Besuch vom Reh

Von unserem Grundstück sind es nur ca. 200m bis zum freien Feld – und so bekommen wir gelegentlich Besuch von einem oder zwei Rehen. Anscheinend sind die Pflanzen in unserem oder in Nachbars Garten so schmackhaft, dass sie sich in die Nähe der Menschen trauen und so lange es keine Zäune gibt, ist der Weg auch frei.

Ein Reh in Nachbars Garten

Ein Reh in Nachbars Garten

Wir freuen uns jedes Mal über den Besuch :-)

Sandkasten Teil 2

Nach der Vorbereitung des Robinienholzes hat der Bauherr Ende letzter Woche und am vergangenen Wochenende mit Hilfe von B. (Danke!) die Endmontage des Sandkastens durchgeführt.

Zuerst wurden die Baumstämme auf die richtige Länge gebracht und mit 45° Ecken versehen. Die wirklich gut passenden Verbindungen bekommt man mit einem Trick: Die schon recht gut vorgeschnittenen Ecken schiebt man zusammen und schneidet sie dann so mit der Kettensäge, dass diese beide Seiten ankratzt. Anschließend hat man zwei sehr gut zueinander passende Schnitte.

Saubere 45° Ecken

Saubere 45° Ecken

Die Stämme wurden provisorisch mit 8×60 Schrauben zusammengeschraubt, welche der Konstruktion schon eine recht gute Stabilität gaben. Außerdem wurden die Ecken noch mit der Kettensäge etwas angepasst, so dass keine Kanten überstehen.

Und begradigte Kanten

Und begradigte Kanten

Die zugesägten Holzbalken passten schon ganz gut

Die zugesägten Holzbalken passten schon ganz gut

Damit der Sandkasten aber auch dauerhaft stabil bleibt, haben wir die Ecken noch mit 12mm Gewindestangen verbunden. Zu Beginn der Arbeiten durfte der Bauherr erstmal n-Mal in den Keller laufen, wäre ja langweilig wenn man beim ersten Mal gleich an alles Werkzeug denken würde.

Werkzeugparade...

Werkzeugparade…

Der Arbeitsablauf war dann bei allen vier Ecken gleich: Zuerst wurde mit einem Forstnerbohrer ein 30mm Loch im 45° Winkel ca. 22cm von der Ecke entfernt gebohrt. In der Mitte des Lochs wurde dann ein langer 13mm Bohrer angesetzt und die Ecke komplett durchbohrt. Dann folgte ein zweites Forstnerloch von der anderen Seite. Anschließend wurde die 12mm Edelstahl Gewindestange passend abgelängt und alles verschraubt.

Eckverbindung

Eckverbindung

Für den Forstnerbohrer haben wir eine Führung gebaut (eigentlich zwei, die erste hat nicht so lange gehalten….), sonst ist er sehr schwer sauber im 45° Winkel anzusetzen. Außerdem war es sehr gut, zwei unterschiedliche Forstnerbohrer zur Verfügung zu haben – einen mit vier Hartmetallschneiden und einen normalen. Der normale ist an der Schräge deutlich einfacher zu handhaben, dafür ist der HM-Forstner besser geeignet, wenn man komplett im Holz „angekommen“ ist und noch etwas Material wegnehmen möchte. Die Bohrmaschine hatte übrigens auch ihre Mühe mit dem sehr harten Holz…

Schablone für den Forstnerbohrer

Schablone für den Forstnerbohrer

Langer Bohrer für lange Löcher!

Langer Bohrer für lange Löcher!

Verschraubung

Verschraubung

Der Sandkastenrahmen ist mit den Verschraubungen so stabil, dass man problemlos einzelne Ecken anheben kann ohne dass er sich verzieht. Das haben wir dann auch genutzt, um das Gelände darunter noch etwas zu modelieren. Vielen Dank an Nachbar M. fürs anpacken, der Sandkasten wiegt nämlich bestimmt 150kg und lässt sich nicht mal eben schnell bewegen…

Damit nicht nach und nach Erde in den Sand wandert, haben wir auf die Erde noch ein Unkrautvlies gelegt und mit dem Rahmen festgeklemmt.

