Restarbeiten der Handwerker

Seit dem Freitag vor unserem Umzug wurden noch einige Handwerkerarbeiten durchgeführt, die wir natürlich nicht unter den Tisch fallen lassen wollen.

Parkett

Am Tag vor unserem Umzug haben wir den Fußboden noch einmal einölen lassen. Diese maschinelle Erstbehandlung war uns vom Händler empfohlen worden, damit der Fußboden lange schön aussieht. Da wir erst in der Woche vor dem Umzug mit dem Verlegen fertig geworden sind, kam auch der Termin für die Behandlung sehr kurzfristig.

Parkett

Parkett

Vielen Dank an die Firma S., die noch so kurzfristig umdisponiert hat um uns zwischen zu schieben!

Treppenstufen

Eigentlich sollten die Treppenstufen am Tag vor unserem Umzug ausgetauscht werden. Insbesondere die Bauherrin war wenig begeistert davon, in das Haus mit den unschönen, dreckigen und vor allem schlecht zu begehenden Bautreppenstufen (zurechgesägt aus alten Schalbrettern) einzuziehen. Da aber die Fußbodenbehandlung dazwischen kam, mussten wir den Termin kurzfristig auf den Montag nach unserem Umzug verschieben.

Handwerkszeug für den Treppenstufeneinbau

Handwerkszeug für den Treppenstufeneinbau

Im Nachhinein hat sich dieser Umstand jedoch als sehr glücklich herausgestellt! Niemand musste Rücksicht auf neue Treppenstufen nehmen, und so konnte z.B. auch der sehr schwere und unhandliche Gefrierschrank beim Transport in den Keller auf den Stufen kurz abgestellt werden ohne Macken in den neuen Stufen zu hinterlassen.

Treppe

Treppe

Die Stufen laufen bis in die Fensterniesche hinein

Die Stufen laufen bis in die Fensterniesche hinein

Bei den Treppenstufen sind wir bei der Standardausführung in Buche geblieben. Eiche hätte uns zwar noch etwas besser gefallen und auch besser zum Parkett gepasst, aber der Aufpreis war einfach zu hoch. Durch die leichte Holzstruktur wirken die Treppenstufen auch nicht langweilig und sie gefallen uns gut so. Die Treppe lässt sich auch sehr gut gehen. DIe Durchgangsbreite ist mit 88cm nicht gerade üppig, aber absolut ausreichend.

Übergang vom Parkett zur Treppe im Obergeschoss

Übergang vom Parkett zur Treppe im Obergeschoss

Schiebetür

Unsere Schiebetür zwischen Flur und Küche wurde auch erst nach dem Umzug eingebaut. MIt Optik und Funktion sind wir wirklich zufrieden!

Schiebetür "Lamelle"

Schiebetür „Lamelle“

Führungsschiene mit Dämpfung in beiden Endpositionen

Führungsschiene mit Dämpfung in beiden Endpositionen

Und nach anfänglichen Schwierigkeiten bekommt der kleine Bauleiter die Tür inzwischen auch ohne große Probleme auf.

Haustür

Im Bereich der Haustür waren noch zwei kleine Restarbeiten zu erledigen: Der Putz wurde bis an den Türrahmen angearbeitet und die Bodenplatte mit Dachpappe gegen Feuchtigkeit geschützt.

Putzanschluss an den Rahmen der Haustür

Putzanschluss an den Rahmen der Haustür

Bodenplatte im Eingangsbereich abgedichtet

Bodenplatte im Eingangsbereich abgedichtet

Ausführungsdetail

Ausführungsdetail

Offene Punkte

Der Sanitärinstallateur war bereits einmal da weil die Heizung in „Kind 1“ nicht funktioniert hat. Diese arbeitet jetzt auch problemlos, allerdings muss die gesamte Heizungsanlage noch feinjustiert werden. Außerdem wird noch ein Eckventil im Bad ausgetauscht sowie Papierrollen- und WC-Bürstenhalter montiert.

Außerdem wurde die Öffnung für die Kaminzuluft wenig fachmännisch mit einem Lüftungsgitter versehen, hier muss ebenfalls noch einmal nachgearbeitet werden.

Wir sind aber zuversichtlich, dass diese Kleinigkeiten bis zur offiziellen Hausübergabe Ende März auch erledigt sein werden!

