Jahresrückblick

Wir wünschen allen Lesern ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2017!

Im vergangenen Jahr hatte unser Blog im Schnitt ca. 125 Besucher pro Tag. Wir freuen uns sehr, dass so viele Leser zu uns finden und unser Blog auch nach dem Einzug noch interessant ist! Vielen Dank für Ihr/euer Interesse!

Der kleine Bauleiter wünscht ebenfalls ein frohes neues Jahr!

Rückblick

Im vergangenen Jahr hat sich sehr viel getan und wir wollen ein kleines Fazit ziehen.

Vor einem Jahr hatten wir gerade mit unseren Eigenleistungen begonnen und freuten uns schon auf den Umzug. Es lagen zwei arbeitsreiche Monate vor uns, in denen wir die kompletten Malerarbeiten erledigt und den Parkettfußboden verlegt haben. Von außen war das Haus vor einem Jahr schon fast fertig, es fehlte lediglich die Eingangstür.

Das Haus von oben (24.12.2015)

Seit dem Umzug Ende Februar haben wir dann an den Außenanlagen weitergearbeitet und die ein oder andere Nacharbeit im Haus erledigt. Die Außenanlagen sind inzwischen fast fertig und wir freuen uns sehr über den Garten.

Westseite des Hauses mit Garten zum Jahreswechsel 2016/2017

Wir fühlen uns immer noch sehr wohl in unserem Haus und haben das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Ein paar Kleinigkeiten würden wir natürlich inzwischen auch anders machen, z.B. vermissen wir manchmal an bestimmten Stellen eine Extrasteckdose (insbesondere in der Küche) oder ärgern uns, einem gewissen Handwerker nicht noch etwas besser auf die Finger geschaut zu haben. Aber insgesamt überwiegt deutlich die Freude über die eigenen vier Wände und die wirklich angenehme Wohnlage in Marienloh. Man ist von hier aus schnell im Grünen aber auch relativ schnell in der Stadt und/oder bei der Arbeit. Nur ein vernünftiger Bäcker fehlt…

Ostseite des Hauses mit Einfahrt

Ausblick auf 2017

Ein paar Dinge sind im Haus noch zu erledigen, es fehlen z.B. noch ein paar Lampen. Außen ist das Carport das letzte große Projekt, welches wir wahrscheinlich in diesem Jahr angehen werden.

Außerdem gibt es noch ein paar Sachen die noch auf einen Blogbeitrag warten, falls wir also mal nicht so fleißig sein sollten, können wir damit hier weiter für „Betrieb“ sorgen.

Zauntor

Vor gut einer Woche haben wir unseren Zaun fast fertig gestellt. Es fehlten noch ca. 4m Zaun und das Tor. Zuerst wollten wir ein 115cm breites Tor, das hätte genau zu unserem Weg gepasst. Nach diversen Lieferschwierigkeiten haben wir uns dann doch für ein Tor im Standardmaß 125cm entschieden. Und da der Zaun am Tor enden sollte, konnten wir auch die letzten 4m nicht setzen. Das haben wir also alles noch schnell vor dem Wintereinbruch nachgeholt.

Das Tor ist vom gleichen Hersteller wie der Rest des Zauns (Hadra = Hanseatischer Drahthandel), allerdings ist der Zaun aus der „leichten“ Serie (also 6/5/6 Stabmatten) und das Tor aus der schweren Serie. Das Tor ist sehr gut verarbeitet, die Angeln sind sehr massiv und das Schloss funktioniert super. Alles macht den Eindruck, als würde es viele Jahre halten.

Ausgepacktes (und ausgemessenes) Zauntor

Ausgepacktes (und ausgemessenes) Zauntor

Schloss

Schloss „Locinox“ und Montagematerial

Das Tor sollte an einem Pfosten mit ca. 30cm Abstand zur Hauswand aufgehängt werden. Hierfür musste der Kies aus dem Spritschutz entfernt und anschließend die Rückenstütze der Kantsteine weggestemmt werden. Damit das Tor gerade läuft und nicht runter hängt (und man sich z.B. auch mal auf dem Tor aufstützen kann), hat der Bauherr hier sehr viel Beton für das Fundament verwendet. Insgesamt kamen etwa 2,5 Säcke (à 25kg) zum Einsatz, hoffentlich reicht das.

Zaunpfosten an der Hauswand

Zaunpfosten an der Hauswand

Betonfundament

Betonfundament

Noch mehr Beton!

Noch mehr Beton!

Die beiden letzten Pfosten waren dann wieder einfacher zu setzen. Das Graben der Fundamente war allerdings eine Herausforderung, da in 40cm Tiefe schon grober Bauschutt mit großen Pflastersteinen wartete… Dafür konnten die Pfosten an dem Kantstein mit Schraubzwingen fixiert und dann problemlos einbetoniert werden.

