Rasen

Nach den ganzen Vorarbeiten unseres Gartenbauers wollten wir auch möglichst schnell Rasen säen. So haben wir uns unmittelbar nachdem er fertig war an die Arbeit gemacht.

Vor dem Säen musste der restliche Mutterboden verteilt und schön glatt geharkt werden. Damit waren wir zu zweit schon einige Stunden beschäftigt.

Zur Saat vorbereiteter Mutterboden

Zur Saat vorbereiteter Mutterboden

Als Rasen haben wir Sport und Spiel Rasen von Raiffaisen gewählt (auf Empfehlung des Gartenbauers).

Stroetmann Sport und Spiel Rasen

Stroetmann Sport und Spiel Rasen

Es sollten 30-50g Rasensamen pro Quadratmeter ausgebracht werden. Zuerst haben wir einen Säwagen probiert (Danke C. fürs Ausleihen!), da dieser aber eigentlich für schweren Dünger gedacht ist, war die Sämenge viel zu gering und man hätte 3-4 Mal über jede Stelle fahren müssen. Also hat die Bauherrin die Samen doch per Hand und nach Augenmaß verteilt.

Sähprobe (40g/m^2)

Sähprobe (40g/m^2)

Anschließend wurden die Samen mit einer schweren Walze festgedrückt, damit sie nicht sofort wegschwimmen.

Walze um die Samen anzudrücken

Walze um die Samen anzudrücken

Nun müssen wir den Rasen ein bis zwei Mal täglich wässern. Glücklicherweise können wir die Grundwasserpumpe der Nachbarn (Danke U+M!) benutzen, so dass das verbrauchte Wasser nicht auf der Wasserrechnung auftaucht.

Wässern

Wässern

Nachbarskatze war bei ihrem abendlichen Kontrollgang doch etwas verwundert über die vielen Veränderungen in unserem Garten. Und um den Rasensprenger wurde ein großer Bogen gemacht…

Lucky wundert sich...

Lucky wundert sich…

Heimnetzwerk

Ein leistungsfähiges kabelgebundenes Heimnetzwerk stand sehr weit oben auf unserer Sonderwunschliste (kurz nach dem Kamin ;). Der Bauherr speichert seine Fotos auf einem kleinen Heimserver, der anständig angebunden werden sollte. Auch viele andere Geräte sind im Netz, und sollen nicht nur über instabiles, langsames WLAN angeschlossen werden und so fiel die Entscheidung für CAT7 Kabel in fast jedem Raum.

Insgesamt wurden 13 Doppeldosen verbaut. Außerdem haben wir auf Telefondosen komplett verzichtet und werden die Telefone ebenfalls an die Netzwerkdosen anschließen. An einem Patchpanel im Keller werden die Dosen dann passend verteilt, entweder auf die Telefonanlage oder einen Switch. Bei den Netzwerkdosen sollte man auch an WLAN Access Points (für Handy, Tablet und Laptop), Drucker, etc. denken. Wir haben z.B. im Obergeschoss einen Netzwerkdose in 2m Höhe installieren lassen, weil der Access Point sowieso in Deckennähe angebracht werden soll.

Die Netzwerkdosen und Kabel haben wir von unserem Elektriker installieren lassen, Patchpanel und Switch hat der Bauherr in einem Netzwerkschrank im Hauswirtschaftsraum im Keller angeschlossen.

Netzwerkschrank

Die Installation hat etwa zwei Abende gedauert. Installiert wurden

  • LogiLight 19 Zoll Wandgehäuse Zweiteilig 21HE (Amazon)
  • DIGITUS Patch Panel 24 Port Cat6a (Amazon)
  • Brennenstuhl Premium-Line Überspannungsschutz-Steckdosenleiste (Amazon)
  • ALLNET 19″ Zubehör Fachboden 2HE T300mm (Amazon)
  • Zyxel GS1900-24E, 24 Port Gigabit Switch (Amazon)

Zur Montage war

  • NWK Netwerk Werkzeug Etui (Amazon)

sehr praktisch. Wenn man sowas öfter macht, könnten die Werkzeuge etwas hochwertiger sein, aber für ein Mal absolut ausreichend.

Nachdem der Schrank aufgehängt wurde, hingen die Kabel erstmal als Bündel daneben und mussten in den Schrank gefädelt und gekürzt werden.

