend zufrieden. Dass es auch da bessere und schlechtere gibt, ist wohl ganz normal und hatten wir auch nicht anders erwartet. Insgesamt hätten wir nach den Berichten aus Familie und Bekanntenkreis eher mit mehr Problemen gerechnet.

Bis zur Endabnahme (wir wohnen ja schon einige Wochen im Haus) wurden noch ein paar kleinere Punkte abgestellt, so dass jetzt nur noch ein einziger Punkt auf dem Protokoll zu vermerken war: „Dokumentation hydraulischer Abgleich fehlt noch“.

Fast leeres Schlussabnahmeprotokoll

Fast leeres Schlussabnahmeprotokoll

Die KfW fordert in ihrer Bestätigung nach Durchführung (die man für den KfW-Kredit ausfüllen muss), dass die Bauherren eine Reihe Dokumente zehn Jahre aufheben. Die meisten wurden uns ausgehändigt, es fehlt nur noch die Dokumentation des hydraulischen Abgleichs. Dieser muss (noch) durchgeführt, entsprechend dokumentiert und auf dem Formular der KfW bestätigt werden.

Ein Punkt den wir verbessen würden, waren die Treffen mit dem Bauleiter. Diese fanden nur statt, wenn es konkrete Probleme oder dringende Fragen gab, die besprochen werden mussten. Im Laufe dieser Treffen konnte der Bauherr aber jedes Mal viel über die nächsten anstehenden Arbeiten lernen und im Gespräch ergaben sich oft auch noch neue Fragen oder auch Dinge, die vom Bauleiter zu erledigen waren bzw. wo noch Handwerker zu Nacharbeiten kommen mussten. Wir würden jedem Bauherren empfehlen, regelmäßige Treffen zu vereinbaren damit sie genauer über den Bauverlauf informiert sind und Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden können.

Zum Schluss möchten wir uns noch einmal bei Frau W., Herrn D., Herrn R. sowie allen beteiligten Handwerkern bedanken.

Vielen Dank!

In diesem Blog ist natürlich nicht Schluss, es gibt noch viel zu tun und viel zu berichten :-)

Kamineinbau und Inbetriebnahme

Seit ca. vier Wochen können wir nun schon mit unserem Kamin heizen und so wird es auch mal langsam Zeit für einen Bericht! Zuerst war der Kamin leider falsch geliefert worden, er hatte den Anschluss für die Zuluft an der Rückseite, wir benötigen die Zuluft aber von unten. Der Händler konnte sich noch gut an die Bestellung erinnern und die Falschlieferung tat ihm auch sehr leid. So setzte er alle Hebel in Bewegung und nicht einmal zwei Wochen später kam ein frisch produzierter Kamin bei uns an und im Austausch wurde der alte Kamin mitgenommen.

HWAM 3130mc Kamin

HWAM 3130mc Kamin

Nächster Schritt war die fachgerechte Montage. Herr H. hatte bereits versucht den ersten Kamin anzuschließen und war leider nur bis zum Bohren des Schornsteinanschlusses gekommen. Beim zweiten Versuch wurde dann der Kamin sauber ausgerichtet und das Rauchrohr montiert. Leider hatten wir noch kein Feuerholz da, sonst hätte es noch eine kurze Anweisung und einen Feuertest gegeben.

Kaminholz

Kaminholz

Dieser wurde dann pünktlich am Geburtstag des Bauherren vom Schornsteinfeger nachgeholt. Herr D. schaute sich alles genau an und hatte keine Einwände. Die Fliesenplatte unter dem Kamin hätte sogar kleiner sein können – hier haben wir uns exakt an die Vorgabe von HWAM gehalten, aber anscheinend wären ein paar Centimeter weniger auch in Ordnung gewesen! Hier lohnt es sich also, vorher einmal bei seinem Schornsteinfeger nachzufragen. Die Bauherrin hat dann noch eine ausführliche Einführung in das Feuer machen erhalten und einige wertvolle Pflegetipps bekommen.

Vorbereitung mit Eierkartons

Vorbereitung mit Eierkartons

Mit dem Anfeuerholz gelingt das Feuer machen sehr einfach. Entweder nutzt man z.B. Eierkartonschnippsel um dieses anzuzünden oder – noch komfortabler – einen Grillanzünder. Einfacher geht es wirklich nicht und so haben wir die letzten kalten Tage noch einmal für ein paar gemütliche Kaminabende genutzt.

Brennt gut!

Brennt gut!

Eigentlich brauchen wir keinen Kamin, denn die Heizung macht es überall schon schön warm. Trotzdem ist die Wärme des Kamins eine andere, es wird sehr schnell warm und man kann sich wunderbar aufwärmen. Wir freuen uns, uns dieses kleine bisschen Luxus gegönnt zu haben.

Feuer!

Feuer!

Der kleine Bauleiter findet den Kamin übrigens sehr spannend, hat aber auch schon begriffen, dass er sehr heiß ist. Besucher werden grundsätzlich mit einem „heiß“ gewarnt :)

Nochmal Feuer :)

Nochmal Feuer :)

Den Kamin haben wir bei Kückmann in Delbrück gekauft. Mit Auswahl und Beratung waren wir sehr zufrieden und können sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Mit dem von Kückmann empfohlenen Maurermeister H. für die Montage waren wir ebenfalls sehr zufrieden.