Die zwei letzten Pfosten schon mit montierter Doppelstabmatte

Die zwei letzten Pfosten schon mit montierter Doppelstabmatte

Einen Tag später wurde dann die Stabmatte für die fehlende Ecke passend abgelängt und gebogen. Alle Schnittstellen wurden zuerst mit Zinkspray und anschließend mit anthrazitfarbender Farbe (RAL7016) lackiert. Die Farbe (von Sparvar) passt exakt zu der Pulverbeschichtung des Zauns und wird auch noch an den anderen Grundstücksecken zum Einsatz kommen.

Ecke

Ecke

Schnittkanten in RAL7016 nachlackiert

Schnittkanten in RAL7016 nachlackiert

Die Doppelstabmatten werden an den Torpfosten anders befestigt als an den normalen Pfosten. Leider fallen die Halterungen an den Torpfosten deutlich mehr auf als die normalen Befestigungen.

Befestigung an den normalen Pfosten

Befestigung an den normalen Pfosten

Befestigung an dem Torpfosten

Befestigung an dem Torpfosten

Nachdem der Beton ausgehärtet war, musste das Tor noch montiert werden. Hier zeigte sich leider, dass der Bauherr ein wichtiges Detail übersehen hatte: Der Weg hat ca. 2% Gefälle zum Tor! Damit das Tor auf einer Höhe mit den Zaunelementen ist, hatten wir unter dem Tor ca. 2cm Platz eingeplant, was leider dazu führt, dass das Tor bei ca. 80° Öffnungswinkel auf dem Weg aufsetzte… Nach ein wenig Gebastel beim Einstellen passt es jetzt, aber ca. 5mm Luft unter dem Tor (bei 90° Öffnungswinkel) sind nicht optimal.

Wieder aufgefüllter Kies und massive Torangel

Wieder aufgefüllter Kies und massive Torangel

Fertiges Tor!

Fertiges Tor!

Zuletzt wurde noch der Kies im Spritzschutz wieder eingefüllt und der Briefkasten provisorisch umgezogen und jetzt fehlen nur noch 30cm Zaun rechts vom Tor. Auf dem 30cm Element fehlt noch der schwarze Lack an den Schnittkanten und so wartet es noch auf die Montage…

Pflanzen im Garten

Nach den notwendigen Vorbereitungsarbeiten konnte es im Garten jetzt mit der Bepflanzung weitergehen. Wir wollten im hinteren Bereich des Gartens eine Hecke mit vielen verschiedenen Ziersträuchern anlegen und haben daher zunächst einige Sträucher mit unterschiedlichen Blühzeiten und -farben recherchiert. Außerdem war es wichtig darauf zu achten, dass die Endgrößen in etwa zueinander passen. Die Sträucher die wir ausgesucht haben, werden in etwa 200-300cm hoch, was uns als Sichtschutz zum Nachbarn als geeignet erschien.

Die Sträucher stehen schon in der Nähe ihres Pflanzortes

Die Sträucher stehen schon in der Nähe ihres Pflanzortes

Die Sträuche haben wir bei pflanzmich bestellt und sie wurden gut verpackt in großen Kartons geliefert. Wir haben uns dabei für Containerware mit einer Größe zwischen 60-100cm entschieden. Diese Pflanzen sind zu Beginn also noch recht klein.

Verpackte Pflanzen

Verpackte Pflanzen

Alles ausgepackt!!!

Alles ausgepackt!!!

Dank der Unterstützung von Opa R. im Garten und Oma J. beim Babysitten konnten wir Samstag Morgen mit dem bepflanzen starten. Dazu wurden Löcher mit ca. 50cm Durchmesser gegraben und der Aushub anschließend mit Kompost vermischt. Diese Mischung kam dann zusammen mit den Pflanzen wieder zurück in die Erdlöcher. Alles gut andrücken und natürlich viel wässern. Dadurch werden die Wurzeln wieder vollständig mit Erde umschlossen, so dass sie Nährstoffe und Wasser gut aufnehmen können. Die Arbeit ging zu dritt wirklich schnell voran und am Nachmittag hatten wir ca. 20 Sträucher gepflanzt. Hier die Auflistung der Pflanzen für die wir uns entschieden haben: Weigelie, Liguster, Ranunkelstrauch, Forsythie, Rosa Weigelie, Feldahorn, Purpur Hartriegel, Bauernjasmin, Sternstrauch, Heckenspiere, Brautspiere, Wildflieder, Gartenjasmin, Forsythie, Schneeball. Also wirklich eine bunte Mischung!