Nachdem der Schrank aufgehängt wurde, hingen die Kabel erstmal als Bündel daneben und mussten in den Schrank gefädelt und gekürzt werden.

Die Kabel wurden mit einem LSA (Löt-, Schneid- und Abisolierfrei) Werkzeug aufgelegt.

Die Kabel wurden mit einem LSA (Löt-, Schneid- und Abisolierfrei) Werkzeug aufgelegt.

Die korrekte Belegung war praktischerweise direkt im Patchpanel aufgedruckt, man muss nur aufpassen auf beiden Seiten des Kabels die gleiche Methode zu verwenden (es gibt zwei

Die korrekte Belegung war praktischerweise direkt im Patchpanel aufgedruckt, man muss nur aufpassen auf beiden Seiten des Kabels die gleiche Methode zu verwenden (es gibt zwei „Standards“).

Nachdem der Bauherr den Dreh raus hatte, wurden erst einmal alle Kabel abisoliert...

Nachdem der Bauherr den Dreh raus hatte, wurden erst einmal alle Kabel abisoliert…

... und dann aufgelegt.

… und dann aufgelegt.

Die korrekte Verkabelung wurde mit einem Durchgangsprüfer getestet...

Die korrekte Verkabelung wurde mit einem Durchgangsprüfer getestet…

...und das Patchpanel zwecks besserer Schirmung verschlossen.

…und das Patchpanel zwecks besserer Schirmung verschlossen.

Als letztes wurde das Patchpanel nach oben im Schrank verschoben...

Als letztes wurde das Patchpanel nach oben im Schrank verschoben…

...der Switch montiert und ein paar Ports verbunden.

…der Switch montiert und ein paar Ports verbunden.

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass 13 Doppeldosen auf ein 24 Port Patchpanel verteilt werden mussten. Der Bauherr hat an zwei unwichtigen Stellen (Ankleide und Hobbyraum im Keller) jeweils nur einen Anschluss aufgelegt und müsste dann bei Bedarf noch etwas basteln.

Der Schrank bietet jetzt reichlich Platz, aber dann wird es wenigstens nicht eng und wer weiß, was noch kommt…

Fertig!

Fertig!

Leider haben wir zur Zeit noch keinen Telefon/Internetanschluss, hoffentlich wird das bald was…

Fazit Eigenleistungswoche 1

Gestern haben wir noch einmal ein paar Wände gespachtelt und geschliffen und dank der Hilfe von S. und T. (Danke!) unser selbst gesetztes Zwischenziel erreicht. Sehr wertvoll war die Woche über natürlich auch die externe Betreuung des kleinen Bauleiters (Danke!).

Das Material- und Werkzeuglager wurde von Tag zu Tag größer!

Das Material- und Werkzeuglager wurde von Tag zu Tag größer!

Insgesamt wurden grob geschätzt 100 Arbeitsstunden investiert und folgende Punkte unserer Eigenleistungsliste abgearbeitet:

Decken

Die Decken wurden einmal komplett abgeschliffen um Unebenheiten zu entfernen. Die Stürze zwischen den einzelnen Platten der Filigrandecke wurden von unserer Baufirma grob ausgefüllt, wir haben sie mit deutlich feinerer Spachtelmasse noch zwei Mal gespachtelt und insgesamt zwei weitere Male geschliffen. Jetzt sind die Stürze schön glatt und es gibt nur noch wenige kleine Unregelmäßigkeiten, die später von der Tapete überdeckt werden sollten. Insgesamt war das Arbeiten über Kopf recht anstrengend. Außerdem muss man ständig die Leiter verrücken und auch die Feinmotorik ist beim Arbeiten an den Wänden deutlich besser, was zu besseren Ergebnissen führt.

Es müssen nur noch ein paar größere Löcher in der Decke zugespachtelt werden, anschließend kann sie tapeziert werden.

Wände

Die Wände wurden offiziell in Putzqualität Q2 erstellt, d.h. der Putz war zwar eben aber noch nicht glatt und hatte kleinere Macken und Kratzer. Lt. Aussage unseres Malers war die Ausgangsqualität des Putzes schon sehr gut.