Unkrautvlies als Untergrund und die erste Schubkarre Sand

Unkrautvlies als Untergrund und die erste Schubkarre Sand

Der letzte Schritt war dann das Einfüllen des Sands. Wir hatten eine Baggerschaufel Sand geliefert bekommen – das sind ca. 15 Schubkarren voll… 10 haben wir in den Sandkasten gefüllt, mal schauen was wir mit dem Rest machen. Hat irgendwer aus der Umgebung Bedarf an Sandkastensand?? Lieferung per Schubkarre möglich ;)

Nach 10 Schubkarren Sand konnte der Startschuss für den kleinen Bauleiter gegeben werden

Nach 10 Schubkarren Sand konnte der Startschuss für den kleinen Bauleiter gegeben werden

Der Sandkasten wurde bei schönstem Sommerwetter bereits eingeweiht und ist für Besucher unter 1m das Highlight des Gartens ;-)

Spielplatz :)

Spielplatz :)

Jetzt brauchen wir nur noch eine Abdeckplane um den Kasten gegen Katzen und deren Hinterlassenschaften zu schützen. Zur Zeit behelfen wir uns da noch mit dem Rest des Unkrautvlieses.

Vielen Dank an unseren Gartenbauer B. für die Idee, Werkzeug und Hilfe!

Sandkasten Teil 1

Der kleine Bauherr hat sehr viel Spaß beim Spielen mit Sand und so soll er im Garten einen Sandkasten bekommen. Wir hatten überlegt, diesen entweder aus ein paar Brettern selber zusammen zu zimmern oder einen Bausatz zu kaufen. Diese gibt es von günstig bis nicht-mehr-ganz so günstig im Baumarkt, allerdings sind selbst die teureren Modelle nicht besonders hübsch. Außerdem hat so einen ja jeder…

Netterweise hat uns unser Gartenbauer ein paar Robinienstämmen angeboten (Danke!), welche sich perfekt zum Bau eines sehr individuellen Sandkastens eignen. Zum Festlegen der Größe haben wir verschiedene Abmessungen im Garten simuliert und uns dann für 2,20*1,80m entschieden. Bei einer Stammdicke von ca. 20cm bleibt eine Spielfäche von 1,40*1,60m – das sollte für den Zwerg plus Spielkameraden ausreichend sein.

Zwei geschälte Baumstämme und einer in Arbeit

Zwei geschälte Baumstämme und einer in Arbeit

Zuerst mussten die Stämme noch auf Länge gebracht und die Rinde entfernt werden, dies hat der Bauherr gemeinsam mit B. vor einigen Wochen an einem sonnigen Urlaubstag erledigt. Aststücke und größere Verwachsungen wurden mit der Kettensäge entfernt, aber ein Großteil der Rinde musste mit einem Schäleisen abgeschält werden. Bei sommerlichen Temperaturen eine schweißtreibende Arbeit, aber das Ergebnis sah schon sehr überzeugend aus.

Äste wurden mit der Kettensäge entfernt

Äste wurden mit der Kettensäge entfernt

Die Baumstämme nach dem Schälen

Die Baumstämme nach dem Schälen

So haben wir die Stämme einige Zeit trocknen lassen und dann noch einmal mit der Flex und einer Drahtbürste abgeschrubbt. Die Stämme hatten noch einige Rindenreste, abstehende Späne usw.

Vorher

Vorher

Nachher

Nachher

Für die Bearbeitung haben wir zuerst Topfbürsten mit gewöhnlichen Drahtborsten verwendet, diese verlieren aber sehr schnell die Borsten. Die Flex schleudert sie bei 11.000 U/min einfach weg. So hat eine Bürste etwa für einen Stamm gereicht. Der richtige Tipp war dann, eine Bürste mit gezopften Drähten zu verwenden, diese halten deutlich länger.

Topfbürsten - links gezopft, rechts normal

Topfbürsten – links gezopft, rechts normal

Die kleine Bosch 700W Flex hatte ganz schön zu kämpfen...

Die kleine Bosch 700W Flex hatte ganz schön zu kämpfen…

Nach dem Bürsten sahen die Stämme schon sehr schön aus!

Fertig bearbeitete Stämme

Fertig bearbeitete Stämme

Zu guter Letzt musste noch der Aufstellort des Sandkastens vorbereitet werden. Wir hatten überall im Garten Rasen gesät, so dass ca. 4m^2 wieder entfernt werden mussten. Als Standort haben wir die schattige Nordwestecke des Gartens gewählt. Hier kann fast den ganzen Nachmittag im Schatten gespielt werden.

Die Maße des fertigen Sandkastens wurden abgesteckt...