Die eingepflanzten Sträucher

Die eingepflanzten Sträucher

Außerdem wurden noch das Beet vor dem Wohnzimmerfenster mit Stauden, Gräsern und Bodendeckern bepflanzt. An der Ecke haben wir uns für einen kleinen Zierahorn entschieden. Diese Sorte wächst langsam und erreicht eine Endgröße von ca. 150cm. Sie hat kleine fiederige Ahornblätter, die sich im Frühjahr und Herbst rot färben.

Beet vor dem Wohnzimmerfenster

Beet vor dem Wohnzimmerfenster

Um uns im Sommer ein wenig selbst mit Vitaminen versorgen zu können haben wir noch drei Beerensträucher gepflanzt (Blaubeere, Johannisbeere, Himbeere). Dazu wurde der Rasen in einem Bereich am Zaun zu den hinteren Nachbarn entfernt und dadurch ein einfaches zusätzliches Beet angelegt.

Beerensträucher

Beerensträucher

Jetzt hoffen wir, dass alle Pflanzen gut anwachsen und den Winter gut überstehen! Im Frühling werden wir dann hoffentlich viel neues Grün im Garten haben.

 

Vorbereitungen im Garten

Unser Garten hat in den letzten Monaten schon einige Fortschritte gemacht: Aus einem großen Schotterberg wurde ein schöner grüner Rasen, eine Terrasse für die Eltern und ein viel genutzter Sandkasten für den Zwerg. Nun wollten wir aber auch noch Pflanzen in unserem Garten haben und der Herbst ist die beste Pflanzzeit!

Zur Vorbereitung mussten wir uns überlegen was wo gepflanzt werden soll und diese Teile des Gartens mussten auch noch passend vorbereitet werden. Am wichtigsten war uns, nicht mehr den etwas unordentlichen Garten des Nachbars ansehen zu müssen, daher soll dort eine Hecke gepflanzt werden. Wir haben uns gegen die standard Buchen- oder auch Lebensbaumhecke entschieden, da wir uns etwas mehr Abwechslung wünschen. Daher soll es eine Hecke aus unterschiedlichen Ziersträuchern werden, so dass wir uns im Laufe des Frühjahrs und Sommers an vielen blühenden Sträuchern erfreuen können. Dazu haben wir im hinteren Teil des Gartens auf einem Streifen keinen Rasen gesät und diesen nach dem Bau des Zauns für die Pflanzen vorbereitet.

Vorbereitungen für die Zierstrauchhecke

Vorbereitungen für die Zierstrauchhecke

Außerdem haben wir eine Kante stehen lassen, da hier später der Boden mit Mulch abgedeckt werden soll, damit wir uns nicht um einfliegendes Unkraut kümmern müssen.

Die Bauherrin möchte zusätzlich auch noch ein paar Stauden und Gräser im Garten haben. Die Blumenbeete sollen nicht überhand nehmen, da wir unseren Garten auch genießen und nicht nur darin arbeiten wollen! Auch dafür mussten die Beete vorbereitet werden. Da inzwischen sehr viele Wildpflanzen und Gras darauf gewachsen war, wurde das auch ganz schön viel Arbeit. Nach dem Rausreißen und ordentlich harken sah dann wieder alles gut aus.

Beet vor dem Wohnzimmerfenster

Beet vor dem Wohnzimmerfenster

Beet im Eingangsbereich des Gartens

Beet im Eingangsbereich des Gartens

Anschließend ist nun alles bereit für das Pflanzen.

Zaun Teil 2

An diesem Wochenende haben wir den Zaun fast fertig gestellt. Eigentlich sah das zu bauende Stück recht einfach aus: 5 Matten, also ca. 12,5m und kein zu entfernender Beton.

Samstag stieß der Bauherr jedoch beim ersten Loch in ca. 50cm Tiefe auf Holz, welches eher wie ein Holzbrett als wie eine Wurzel wirkte. Nachdem das Loch „etwas“ vergrößert wurde, konnte das Holz mit der Spitzhacke entfernt werden. Danach folgte Stahl… Nach einigen Abwägungen (wegflexen, Zaunpfahl kürzen) entschied sich der Bauherr doch für ausbuddeln (die Neugier hat gesiegt).

Abdeckung für einen alten Kontrollschacht

Abdeckung für einen alten Kontrollschacht

Nach und nach kam eine ca. 1x1m große Stahlplatte zum Vorschein, die sich als Deckel für einen alten, längst vergessenen, Kontrollschacht entpuppte. Die Nachbarin konnte sich dann noch daran erinnern, dass über unser Grundstück mal ein Weg mit darunter liegender Abwasserleitung verlief. Diese wurde aber zwischenzeitlich still gelegt, was man dem Kontrollschacht auch ansah. Also wurde der Schacht wieder abgedeckt und zugeschüttet.