Und dann haben wir selbst noch jede Menge Kleinigkeiten und nicht ganz so kleine Dinge zu erledigen…

Endspurt

Unser Umzugstermin rückt immer näher und die letzten Restarbeiten werden abgeschlossen. Bauherr und Bauherrin werden auf der Baustelle weiterhin von U. tatkräftig unterstützt, vielen Dank!!

Neben den Restarbeiten im Haus muss natürlich auch die alte Wohnung eingepackt werden. Letzten Hochrechnungen zufolge, werden die 110 bisher vorhandenen Kartons nicht ausreichen… Der Sprinter ist gebucht, die Helfer sind motiviert (hoffentlich liest keiner von den 110 Kartons ;-) und für Verpflegung ist auch gesorgt. Die Wettervorhersage sagt Nieselregen im Wechsel mit richtigem Regen voraus (immerhin ziehen wir von Paderborn nach Paderborn).

Am Montag wurden unsere Innentüren eingebaut. Diese hatten wir in Eigenleistung besorgt und mussten uns dementsprechend auch um die Terminabstimmung mit dem Monteur und den anderen Gewerken kümmern. Das hat aber sehr gut geklappt und alle Türen wurden innerhalb eines Tages montiert. Unsere Baufirma hatte uns einen Tag „frei“ eingeräumt und im Anschluss daran direkt den Fliesenleger für die Restarbeiten bestellt.

Vitadoor "Basic 04"

Vitadoor „Basic 04“

Kinderzimmer mit Tür

Kinderzimmer mit Tür

Bastelzimmer mit Tür

Bastelzimmer mit Tür

Griffwerk Griff

Griffwerk Griff

Die Türen und Griffe gefallen uns sehr gut und machen einen hochwertigen Eindruck.

Die Verlegung der Fußleisten ist jetzt bis auf den Flur im Obergeschoss abgeschlossen. Leider fehlen 1-2 Leisten, so dass wir hier vor dem Umzug nicht mehr ganz fertig werden.

DIe Anpresstechnik wurde optimiert, so dass der Verlauf der Leiste jetzt auch leichte Dellen im Parkett ausgeicht.

DIe Anpresstechnik wurde optimiert, so dass der Verlauf der Leiste jetzt auch leichte Dellen im Parkett ausgeicht.

Das Parkett musste an einigen Stellen ebenfalls noch fertig gestellt werden. Hier und da fehlte eine Endleiste, die einfach mit Holzleim festgeklebt wurde.

Vorher

Vorher

Nachher

Nachher

Außerdem mussten im Wohnzimmer noch eine ganze Menge Korkstreifen verbaut werden. Zum Ausprobieren hatte der Bauherr auch eine Portion Spritzkork besorgt. Kleine Stellen lassen sich damit ganz gut ausbessern, lange Fugen sehen aber mit den gepressten Korkstreifen besser aus.

Die Korkstreifen wurden ebenfalls mit Holzleim festgeklebt und mit Fliesenkeilen fixiert

Die Korkstreifen wurden ebenfalls mit Holzleim festgeklebt und mit Fliesenkeilen fixiert

Im Keller schließen wir die Fliesenarbeiten auch langsam ab. Ein großer Teil der Sockelleisten wurde verfugt, morgen werden die Ecken noch mit Silikon versiegelt, so dass der Keller direkt eingeräumt werden kann.

Sockelfliesen im Keller

Sockelfliesen im Keller

Der Fliesenleger hat ein paar Restarbeiten erledigt (leider nicht fotografisch dokumentiert), der Trockenbauer hat einige unschöne Stellen im Bad glatt gespachtelt und der Versiegeler hat begonnen die Silikonfugen zu ziehen.

Schöne Fugen!

Schöne Fugen!

Arbeitsmaterial

Arbeitsmaterial

Sieht so aus, als würde die Fertigstellung eine Punktlandung :-)

Wir freuen uns sehr auf den Umzug!

Baufortschritt KW6

Aufgrund von Krankheit gab es vergleichsweise wenig Baufortschritt und auch der Wochenrückblick fällt etwas schlanker aus:

Lampen und Rauchmelder warten auf ihre Montage

Lampen und Rauchmelder warten auf ihre Montage …

und die 6W Spots von LEDON machen ein wirklich schönes Licht.