Die Maße des fertigen Sandkastens wurden abgesteckt…

... und anschließend die Grasnarbe wieder entfernt

… und anschließend die Grasnarbe wieder entfernt

In der Mitte des Kastens hat der Bauherr noch etwas weiter ausgeschachtet, hier wird man ca. 25-30cm tief graben können. Der kleine Bauleiter hatte auch schon in der Matschgrube einen riesen Spaß…

Dem kleinen Bauleiter hat es auch so schon gefallen :)

Dem kleinen Bauleiter hat es auch so schon gefallen :)

Rasenwachstum und Rasenmäher

Der Rasen entwickelt sich prächtig und inzwischen ist unser Garten richtig schön grün. Bisher haben wir ihn an fast jedem Sonnentag bewässert (vielen Dank U.+M. für das Grundwasser!), aber am wichtigsten ist wohl hin und wieder mal ein richtiger Regenguss. Davon gibts in Paderborn glücklicherweise auch genug…

Am 6. und 7. Tag nach der Aussaat hat es sehr stark geregnet und danach sah man vielen kleine grüne Grashalme auf den neu eingesäten Flächen. Wir haben dann regelmäßig weiter bewässert und so langsam musste ein Rasenmäher angeschafft werden.

Der Rasen nach zehn Tagen

Der Rasen nach zehn Tagen

Der Bauherr hatte ein paar Tage Urlaub um etwas am und im Haus zu werkeln und hat diesen auch dazu genutzt um sich etwas zu informieren. Grob zusammengefasst gibt es vier Typen

  • Elektrorasenmäher mit Kabel
  • Akkurasenmäher
  • Rasenmähroboter
  • Benzinrasenmäher

Nummer 1 sollte nur der letzte Ausweg sein. Diese gibt es sehr günstig, aber man muss eben immer mit einem Kabel hantieren. Akkurasenmäher hätten uns gut gefallen, bei ca. 250m^2 Mähfläche muss man aber schon recht tief in die Tasche greifen oder zwischendurch die Akkus laden… Außerdem braucht man in ein paar Jahren neue Akkus. Ein Rasenmähroboter wäre eine tolle Sache, man braucht aber immer noch einen normalen Rasenmäher (z.B. für die ersten paar Runden bei hohem Gras oder nach einem Urlaub wenn der Roboter länger nicht unterwegs war). Leider sind diese auch noch sehr teuer. Bleibt also der Benzinrasenmäher. Kein Kabel und kein Akku, dafür etwas höhere Betriebskosten (Benzin, Öl und hin und wieder eine Inspektion).

Hier erschien der Kauf vor Ort sinnvoll, so hat man einen Ansprechpartner bei Problemen. Neben den Baumärkten gibt es noch einige Fachhändler in Paderborn und bei Schulte Forst- und Gartentechnik fand der Bauherr schließlich einen schicken gebrauchten Mäher: Einen Honda HRX 426 PD. In sehr gutem Zustand und liebevoll gepflegt zu einem sehr guten Preis. Dazu gab es dann noch einen Mulchsatz, damit häxelt der Mäher die geschnittenen Halme extrafein und man kann sie als natürlichen Dünger liegen lassen. Insgesamt sind wir auch nur ganz knapp am selbst gesteckten Budget von 300EUR vorbei geschrammt.

Den ersten Einsatz hatte der Mäher 17 Tage nach dem Einsäen des Rasens, zu dem Zeitpunkt war der Rasen auf ca. 50% der Fläche schon sehr hoch gewachsen (10-12cm), auf dem Rest sah es noch recht kahl aus.

Nach 17 Tagen wurde zum ersten Mal gemäht

Nach 17 Tagen wurde zum ersten Mal gemäht

Der Rasenmäher lief gut, aber hatte auch noch keine Herausforderung.

Honda HRX 426 Rasenmäher

Honda HRX 426 Rasenmäher

Inzwischen haben wir schon zum zweiten Mal gemäht – und zum ersten Mal Benzin gekauft und nachgetankt (bei ca. 1/3 der Mähstrecke ;).

Fahrspuren im frisch gemähten Rasen

Fahrspuren im frisch gemähten Rasen

Beim vorsichtigen Betreten des Rasens merkt man immer noch, dass er neu ist. Der Boden fühlt sich noch weich an und die Halme richten sich nur sehr langsam wieder auf. Nach dem ersten Mähen sah man die Fahrspuren noch zwei Tage später. Wir sind aber zuversichtlich, dass der Rasen sich gut entwickelt und wir in 3-4 Wochen eine schöne Rasenfläche zum Spielen haben.

Was lange währt…

… wird endlich gut.

Ein halbes Jahr nach unserem Einzug und knapp 10 Monate nach Antragstellung hat Unitymedia mit der Erschließung angefangen!