Wir wussten, dass wir trotzdem noch einmal tätig werden müssten und hatten auch Zeit dafür eingeplant. Im Nachhinein hat sich diese Aufgabe aber doch als sehr zeitaufwendig herausgestellt und man merkt auch, dass es umso besser wird, je mehr Zeit man investiert… Alle Wände wurden einmal komplett mit der Schleifgiraffe abgeschliffen, anschließend alle Macken und unebenen Stellen mit feiner Spachtelmasse geglättet und nach dem Trocknen die Wände ein weiteres Mal abgeschliffen.

Gespachtelte Stellen, wer genau hinsieht, erkennt auch noch ein paar kleinste Macken

Gespachtelte Stellen, wer genau hinsieht, erkennt auch noch ein paar kleinste Macken

Insgesamt gibt es jetzt grob kategorisiert zwei Zuständen auf den großen Flächen: absolut glatten Putz und leicht rauhen Putz. Bei letzterem scheint die Zusammensetzung des Putzes lokal anders zu sein, man sieht schwarze Pünktchen und die Stellen sind etwas rauher. Aber insgesamt sind wir mit Optik und Haptik wirklich zufrieden. Tendentiell galt auch, dass kleine Flächen mehr Nacharbeit erforderten und nicht so eben waren, wie große Flächen.

Glatter Putz im Gegenlicht

Glatter Putz im Gegenlicht

Ein wenig nacharbeiten müssen wir noch an den Raumecken und an großen Löchern. Die Ecken waren mit der Maschine nicht zu erreichen und so müssen wir per Hand bzw. mit der kleinen Schleifmaschine nochmal ran. In den größeren Löchern zieht sich die große Menge notwendiger Spachtelmasse so stark zusammen, dass das Loch nicht vollständig verschlossen wird. Hier ist dann ein zweiter oder sogar dritter Spachtelgang nötig. Die Restarbeiten kann man aber problemlos nach Feierabend Stück für Stück (eher Zimmer für Zimmer) erledigen.

Kleinigkeiten

Alle Installationsdosen des Elektikers wurden unter Putz verlegt. Das hat auch einige Stunden Zeit benötigt, lohnt sich aber unserer Meinung nach.

Netzwerkschrank

Netzwerkschrank

Als Ausgleich zu den Malerarbeiten hat der Bauherr mit Hilfe von T. den Netzwerkschrank montiert und schonmal testweise einen Teil der bereits gelieferten Komponenten installiert.

Ausblick

Unser Bauleiter ist gerade dabei die Arbeiten für die nächsten Wochen zu koordinieren.

  • Wenn alles nach Plan läuft, wird diese Woche die Haustür eingebaut. Auf die Tür freuen wir uns wirklich schon und sind auf die Optik gespannt! Bis dahin wird noch nichts verraten ;-)
  • Nächste Woche soll der Blower-Door-Test stattfinden.
  • Anfang nächster Woche wird der Trockenbauer seine Arbeit fortsetzen. Im Bad muss noch ein Loch im Boden geschlossen und der Sockel vor dem Waschbecken erstellt werden. Wenn der Trockenbauer beim BDT vor Ort ist, kann er direkt die eventuell vorhandenen Fehlstellen in der Dampfsperre korrigieren und anschließend das Dach von unten verkleiden.
  • Sobald das Bad fertig ist, wird der Fliesenleger loslegen. Im Gäste WC ist eine Wand leider noch sehr feucht, hier wurden direkt vor den Putzarbeiten die Installationsschächte mit Mörtel gefüllt und entsprechend viel Feuchtigkeit ist noch in der Wand. Aber zur Not wird dann wohl mit einem Heizstrahler etwas nachgeholfen…

Sobald wir die Restarbeiten erledigt haben und die Tapete an der Decke ist, können wir anfangen zu streichen. Mal schauen, wie schnell wir dazu kommen… Eigentlich würden wir auch gerne schon die Fliesen im Keller verlegen, dort ist es aber zur Zeit leider noch zu feucht.

90% Luftfeuchtigkeit im Keller!

90% Luftfeuchtigkeit im Keller!

Spachteln, schleifen und ein Ende ist absehbar

Natürlich waren wir auch heute wieder auf der Baustelle aktiv. Heute hatten wir Hilfe von M., vielen Dank! Zu dritt haben wir auch entsprechend viel geschafft.

Sieht nach Arbeit aus...