… und die 6W Spots von LEDON machen ein wirklich schönes Licht.

Zu viert sind sie genau richtig im Flur. Mit der grünen Wand sind die Malerarbeiten jetzt auch abgeschlossen.

Zu viert sind sie genau richtig im Flur. Mit der grünen Wand sind die Malerarbeiten jetzt auch abgeschlossen.

Die Treppe wurde zwei Mal in RAL7016 lackiert (natürlich ohne Stufen) ...

Die Treppe wurde zwei Mal in RAL7016 lackiert (natürlich ohne Stufen) …

... und sieht schon deutlich fertiger aus als vorher. Jetzt müssen nur noch die wackeligen Baustufen verschwinden...!

… und sieht schon deutlich fertiger aus als vorher. Jetzt müssen nur noch die wackeligen Baustufen verschwinden…!

Waschbecken (Duravit Vero in 60cm) und Armatur (Grohe Lineare) wurden im Gäste WC ...

Waschbecken (Duravit Vero in 60cm) und Armatur (Grohe Lineare) wurden im Gäste WC …

... und im Bad (hier in 70cm und mit Lineare in groß) installiert.

… und im Bad (hier in 70cm und mit Lineare in groß) installiert.

Papierrollenhalter und WC Bürste warten noch auf ihre Montage.

Papierrollenhalter und WC Bürste warten noch auf ihre Montage.

Die Türen warten ebenfalls auf ihre Montage am Montag...

Die Türen warten ebenfalls auf ihre Montage am Montag…

... und gefallen uns immer noch sehr gut!

… und gefallen uns immer noch sehr gut!

Im Flur...

Im Flur…

... und in der Ankleide (hier ohne Trennfuge) wurde auch noch Parkett verlegt.

… und in der Ankleide (hier ohne Trennfuge) wurde auch noch Parkett verlegt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten die Fußleisten auch montiert werden...

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten die Fußleisten auch montiert werden…

... die Klebung mit Montagekleber (Sista M530) ...

… die Klebung mit Montagekleber (Sista M530) …

... hält dank ausgeklügelter Klemmtechnik auch sehr gut.

… hält dank ausgeklügelter Klemmtechnik auch sehr gut.

Fertig!

Fertig!

Die teilweise recht stufigen Parkettfugen...

Die teilweise recht stufigen Parkettfugen…

... wurden mit geeignetem Handwerkzeug und weniger geeigneten Sägeblättern (steht Fein drauf, hält von zwölf bis Mittag) ...

… wurden mit geeignetem Handwerkzeug und weniger geeigneten Sägeblättern (steht Fein drauf, hält von zwölf bis Mittag) …

... begradigt ...

… begradigt …

... und mir Kork verfüllt.

… und mir Kork verfüllt.

Fertig!

Fertig!

Noch 6 Tage bis zum Umzug!

Zeitraffer

Am vergangenen Mittwoch hat der Bauherr einmal ein Zeitraffervideo von einem Arbeitstag auf der Baustelle gemacht.

Vorsicht Aufnahme!

Vorsicht Aufnahme!

Zu sehen sind: 2 Elektriker, 2 Sanitärinstallateure, 1 Kaminlieferant, S., U. und der Bauherr.

Glücklicherweise war es ein sehr aktiver Tag auf der Baustelle, aber so gibt es wenigstens ordentlich was zu sehen :-)

Parkettverlegung Teil 1

In den letzten eineinhalb Wochen haben wir in mehreren Etappen einen Großteil des Parketts verlegt. Wie bereits berichtet, haben wir uns für das Verkleben von Eiche-Fertigparkett entschieden.

Parkettvorrat und Stärkung für Parkettleger

Parkettvorrat und Stärkung für Parkettleger

Erster Schritt beim Verlegen ist immer das Aufbringen der Grundierung. Hier hat sich eine billige Malerrolle bewährt. Da die Grundierung schnell trocknet, reicht es diese ca. 1h vor Beginn des Verlegens aufzubringen. Das hat den Vorteil, dass man nicht zwei Mal aufräumen muss ;-)

Grundierung des Bodens

Grundierung des Bodens

Erstmal musste geschaut werden, wie Parkett und Fußleisten später zusammen aussehen werden:

Anprobe

Anprobe

Und ein wenig Vorbereitung schadet ebenfalls nicht, damit nicht gleich bei den ersten Brettern komische Reststücke entstehen.