Bagger!

Bagger!

Aufgefräster Asphalt

Aufgefräster Asphalt

Es handelt sich um ein größeres Bauvorhaben (ca. 2 Monate Arbeit), so dass wohl einiges an Planung nötig war. Wir freuen uns jedenfalls, dass man sich nun dazu entschieden hat, unser Haus und noch ca. 15 weitere mit einem Kabelanschluss und schnellem Internet zu versorgen. Das Bloggen per LTE hat also bald ein Ende :)

Sonnensegel

Nach den Fundamenten für das Sonnensegel folgte die Endmontage. Stück für Stück trafen diverse Zubehörteile und Werkzeuge ein, bis wir das Sonnensegel schließlich an einem Urlaubstag montieren konnten.

Das Sonnensegel haben wir als gleichseitiges Dreieck mit 500cm Kantenlänge bei Solona Sonnensegel bestellt. Damit man es gut spannen kann, sind die Kanten leicht konkav (ca. 30cm) geschnitten und so ergibt sich eine Segelfläche von ca. 10m^2. Wir wollten auf keinen Fall ein langweiliges graues oder weißes Segel und so haben wir uns für leuchtend orange entschieden. Grün oder blau hätten uns auch gut gefallen, wir hatten aber Bedenken wegen des Lichts unter dem Segel. Orange ist hier wahrscheinlich angenehmer. Der Stoff ist „Austrosail PES“, dieser ist wasserabweisend, so dass man auch bei Regen unter dem Segel sitzen kann. Natürlich bietet er auch guten Sonnen- und UV Schutz.

Sonnensegel und diverses Montagezubehör

Sonnensegel und diverses Montagezubehör

Das Sonnensegel wird an der Hauswand an einer Edelstahlplatte mit Öse eingehängt. Diese Platte wird mit zwei Fischer Thermax 16/170 WDVS Schwerlastankern befestigt. Diese Anker werden in die Hauswand geklebt, anschließend wird das Loch in der Wärmedämmung mit einem speziellen „Konus“ verschlossen, so dass die entstehende Wärmebrücke möglichst klein ist.

Fischer Thermax "Konus"

Fischer Thermax „Konus“

Die Montage der beiden Schwerlastanker ging problemlos. Zuerst hatte der Bauherr Bedenken wegen der benötigten 20mm Löcher, diese ließen sich aber gut mit der Bohrmaschine in die Ziegel bohren. Fischer schreibt hier ein Bohren ohne Schlag vor, damit die Umgebung der Bohrung nicht geschwächt wird.

Bohrmaschine mit 20mm Bohrer

Bohrmaschine mit 20mm Bohrer

Wann kann man man schon die Tiefe eines Bohrlochs mit dem Zollstock messen? 30cm Loch (Dämmung plus Ziegel)

Wann kann man man schon die Tiefe eines Bohrlochs mit dem Zollstock messen? 30cm Loch (Dämmung plus Ziegel)

Anschließend wurden die Löcher mit dem Konus und einer kleinen Fräsklinge aufgefräst und dann die 16mm Gewindestangen eingeklebt. Hier muss man zügig arbeiten, da der Kleber bereits nach 2min hart wird. Um später den richtigen Abstand der beiden Gewindestangen zu erhalten, wurde die Befestigungsplatte während des Aushärtungsprozesses schon einmal provisorisch aufgesteckt.

Aufgefräste Löcher für den Konus

Aufgefräste Löcher für den Konus

Befestigungsplatte an der Hauswand

Befestigungsplatte an der Hauswand

Später wurden die Konen dann noch mit Silikon abgedichtet und die Befestigungsplatte festgeschraubt.

Als Pfosten für das Sonnensegel haben wir gewöhnliche verzinkte Stahlrohre gewählt. Die Ecken des Sonnensegels sollen alle unterschiedlich hoch sein, damit Regenwasser gut ablaufen kann und so haben wir die Stangen in 280cm und 330cm bestellt. Damit hängt das Sonnensegel dann in ca. 200cm bzw. 250cm Höhe.

Um das Segel in unterschiedlichen Höhen befestigen zu können, wurden an jedem Pfosten drei Augbolzen mit je 30cm Abstand angebracht. Das Segel wird aber nicht direkt hier eingehängt sondern mit einem Tau gespannt. Dieses Tau wird mit einer speziellen Seilklemme gehalten, welche ebenfalls an den Pfosten angebracht wurde.