Sieht nach Arbeit aus…

Die häßlichen Macken im Beton wurden mit der Flex entfernt und anschließend auch noch glatt gespachtelt (leider nicht fotografisch dokumentiert).

Vorher

Vorher

Nachher

Nachher

Wir haben heute den Flur im Erdgeschoss sowie Kind 1, Kind 2 und das Schlafzimmer gespachtelt. Außerdem wurden alle Wände im Erdgeschoss ein zweites Mal geschliffen, so dass wir hier mit einem Großteil der Spachtelarbeiten fertig sind. Lediglich große Löcher müssen ein weiteres Mal gespachtelt und geschliffen werden – die Spachtelmasse zieht sich beim Trocknen etwas zusammen, so dass die großen Löcher nicht komplett verschwinden.

Schon fast leer...

Schon fast leer…

Außerdem haben wir uns endlich mal mit der örtlichen Gastronomie auseinander gesetzt. Ein nahe gelegener Pizzadienst wurde beauftragt und hat den Pizzatest auch mit einer glatten eins bestanden! Schnelle Lieferung und leckere Pizza, also eine Empfehlung für Pizzeria Manu (besser gute Pizza und eine schlechte Website, als umgekehrt ;).

Lecker

Lecker

Morgen folgt der Endspurt, bevor Montag die „normale“ Arbeit wieder ruft…

Feiertagsarbeit

Auch gestern waren wir nicht untätig: Der Bauherr hat sich zur Mittagszeit auf den Weg zur Baustelle gemacht und einige offene Punkte abgearbeitet.

Es mussten noch sechs Verteilerdosen optimiert werden, eigentlich eine schnelle Sache, wenn nicht zwei wieder zu hoch eingebaut gewesen wären… So hat der Bauherr insgesamt doch knapp zwei Stunden damit zugebracht.

Unterputzdose bündigt eingebaut...

Unterputzdose bündigt eingebaut…

... lässt sich nur mit viel Handarbeit anpassen

… lässt sich nur mit viel Handarbeit anpassen

Anschließend hat der Bauherr noch die Wände in Kind 1&2, Bad und Flur geschliffen. An allen Wänden waren in den unteren 10cm der Wand kleine Spritzer, vermutlich vom Estrich. Diese ließen sich nicht mit der Schleifgiraffe entfernen sondern hier war Vorarbeit mit dem Spachtel und/oder Exzenterschleifer nötig. Aber letztendlich war das Schleifen doch recht schnell erledigt, inzwischen hat sich eine gewisse Routine eingestellt.

Exzenterschleifer

Exzenterschleifer

Letzter offener Punkt war das Verputzen der Verteilerdosen. Drei große Dosen haben wir noch offen gelassen, falls demnächst noch einmal etwas an der Verkabelung verändert werden muss. In einer Dose hängen z.B. noch zwei unverbundene Kabel, die so aussehen, als hätten sie einen Zweck.

Allerletzter offener Punkt war dann „einmal durchfegen“, hat dann auch noch mal ne ganze Weile gedauert…

Am Wochenende haben wir noch viel vor: Es müssen noch viele Wände gespachtelt und anschließend einmal glatt geschliffen werden. Das würden wir gerne bis Sonntag Abend erledigen, da wir Montag die Schleifgiraffe wieder zurück geben.

Silvester

Anstatt uns auf eine große Party vorzubereiten, haben wir auch den letzten Tag des Jahres mit Arbeiten rund ums Haus verbracht.

Den Vormittag verbrachte der Bauherr erst mal damit, den Werkzeugpark der Familie aufzustocken (und sowas erledigt Mann natürlich nicht in 10min ;). Die Bauherrin hat derweil das Spachteln der Wände fortgesetzt. Insgesamt sind inzwischen ca. 2/3 der Wände des Erdgeschosses gespachtelt. Das Spachteln ist zwar eine sehr mühselige Aufgabe, dafür sehen die Wände nach dem anschließenden Glattschleifen wirklich gut aus!

Fehlstellen in der Betondecke: links vorher, rechts nachher

Fehlstellen in der Betondecke: links vorher, rechts nachher

Die Decken haben leider an mindestens drei Stellen große Unebenheiten im Beton, und der Beton lässt sich nicht mal eben mit der Schleifscheibe glatt schleifen. Glücklicherweise konnte der Vater der Bauherrin mit einer Flex aushelfen und die „etwas“ gröbere Schleifscheibe mit Diamant Fräsaufsätzen kam auch noch rechtzeitig an.