Vorüberlegungen

Vorüberlegungen

Die ersten drei Reihen werden erstmal zugeschnitten und trocken hingelegt, so können die Abstandshalter an der Wand platziert werden. Außerdem ist es sehr ratsam, einmal den Bedarf an Brettern in der Länge des Raums zu berechnen. Falls dabei rauskommt, dass man mit einem 1cm Stück endet, könnte man mit einem halben Brett beginnen. Bei uns kam hier erschwerend hinzu, dass die Bretter nur ca. 182 bzw ca. 140mm breit waren (und es gibt jetzt einen 1cm Streifen im Wohnzimmer) …

UZIN MK 200 Parkettkleber

UZIN MK 200 Parkettkleber

Der Parkettkleber lässt sich recht gut verarbeiten, allerdings dauert es eine Weile bis man den Dreh raus hat. In den ersten Eimern Klebstoff (!) ist immer recht viel Rest übrig geblieben, am Ende wurde die Abfallmenge deutlich kleiner. Wichtig war hier, den Klebstoff immer wieder mit einem Spachtel am Rand nach unten zu schieben, damit er nicht antrocknet. Zum Auftragen wurde ein B3 Zahnspachtel benutzt. Erste Wahl lt. Hersteller wäre B11 gewesen, aber da der vor Ort nicht zu beschaffen war, haben wir zur zweiten Empfehlung B3 gegriffen. Dieser ist etwas feiner als B11 aber damit war der Klebstoff auch gut zu verarbeiten.

Ein weiteres unerlässliches Hilfsmittel war eine Kappsäge mit Zugfunktion – damit war das Ablängen der Parkettstücke schnell erledigt. Die Bastelarbeiten wurden dann mit Kreis- oder Stichsäge erledigt.

Kappsäge

Kappsäge

Für das Messen der benötigten Stücke hat sich ein Lasermessgerät bewährt, das misst mindestens so präzise wie ein Maßband und die Messung geht deutlich schneller.

Einen Großteil des Parketts hat der Bauherr gemeinsam mit S. (Danke für die Hilfe!) verlegt. Nach und nach sind sie mit dem „einer sägt, einer klebt“ Prinzip immer schneller geworden, so dass selbst das Wohnzimmer in einem langen Abend erledigt war. Hier waren jede Menge sichtbarer Kanten zu schneiden, die später mit Kork gefüllt werden.

5cm ...

5cm …

Insgesamt haben wir versucht, möglichst wenig Verschnitt zu produzieren. Oben gezeigtes Stück war ein Einzelfall, aber 15-20cm Stücke gibt es häufiger. Wie knapp der Bauherr im Wohnzimmer kalkuliert hatte, zeigte sich am Ende: Es bleib kein ganzes Brett und lediglich ein etwas größeres Stück über. Maßarbeit :-)

(Alle) Reste des breiten Parketts

(Alle) Reste des breiten Parketts

Wohnzimmer fertig!

Wohnzimmer fertig!

Die anderen Zimmer sind auch sehr schön geworden:

Kind 1

Kind 1

Kind 2

Kind 2

Schlafzimmer

Schlafzimmer

Es fehlen jetzt noch die Ankleide, der Flur im Obergeschoss, die Fußleisten und die Korkstreifen. Das wird aber auch spätestens am nächsten Wochenende erledigt.

Wir sind wirklich zufrieden mit unserer Parkettauswahl und freuen uns sehr auf die fertigen Räume!

Parkettauswahl

Bei der Auswahl der Fußböden war uns ziemlich schnell klar, was wir haben wollten: Echtholzparkett. Wir haben jetzt seit fast sechs Jahren Eiche-Fertigparkett in unserer Wohnung und sind immer noch sehr zufrieden. Echtes Holz ist einfach etwas anderes als Kunststofflaminat und dabei wollten wir auf jeden Fall bleiben.