Der kleine Bauleiter hilft wieder mit

Der kleine Bauleiter hilft wieder mit

Seilklemme am Pfosten

Seilklemme am Pfosten

Nachmittags stand das Segel und konnte wegen des guten Wetter auch direkt getestet werden.

Sonnensegel im Garten

Sonnensegel im Garten

Draufsicht mit Schatten am frühen Nachmittag

Draufsicht mit Schatten am frühen Nachmittag

Abends ist es unter dem Segel auch sehr gemütlich, man fühlt sich sozusagen gut behütet :)

Abendstimmung

Abendstimmung

Befestigungsplatte im Mondschein

Befestigungsplatte im Mondschein

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Segel! Ungefähr dann, wenn morgens der Hausschatten von der Terrasse verschwindet, wandert der Schatten des Segels auf die Terrasse. Da sich das Segel nicht bewegen lässt, muss man bei der Platzierung des Tischs natürlich etwas flexibler sein. Dafür reicht der Schatten dann bis zum Abend.

Ein kleines Problem haben wir allerdings noch: Der Regen wird natürlich komplett über eine Ecke abgeleitet und bildet dann schnell einen kleinen See auf dem Rasen. Hier werden wir wohl noch etwas mit Kies und Steinen basteln müssen, da der Rasen das nicht lange mit machen wird.

Das Regenwasser landet auf dem Rasen

Das Regenwasser landet auf dem Rasen

Sonnensegel – Planung und Fundamente

Planung

Nach den ersten richtigen Sommertagen war eins schnell klar: Wir brauchen einen Sonnenschutz auf der Terrasse! Prinzipiell gibt es hierfür vier Möglichkeiten: Markise, Überdachung, Sonnenschirm oder Sonnensegel. Die ersten beiden Optionen fallen aus finanziellen Gründen raus, außerdem gefällt uns eine Markise auch nicht. Zunächst haben wir uns dann nach einem Sonnenschirm umgesehen, da gibt es entweder die gewöhnlichen Schirme oder die Ampelschirme mit dem Pfosten an der Seite. Da wir nur sehr ungern einen Schirmständer auf der Terrasse gehabt hätten, wäre es wohl ein Ampelschirm geworden. Anstelle eines Ständers hätten wir dann eine (oder zwei) Bodenhülse(n) am Rand der Terrasse einbetoniert.

Je mehr wir uns dann aber mit einem Sonnensegel beschäftigten, umso mehr gefiel uns diese Alternative. Es sieht schön aus, bietet viel Schatten und liegt preislich in einer ähnlichen Region wie ein hochwertiger Ampelschirm (oder darunter). Der Bauherr hat ein wenig mit Sketchup rumgespielt um Größe und Position des Segels herauszufinden. Prinzipiell kann man sich alle Formen anfertigen lassen, für uns schien ein gleichseitiges Dreieck mit 5m Kantenlänge aber passend – und das gibt es bei vielen Anbietern als Standardgröße.

Sonnensegel mit simuliertem Schattenwurf

Sonnensegel mit simuliertem Schattenwurf

Es wurden also Sonnensegel und Befestigungsmaterialien bestellt, Pfosten beschafft (Danke U.!) und anschließend gebastelt.

Fundamente

Den Anfang machten wir mit den Fundamenten. Das Sonnensegel wird mit einer Ecke an der Hauswand befestigt und dann mit zwei Pfosten im Garten abgespannt. Für diese Pfosten haben wir vor dem Säen des Rasens zwei Hülsen in den Boden einbetoniert, so dass die Pfosten später einfach eingesteckt werden können.

Der Bauleiter markiert die spätere Position der Befestigungspfosten

Der Bauleiter markiert die spätere Position der Befestigungspfosten

Ausheben von zwei Löchern ca. 80x80x80cm

Ausheben von zwei Löchern ca. 80x80x80cm

Die Hülsen sollen unten nicht durch den Beton verschlossen werden, deshalb reichen sie bis in die Kiesschicht unter dem Beton. Andernfalls könnte Wasser nicht ablaufen und die Hülsen würden schnell verrosten. Der Innendurchmesser der Hülsen ist etwas größer als der Außendurchmesser der Pfosten (60,3mm).

Unten 5cm Kies

Unten 5cm Kies

Bodenhülse

Bodenhülse

Beton

Beton

Insgesamt knapp 0.25m^3 pro Loch

Insgesamt knapp 0.25m^3 pro Loch!

Einbetoniert für die Ewigkeit...

Einbetoniert für die Ewigkeit…

... und von oben kaum sichtbar.