Flex mit Diamant Topfscheibe

Flex mit Diamant Topfscheibe

Da die Flex aber keine Absaugung hat und sehr viel Staub produziert, musste der Bauherr das Betonfräsen verschieben bis er eine Schutzbrille vor Ort hat.

Den Rest des Tages wurde dann noch ein großer Teil der Verteilerdosen für die Elektrik schön gemacht. Normalerweise liegen die Deckel plan auf der Wand auf – und man würde sie sowohl übergestrichen, als auch übertapeziert noch sehen. Da uns diese Optik nicht so zusagt und da wir neben jedem Fenster (für die Rolläden) und neben jeder Tür (als Raumverteiler) eine Dose haben, haben wir uns entschieden die Deckel alle etwas tiefer zu setzen und dann zu verputzen.

Bei den meisten Dosen war das auch kein Problem, einige waren jedoch so hoch eingebaut, dass sie erst gekürzt werden mussten. Hierbei musste man natürlich sehr vorsichtig arbeiten, um keine Kabel zu beschädigen. Für eine gut eingebaute Dose haben wir ca. 5-10min gebraucht, für eine von den krumm eingebauten 30min oder mehr…

Zurechtgestutzte Dose, die so ebenfalls zugeputzt werden kann

Zurechtgestutzte Dose, die so ebenfalls zugeputzt werden kann

Einen kleinen Nachtrag haben wir auch noch: Das Kabel hat der Elektriker verlängert und in die zuständige Verteilerdose gezogen. Der Rolladen funktioniert so wie er soll.

Kabelproblem gelöst

Kabelproblem gelöst

Glatte Fugen und glatte Wände

Weiter geht’s! „Spachteln, spachteln, spachteln“ gabs ja gestern schon als Titel…

Die wichtigsten Neuigkeit zu erst: Ab sofort gibt es Musik auf der Baustelle! Kommt zwar unter dem Gehörschutz nur sehr gedämpft an, aber der wird nicht ständig benötigt.

Musik!

Musik!

Ansonsten hat der Bauherr mit der Schleifgiraffe weitergearbeitet.

Schleifgiraffe

Schleifgiraffe

Die Betondecken hatten noch viele kleine Macken, Putzspritzer, etc., so dass er sich zum großflächigen Schleifen entschieden hat. Nach dem Schleifen sahen die Decken und insbesondere die Stürze schon ganz gut aus.

Geschliffene vs. ungeschliffene Betondecke

Geschliffene vs. ungeschliffene Betondecke

Trotzdem wurden alle Stürze ein weiteres Mal verspachtelt, da aber deutlich weniger Spachtelmasse benötigt wurde, ging das Spachteln auch schneller als beim ersten Durchgang.

Bei der Inspektion der Decken ist dann auch aufgefallen, dass es an der Öffnung für die Dunstabzugshaube stark zog – so haben wir diese erstmal provisorisch verschlossen.

Provisorisch verschlossener Abluftkanal

Provisorisch verschlossener Abluftkanal

Die Bauherrin hat angefangen die Wände zu spachteln. Die gestern probeweise verspachtelte Wand sah nach einem weiteren Schleifdurchgang schön glatt aus, so dass wir mit den anderen Wänden genau so verfahren werden.

Gestern wurde übrigens auch unsere Dunstabzugshaube geliefert. Da es sich um ein Ausstellungsstück handelt, kam sie vollständig montiert und unverpackt. Eigentlich sollte sie im Karton ihres Nachfolgers in der Ausstellung kommen, dieser lässt jedoch auf sich warten und so blieb sie nackt.

Dunstabzugshaube ist auch schon da!

Dunstabzugshaube ist auch schon da!

Sieht bestimmt schick aus, wenn sie dann in ca. 2 Monaten an der Decke hängt!

Spachteln, spachteln, spachteln…

Heute stand für uns eine bisher unbekannte Tätigkeit auf dem Programm: Das Spachteln der Decken.

Der Anfang...

Der Anfang…

Theoretisch sollten die Deckenplatten an den Übergängen genau gleich hoch sein. Dann müsste der Übergang nur noch einmal glatt mit Spachtelmasse abgezogen werden und schon wäre man fertig. Praktisch gibt es aber immer einen leichten Versatz zwischen den Platten, welcher aufwändig ausgeglichen werden muss.