Fertigparkett besteht aus einer ca. 3mm dicken „schönen“ Holzschicht auf einer ca. 10mm dicken Unterkonstruktion. Die Bretter sind in der Regel ca. 2m lang und 140-220mm breit. Man kann aber auch bis zu 4m lange Bretter erhalten! Die oberste Schicht besteht entweder aus einem Brett mit durchgehendem Holzmuster („Landhausdiele“) oder wird aus kleineren Stücken zusammengesetzt („Schiffsboden“). Die Bretter werden entweder klassisch über Nut und Feder oder mit einem Klicksystem zusammengesetzt. Bei der Deckschicht werden in der Regel die Holzart (Buche, Eiche, Ahorn, …), Oberflächenbearbeitung (geölt, lackiert, glatt, strukturiert, eingefärbt, geräuchert …) und die Auswahl des Holzes (keine Astlöcher, ein paar Astlöcher, Risse, …) unterschieden.

Schichtaufbau

Schichtaufbau

Nach dem Besuch von ein paar Ausstellungen waren wir uns relativ schnell einig, was es ungefähr sein sollte: Eiche Landhausdiele mit etwas Struktur, d.h. ein paar Astlöcher sollten zu sehen sein. Eiche ist ein relativ hartes und strapazierfähiges Holz, außerdem ist es preislich noch im Rahmen. Immerhin soll das Parkett typischen Kinderbelastungen standhalten und wir wollen ca. 100m² Parkett verlegen. Da Eiche nicht gleich Eiche ist, haben wir uns die „Standardmodelle“ vieler Hersteller angesehen, eigentlich hat jeder Hersteller „Eiche Landhausdiele strukturiert“ im Angebot.

Eine ganz wichtige Frage war aber noch die Frage nach der Verlegung. Klassisches Parkett wird verklebt, das moderne Fertigparkett wird aber immer öfter schwimmend verlegt. Vorteil der schwimmenden Verlegung ist der geringere Aufwand beim Verlegen und dass es leicht wieder entfernt werden kann. Dem gegenüber soll geklebtes Parkett weniger Trittschall übertragen und eine bessere Wärmeübertragung der Fußbodenheizung ermöglichen. Je nachdem wen man fragt, sollen diese beiden Punkte mit den modernen Unterlagen für die schwimmende Verlegung aber nahezu nicht mehr relevant sein. Ein Vorteil wird bei den Vergleichen aber oft außer acht gelassen: Die Übergänge zwischen den Räumen und von Parkett zu Fliesen sehen bei verklebtem Parkett deutlich besser aus! Anstatt einer breiten Aluschiene zur Verbindung verklebt man lediglich einen dünnen Korkstreifen an dem Übergang.

Beim Besuch beim Händler konnte man wenigstens etwas größere Flächen betrachten.

Beim Besuch beim Händler konnte man wenigstens etwas größere Flächen betrachten.

Von drei Händlern mit denen wir längere Gespräche geführt haben und bei denen uns jeweils ein Parkett gut gefallen hat, hat einer die Verklebung empfohlen. Da dieser Händler auch unseren Estrich gemacht hat, haben wir uns für ihn entschieden. Es kann ja nicht schaden, mehrere Leistungen vom gleichen Händler zu beziehen. Und hier haben wir auch direkt den passenden Kleber erhalten.

Verschiedene Musterstücke, wir haben uns für das erste entschieden.

Verschiedene Musterstücke, wir haben uns für das erste entschieden.

Entschieden haben wir uns für Scheucher Eiche in der Country Sortierung als Landhausdiele. Hier hatten wir die Wahl zwischen drei Breiten (140mm, 182mm, 220mm), wir haben uns im Wohnzimmer für die mittlere Breite und in allen anderen Räumen (Büro, Obergeschoss außer Bad) für die schmalen Bretter entschieden. Die schmalen Bretter passen unserer Meinung nach gut zu den kleineren Räumen, allerdings hat man etwas mehr Verlegeaufwand.

Klicksystem

Klicksystem

Bitte bei den Bildern beachten, dass die Farben nicht ganz der Realität entsprechen. Das verlegte Parkett sieht wirklich schön aus, doch dazu später mehr ;-)

Planung unserer Eigenleistungen

Die Arbeiten unserer Baufirma sind schon sehr weit fortgeschritten und so wird es langsam Zeit für unsere Eigenleistungen. Wir wollen einmal kurz einen Überblick über unsere Planung geben.

Bei allen Malerarbeiten wurden wir von einem befreundeten Maler beraten und werden seinen Empfehlungen folgen. Vielen Dank M.!