… und von oben kaum sichtbar.

Die Hülsen stecken in je ca. 0.25m^3 Beton, das entspricht also ca. 500kg Beton! Sollte halten :) Nach dem Trocknen wurden die Fundamente mit Erde bedeckt und fallen ohne die Pfosten selbst ohne Rasen kaum auf. Der Plan ist, die Pfosten im Sommer draußen stehen zu lassen und über den Winter im Keller zu lagern. Die Löcher können dann noch mit einem Gummistopfen verschlossen werden.

Bilder an die Wand

In unserer alten Wohnung hatten wir viele Bilder aufgehängt. Teilweise 20x30cm in Ikea Bilderrahmen und einige große Abzüge (bis zu 60x180cm) direkt auf Holzplatten aufgezogen. Letztere fingen langsam an sich zu lösen, so dass wir diese nicht wieder aufgehängt haben und für die anderen Bilder haben wir entweder noch keinen Platz gefunden oder wir wollen mal etwas anderes haben.

Bisher haben wir Abzüge und andere Fotoprodukte eigentlich immer bei Saal-Digital bestellt und waren immer sehr zufrieden und haben sie auch schon oft weiter empfohlen. Deshalb passte es jetzt sehr gut, dass sie Tester für ihre Wandbilder suchten und wir freuen uns, dass wir als Tester ausgewählt wurden.

So bestellte der Bauherr vor einigen Wochen Donnerstag Abend ein Foto auf Alu Dibond in 40x60cm. Wir suchten noch einen Farbtupfer für das Gästebad und auf der kleinen Wand passt das recht kleine Format sehr gut. Ausgewählt haben wir ein etwas älteres Foto von der Harzer Schmalspurbahn mit Dampflokomotive.

Harzer Schmalspurbahn auf dem Weg auf den Brocken

Harzer Schmalspurbahn auf dem Weg auf den Brocken

Das Bild wurde bereits 1,5 Tage nach der Bestellung am Samstag geliefert. Die Verpackung war hervorragend und würde wohl auch den schlimmsten GLS/Hermes Fahrer überstehen (kam aber glücklicherweise mit DHL!).

Die Verpackung aus mehreren schichten Pappe und Folie, inkl. Wandbefestigungsmaterial

Die Verpackung aus mehreren schichten Pappe und Folie, inkl. Wandbefestigungsmaterial

Das Alu Dibond Material sind zwei dünne Aluminiumplatten auf einem Schaumstoffkern. Das Foto ist aufgedruckt.

Alu Dibond

Alu Dibond

Der erste Eindruck war sehr gut und das Bild macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Es fällt allerdings auch auf, dass das Bild etwas an Brillianz verliert, das Original ist deutlich „bunter“ (stärkerer Kontrast und höhere Sättigung) als der Druck auf Aluminium. Insgesamt wirkt das Bild auch etwas heller als wir es von den normalen Saal-Digital Fotos gewöhnt sind. Man hätte also in Lightroom ruhig noch 0,2 Blenden runter und 10-20 Kontrasteinheiten rauf gehen können. Im Nachhinein hätten wir wahrscheinlich den Softproof per ICC Profil machen sollen…

Alu Dibond von Saal-Digital

Alu Dibond von Saal-Digital

Die Wiedergabe von Details ist wirklich gut. Leider stand das Bild nur in 10MP zur Verfügung, so dass eine Auflösung von knapp 150dpi übrig blieb. Die Pflanzen sehen aber z.B. alle sehr gut aus, wann man nah ran geht.

Detail (schwierig zu fotografieren)

Detail (schwierig zu fotografieren)

Als Befestigung haben wir die Standardvariante gewählt. Diese wird unmontiert geliefert und so muss man zwei Haken und zwei Gummiabstandshalter aufkleben, das ist aber in 2min erledigt.

Standard Befestigung

Standard Befestigung

Ein weiteres Detail ist noch aufgefallen: Das Bild ist inzwischen ganz leich konkav (legt man es auf eine ebene Fläche, biegen sich die kurzen Seiten ca. 0,3mm hoch). Die Krümmung ist zwar minimal, aber durch den Schattenwurf bemerkt man sie doch. Man könnte das auf die Aufhängung im Bad schieben, die Dusche wird jedoch fast nie benutzt, so dass es eigentlich kein feuchter Raum ist.