Präzisionsarbeit!

Präzisionsarbeit!

Der Anfang war recht zäh, aber mit der Zeit stellte sich beim Bauherren eine gewisse Routine ein und die Ergebnisse sahen recht ordentlich aus. An einigen Stellen ist aber ein zweiter Arbeitsgang (Schleifen & Spachteln) nötig, insbesondere die Stellen, an denen größere Mengen Spachtelmasse aufgebracht werden mussten, haben oft noch Riefen.

Exaktes Arbeiten garantiert gleichbleibende Spachtelmassenviskosität

Exaktes Arbeiten garantiert gleichbleibende Spachtelmassenviskosität

Bei der Spachtelmasse (Pufamur SH 45 „Superhaftspachtel“) hat sich übrigens ein Verhältnis von 250g Pulver zu 160g Wasser bewährt. Das ergibt einen kleinen Topf, welchen man in ca. 30-45min verbrauchen sollte/kann, bevor die Masse fest wird und sich nur noch schlecht sauber verarbeiten lässt.

Die Bauherrin hat zwischendurch noch die Estrichtrennstreifen im Keller entfernt, hier wurde eine spezielle Folie verwendet, welche durch eine zähe Beschichtung kaum zu durchtrennen war.

Außerdem haben wir auch noch alle Wände (außer denen die noch feucht sind) im Erdgeschoss abgeschliffen und der Bauherr hat sich mit seinem Rest Spachtelmasse am Glätten einer Wand versucht. Die Wände haben an etlichen Stellen kleine Löcher oder Kratzer, welche später unter der Farbe nicht schön aussehen würden. Mal schauen wie die Wand morgen aussieht…

Beginn der Malerarbeiten

Heute haben wir mit unseren Eigenleistungen begonnen. Zuerst ging es zum Malereinkauf, wo ein paar Kleinigkeiten zu beschaffen waren… Nach zwei Dritteln der Einkaufsliste war leider das Ladevolumen unseres Autos erschöpft, aber auch so wartet mehr als genug Material auf seine Verarbeitung:

Farbe, Tapete, Grundierung, ...

Farbe, Tapete, Grundierung, …

Es gab Tapete für die Decke, Vlieskleber, weiße Farbe für den Keller, Grundierweiß und noch viele Kleinigkeiten. Es fehlt hauptsächlich noch die Farbe für den Endanstrich, aber die eilt nicht.

Weiter ging es zum SB, dort haben wir tatsächlich noch Glühbirnen für die Baulampen gefunden!

Es gibt sie noch, die guten Dinge!

Es gibt sie noch, die guten Dinge!

Ab sofort haben wir fast überall im Haus schönes helles Licht! Vielen Dank an U. für die Lampen!

Baulampe

Baulampe

Den Rest des Tages hat der Bauherr dann mit der Schleifgiraffe verbracht. Zuerst wurden alle Deckenstürze abgeschliffen und anschließend hat er noch die Wände in Küche und Wohnzimmer geschliffen. Schon erstaunlich, was für einen Unterschied das Schleifen macht! Die Wände sind zwar schon recht glatt, allerdings müssen noch viele kleine Unregelmäßigkeiten gespachtelt werden.

Schleifgiraffe im Einsatz

Schleifgiraffe im Einsatz

Die Bauherrin hat noch eine Extrarunde im Baumarkt gedreht und anschließend die ganzen Trennstreifen für den schwimmend verlegten Estrich abgeschnitten. Leider haben wir übersehen, dass sich hinter den Streifen die Feuchtigkeit gesammelt hat und jetzt sind die meisten Wände unten noch feucht.

Estrichtrennstreifen und feuchte Stellen

Estrichtrennstreifen und feuchte Stellen

Planung unserer Eigenleistungen

Die Arbeiten unserer Baufirma sind schon sehr weit fortgeschritten und so wird es langsam Zeit für unsere Eigenleistungen. Wir wollen einmal kurz einen Überblick über unsere Planung geben.

Bei allen Malerarbeiten wurden wir von einem befreundeten Maler beraten und werden seinen Empfehlungen folgen. Vielen Dank M.!