Schleifgiraffe

Schleifgiraffe

Aufgaben

Decken spachteln und schleifen

Die Spalten zwischen den Platten der Erdgeschossdecke (Beton) wurden bisher nur grob zugespachtelt. Wir werden diese Fugen noch feiner spachteln und glatt schleifen.

Wände schleifen

Wir wollen die meisten Wände erst mal nur weiß oder farbig streichen. Die Qualität des Putzes ist zwar prinzipiell schon sehr gut, aber trotzdem ist er nicht absolut eben und muss noch glatt geschliffen werden. Außerdem haftet die Farbe nach dem Schleifen besser.

Erdgeschossdecke tapezieren

Die Betondecken haben von der Produktion viele kleine Unregelmäßigkeiten, hier wurde uns geraten diese mit einem „Backgroundvlies“ zu kaschieren. Wir werden also zuerst die Fugen glätten und anschließend die Decken tapezieren.

Wände und Decken streichen

Ein großer Posten ist das Streichen der Wände und Decken. Zuerst müssen alle Wände und die Rigipsplatten im Obergeschoss grundiert werden. Anschließend sollte ein Anstrich mit einer hochwertigen Farbe ausreichen um die Wände deckend zu streichen. Wir wollen komplett ohne Rauhfaser auskommen und die Wände stattdessen direkt streichen. Falls wir noch eine schöne Tapete finden, würden wir einige Wände auch tapezieren – aber bisher haben wir noch keine Tapete gefunden die uns zusagt… Alternativ – oder auch ergänzend zu den Tapeten – sollen einige Wände farbig gestrichen werden. Über die genauen Farben müssen wir uns aber auch noch Gedanken machen.

Parkett verlegen

Nach den Malerarbeiten werden wir das Parkett verlegen. Im gesamten Obergeschoss (außer dem Bad), im Wohnzimmer und im Arbeitszimmer werden wir ein schönes Eichenparkett in Eigenleistung verkleben.

Fliesen im Keller verlegen

Ursprünglich wollten wir den Estrich im Keller nur streichen, als wir jedoch im Baumarkt gesehen haben, dass man für ca. 10EUR pro Quadratmeter bereits Fliesen bekommt, haben wir uns für Fliesen in Eigenleistung entschieden. Da diese nicht perfekt verlegt sein müssen, wird der Bauherr diese Aufgabe mit Hilfe eines im Fliesenlegen bewanderten Freundes erledigen.

Netzwerk installieren

Im Hauswirtschaftsraum wird der Bauherr einen Wandschrank für die Netzwerkinstallation aufhängen. Der Elektriker hat bereits Netzwerkkabel verlegt, die wir auf ein Patchpanel auflegen werden.

Trockenbau

In der Küche soll der Abluftkanal der Dunstabzugshaube unter einer flachen Trockenbaukonstruktion verschwinden. Diese soll auch noch zusätzliche Spots zur Küchenbeleuchtung aufnehmen.

Ein paar Macken im Putz müssen ausgebessert werden

Ein paar Macken im Putz müssen ausgebessert werden

Zeitplan

Die Schleifarbeiten wollen wir in unserem Weihnachtsurlaub erledigen. Bis Anfang Januar haben wir eine Schleifgiraffe ausgeliehen und hoffen, diese Arbeiten Ende nächster Woche abgeschlossen zu haben.

In KW2 bis KW4 wollen wir die Decken tapezieren, alles für den Endanstich vorbereiten und den Trockenbau für die DAH konstruieren. Diese Arbeiten müssen wir Abends nach der Arbeit oder am Wochenende erledigen. Außerdem soll in dieser Zeit der Keller gefliest werden, damit wir dann schon mal Sachen in den Keller bringen können.

In KW5 und KW6 haben wir Urlaub und für diese Zeit ist der Endanstrich und die Fußbodenverlegung vorgesehen.

Die Netzwerkinstallation ist nicht so zeitkritisch und kann bei Gelegenheit nebenbei erledigt werden.

Natürlich hängt der Zeitplan auch von den restlichen Handwerkern ab. Anfang nächstem Jahres muss der Trockenbauer seine Restarbeiten (Rigips im Obergeschoss anbringen und ein paar Kleinigkeiten erledigen) durchführen und der Fliesenleger wird auch knapp zwei Wochen im Haus aktiv sein.