Aufgehängtes Bild

Aufgehängtes Bild

Insgesamt fällt unser Fazit aber sehr positiv aus. Das Alu Dibond Bild sieht gut aus und macht einen hochwertigen Eindruck. Wir könnten uns vorstellen noch mehr Fotos dieser Art aufzuhängen, müssen dabei aber auch den doch recht hohen Preis im Hinterkopf behalten (40x60cm kostet z.B. bereits 44,95EUR plus Aufhängung und Versand).

PS: Saal-Digital hat 85% der Kosten von Bild+Versand übernommen, wird durften aber schreiben was wir wollten und haben das auch getan.

Rasen

Nach den ganzen Vorarbeiten unseres Gartenbauers wollten wir auch möglichst schnell Rasen säen. So haben wir uns unmittelbar nachdem er fertig war an die Arbeit gemacht.

Vor dem Säen musste der restliche Mutterboden verteilt und schön glatt geharkt werden. Damit waren wir zu zweit schon einige Stunden beschäftigt.

Zur Saat vorbereiteter Mutterboden

Zur Saat vorbereiteter Mutterboden

Als Rasen haben wir Sport und Spiel Rasen von Raiffaisen gewählt (auf Empfehlung des Gartenbauers).

Stroetmann Sport und Spiel Rasen

Stroetmann Sport und Spiel Rasen

Es sollten 30-50g Rasensamen pro Quadratmeter ausgebracht werden. Zuerst haben wir einen Säwagen probiert (Danke C. fürs Ausleihen!), da dieser aber eigentlich für schweren Dünger gedacht ist, war die Sämenge viel zu gering und man hätte 3-4 Mal über jede Stelle fahren müssen. Also hat die Bauherrin die Samen doch per Hand und nach Augenmaß verteilt.

Sähprobe (40g/m^2)

Sähprobe (40g/m^2)

Anschließend wurden die Samen mit einer schweren Walze festgedrückt, damit sie nicht sofort wegschwimmen.

Walze um die Samen anzudrücken

Walze um die Samen anzudrücken

Nun müssen wir den Rasen ein bis zwei Mal täglich wässern. Glücklicherweise können wir die Grundwasserpumpe der Nachbarn (Danke U+M!) benutzen, so dass das verbrauchte Wasser nicht auf der Wasserrechnung auftaucht.

Wässern

Wässern

Nachbarskatze war bei ihrem abendlichen Kontrollgang doch etwas verwundert über die vielen Veränderungen in unserem Garten. Und um den Rasensprenger wurde ein großer Bogen gemacht…

Lucky wundert sich...

Lucky wundert sich…

Der Gartenbauer war aktiv

Anfang August wurde unser Garten angelegt. Die gesamten Außenarbeiten haben wir grob in zwei Abschnitte eingeteilt: „Garten und Eingang“ und „Pflaster“. Teil 1 wurden nun ausgeführt, mit dem Pflaster vor dem Haus warten wir noch, bis Unitymedia sein Kabel verlegt hat. Das soll nur noch ein paar Wochen dauern…

Im Garten haben wir uns erst einmal für eine Minimallösung entschieden:

  • Ein Spritzschutz rund ums Haus, damit die Fassade nicht durch hochspritzenden Regen verdreckt wird.
  • Ein gepflasterter Weg von vorne zur Terrasse.
  • Kantsteine als Abgrenzung zum Nachbarn.
  • Auffüllen von Füll- und Mutterboden

Außerdem wurde ein kleines Eingangspodest erstellt.

Spritzschutz

Beim Spritzschutz haben wir uns für zwei unterschiedliche Breiten entschieden: 40cm an den Hausseiten mit Kellerlichtschächten, damit diese bündig mit den Kantsteinen sind und 30cm an den anderen Seiten. Das kleinere Maß ist eigentlich ausreichend, hätte mit den Lichtschächten aber nicht so schön ausgesehen.

Kantsteine

Kantsteine

Überall wurden anthrazit farbene Kantsteine in 1000*250*60mm gesetzt. Diese passen gut zum Haus und sie gefallen uns besser als die normalen grauen Steine.

Kantsteine für den Spritzschutz hinter dem Haus

Kantsteine für den Spritzschutz hinter dem Haus

Da unser Grundstück ein leichtes Gefälle hat, haben wir uns neben der Terrasse auch für ein Gefälle im Spritzschutz entschieden. Die Stufen finden wir schöner als einen schrägen Kantstein.

Spritzschutz mit leichtem "Gefälle"

Spritzschutz mit leichtem „Gefälle“

Dort wo wir später unser Carport planen, wurde der Spritzschutz natürlich ausgespart.