Schleifgiraffe

Schleifgiraffe

Aufgaben

Decken spachteln und schleifen

Die Spalten zwischen den Platten der Erdgeschossdecke (Beton) wurden bisher nur grob zugespachtelt. Wir werden diese Fugen noch feiner spachteln und glatt schleifen.

Wände schleifen

Wir wollen die meisten Wände erst mal nur weiß oder farbig streichen. Die Qualität des Putzes ist zwar prinzipiell schon sehr gut, aber trotzdem ist er nicht absolut eben und muss noch glatt geschliffen werden. Außerdem haftet die Farbe nach dem Schleifen besser.

Erdgeschossdecke tapezieren

Die Betondecken haben von der Produktion viele kleine Unregelmäßigkeiten, hier wurde uns geraten diese mit einem „Backgroundvlies“ zu kaschieren. Wir werden also zuerst die Fugen glätten und anschließend die Decken tapezieren.

Wände und Decken streichen

Ein großer Posten ist das Streichen der Wände und Decken. Zuerst müssen alle Wände und die Rigipsplatten im Obergeschoss grundiert werden. Anschließend sollte ein Anstrich mit einer hochwertigen Farbe ausreichen um die Wände deckend zu streichen. Wir wollen komplett ohne Rauhfaser auskommen und die Wände stattdessen direkt streichen. Falls wir noch eine schöne Tapete finden, würden wir einige Wände auch tapezieren – aber bisher haben wir noch keine Tapete gefunden die uns zusagt… Alternativ – oder auch ergänzend zu den Tapeten – sollen einige Wände farbig gestrichen werden. Über die genauen Farben müssen wir uns aber auch noch Gedanken machen.

Parkett verlegen

Nach den Malerarbeiten werden wir das Parkett verlegen. Im gesamten Obergeschoss (außer dem Bad), im Wohnzimmer und im Arbeitszimmer werden wir ein schönes Eichenparkett in Eigenleistung verkleben.

Fliesen im Keller verlegen

Ursprünglich wollten wir den Estrich im Keller nur streichen, als wir jedoch im Baumarkt gesehen haben, dass man für ca. 10EUR pro Quadratmeter bereits Fliesen bekommt, haben wir uns für Fliesen in Eigenleistung entschieden. Da diese nicht perfekt verlegt sein müssen, wird der Bauherr diese Aufgabe mit Hilfe eines im Fliesenlegen bewanderten Freundes erledigen.

Netzwerk installieren

Im Hauswirtschaftsraum wird der Bauherr einen Wandschrank für die Netzwerkinstallation aufhängen. Der Elektriker hat bereits Netzwerkkabel verlegt, die wir auf ein Patchpanel auflegen werden.

Trockenbau

In der Küche soll der Abluftkanal der Dunstabzugshaube unter einer flachen Trockenbaukonstruktion verschwinden. Diese soll auch noch zusätzliche Spots zur Küchenbeleuchtung aufnehmen.

Ein paar Macken im Putz müssen ausgebessert werden

Ein paar Macken im Putz müssen ausgebessert werden

Zeitplan

Die Schleifarbeiten wollen wir in unserem Weihnachtsurlaub erledigen. Bis Anfang Januar haben wir eine Schleifgiraffe ausgeliehen und hoffen, diese Arbeiten Ende nächster Woche abgeschlossen zu haben.

In KW2 bis KW4 wollen wir die Decken tapezieren, alles für den Endanstich vorbereiten und den Trockenbau für die DAH konstruieren. Diese Arbeiten müssen wir Abends nach der Arbeit oder am Wochenende erledigen. Außerdem soll in dieser Zeit der Keller gefliest werden, damit wir dann schon mal Sachen in den Keller bringen können.

In KW5 und KW6 haben wir Urlaub und für diese Zeit ist der Endanstrich und die Fußbodenverlegung vorgesehen.

Die Netzwerkinstallation ist nicht so zeitkritisch und kann bei Gelegenheit nebenbei erledigt werden.

Natürlich hängt der Zeitplan auch von den restlichen Handwerkern ab. Anfang nächstem Jahres muss der Trockenbauer seine Restarbeiten (Rigips im Obergeschoss anbringen und ein paar Kleinigkeiten erledigen) durchführen und der Fliesenleger wird auch knapp zwei Wochen im Haus aktiv sein.