Spritzschutz mit Kies im Garten

Spritzschutz mit Kies im Garten

Weg zur Terrasse

Als Weg von vorne nach hinten haben wir uns für einen einfachen gepflasterten Weg entschieden.

Einfassung für das Pflaster

Einfassung für das Pflaster

Das Pflaster ist Lintel DSK Enviro Ökopflaster. Preis/Leistung stimmt und wir werden die Einfahrt mit dem gleichen Pflaster machen lassen. Da unsere Nachbarn dieses Pflaster auch haben, wird sich dann auch ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Fertig gepflasterter Weg

Fertig gepflasterter Weg

Ökopflaster hat den Vorteil, dass Regen direkt versickern kann. Ein spezieller Split und Abstandhalter in den Fugen sorgen für die nötige Durchlässigkeit. So muss man auch keine bzw. weniger Abwassergebühren für die versiegelte Fläche bezahlen.

Schöner Anschluss an die Terrasse

Schöner Anschluss an die Terrasse

Kantsteine zu unseren nördlichen Nachbarn

Unsere südlichen Nachbarn U. und M. haben bereits einen Kantstein zwischen ihr und unser Grundstück setzen lassen. So haben sie die Höhe ihres Gartens sauber festgelegt und konnten auch ihren Garten bis an die Kante heran anlegen, obwohl unser Garten noch nicht fertig war. Wir haben uns jetzt ebenfalls für so eine Kante zu den anderen Nachbarn entschieden, so können wir unseren Garten auch schon so weit fertig machen und sie können ihren dann später anlegen.

Links gut zu sehen: Der Kantstein zu den Nachbarn

Links gut zu sehen: Der Kantstein zu den Nachbarn

Füll- und Mutterboden

Vor den Bauarbeiten war der Mutterboden von unserem gesamten Grundstück abgeschoben und an der Vorderseite bei der Nachbarin (Vielen Dank Frau K.!) gelagert worden. Unser Gartenbauer hat diesen Boden nun wieder auf dem Grundstück verteilt. Obwohl unser Haus nur ca. 15cm über dem alten Bodenniveau liegt und nur eine Hälfte des Grundstücks aufgefüllt werden musste (auf dem Rest steht das Haus bzw. wird gepflastert), hat der Boden leider nicht gereicht. Insgesamt musste noch eine Ladung LKW+Anhänger Füllboden und zwei Ladungen LKW+Anhänger Mutterboden angeliefert werden. Kostet natürlich auch…

Es wäre schön gewesen, wenn man etwas mehr Aushub des Kellers vor Ort belassen hätte – aber leider hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht den nötigen Überblick und ansonsten hat auch niemand daran gedacht.

Sauber verteilter und glatt geharkter Mutterboden

Sauber verteilter und glatt geharkter Mutterboden

Unser Gartenbauer hat den größten Teil der Erde verteilt, wir haben dann die Feinarbeiten gemacht und einen Rest verteilt, damit er in den wohlverdienten Sommerurlaub starten konnte.

Ein bisschen Erde war für uns noch übrig

Ein bisschen Erde war für uns noch übrig

Eingang

Der letzte Arbeitsschritt war die Erstellung eines Eingangspodests. Hier hatten wir von Anfang an eine Stufe von 15cm vorgesehen und mussten uns nun eine schöne Lösung überlegen. Nach Sichtung diverser Materialien haben wir uns für Pflasterklinker in Anthrazit, eingefasst durch Basaltpalisaden, entschieden.

Vor dem Pflastern hat der Bauherr noch eine Schicht XPS zur Isolierung angebracht. Vorher war die Kellerdecke vor der Haustür nicht isoliert, was man im Winter im Raum darunter auch sehr deutlich gemerkt hat. Mit dem dünnen Klinker war Platz für 80mm XPS, das sollte einen recht guten Schutz vor Kälte bieten.

Isolierung des Eingangsbereichs

Isolierung des Eingangsbereichs

Schutz und Abdeckung mit Bitumen

Schutz und Abdeckung mit Bitumen

Das Eingangspodest entsteht

Das Eingangspodest entsteht

Basaltpalisaden und Klinkerpflaster in anthrazit

Basaltpalisaden und Klinkerpflaster in anthrazit

Passt gut zur Haustür :)

Passt gut zur Haustür :)

Mit den gesamten Arbeiten sind wir sehr zufrieden. Seine Termine verschieben sich öfter mal, dafür ist unser Gartenbauer B. sehr flexibel und hat viele gute Ideen. Definitiv eine Empfehlung!