Kontrollschacht

Kontrollschacht

Dieser kleine Exkurs hat den Zeitplan doch etwas durcheinander gebracht, so dass am Ende des Tages gerade einmal 5m Zaun montiert waren.

Abgestützte Doppelstabmatten

Abgestützte Doppelstabmatten

Beim Aufstellen musste immer genau auf die Ausrichtung geachtet werden, ein sehr hochdimensionales Problem ;)

Eine simple Holzkonstruktion verhindert das Nachrutschen von Erde in das Loch

Eine simple Holzkonstruktion verhindert das Nachrutschen von Erde in das Loch

Am Sonntag wurden die restlichen Zaunelemente montiert.

Ausrichtung in der Grundstücksecke

Ausrichtung in der Grundstücksecke

Die Ausrichtung in der Ecke war etwas kniffeliger. Wir wollten die Zaunmatten auf einer Höhe montieren, so mussten die letzen zwei Matten gleichzeitig eingehängt und zum Schluss der letzte Pfosten einbetoniert werden.

Leider kam die Planung des Bauherren nicht ganz hin. Er hatte mit einem Rastermaß (Pfostenmitte zu Pfostenmitte) von 253cm gerechnet, aber 251,5-252cm ist realistischer. Am Ende haben sich die Fehler dann addiert, und anstatt 10cm abzuschneiden, hätte der Bauherr gern 10cm drangeschnitten… Um das Problem zu lösen, wurde die Ecke etwas „abgerundet“, was auch kaum auffällt.

Die letzte Ecke

Die letzte Ecke

Alles wurde abgestützt und ausgerichtet

Alles wurde abgestützt und ausgerichtet

Die hintere Seite des Gartens ist jetzt komplett eingezäunt!

Zaun :-)

Zaun :-)

Mit ein bisschen Lieferglück kann am nächsten Wochenende das Tor montiert werden, so dass wir den Zaunbau dann abschließen können.

Doppelstabmattenzaun

So langsam nähern sich die Projekte im Außenbereich für dieses Jahr ihrem Ende. Nach Terrasse, Rasen, Sonnensegel und Sandkasten standen bzw. stehen noch die folgenden Punkte auf der Liste: Zaun, Hecke und Blumenbeete. Den Zaun haben wir an diesem Wochenende begonnen, die beiden anderen Punkte folgen wahrscheinlich noch diesen Monat (Oktober ist eine gute Pflanzzeit).

Vorbereitungen

Wir haben uns für den momentan recht häufig anzutreffenden Zaun mit Doppelstabmatten entschieden. Der Name ist dabei Programm: horizontale Doppelstäbe und vertikale Einfachstäbe geben den 2,51m langen Matten eine gute Stabilität.

Planung mit Papier und Bleistift

Planung mit Papier und Bleistift

Bevor er anfangen durfte zu bauen, hat der Bauherr erst einmal den abzugrenzenden Bereich genau vermessen und anschließend die benötigte Menge Matten und Pfosten kalkuliert. Auf der Südseite werden wir außerdem noch ein Tor integrieren. Verbaut werden 25 Matten und 25 Pfosten, also insgesamt über 60m Zaun! In den Ecken nehmen wir auf Empfehlung unseres Gartenbauers (Danke!) keine Eckpfosten sondern biegen die Matten einfach im benötigten Winkel.

Es gibt jede Menge Zaunhändler online, mit ein wenig Suche haben wir aber einen lokalen Händler gefunden, der mit den Onlinepreisen mithalten kann und so bleibt das Geld dieses Mal in der Region. Außerdem kann man so z.B. nochmal leicht einen Pfosten nachkaufen, falls das mal nötig sein sollte.

25 Doppelstabmatten und 25 Pfosten (im Hintergrund)

25 Doppelstabmatten und 25 Pfosten (im Hintergrund)

Am vergangenen Freitag wurde das Material geliefert und der Bauherr hat direkt mit dem Aufbau begonnen.

Erdlöcher und Fundamente

Der Bauherr hatte vorab bereits Beton besorgt (12 Säcke à 25kg, das reicht für 12 Pfosten und mehr findet das Auto nicht gut) um die Pfosten einzubetonieren. Ca. 2/3 der Pfosten können direkt an der Betonkante zu den Nachbarn befestigt werden. Der Vorteil ist, dass die Pfosten zur Montage mit Schraubzwingen an der Kante befestigt werden können, was die Ausrichtung sehr einfach macht. Der Nachteil ist, dass die Rückenstütze aus Beton mühsam entfernt werden muss. Eine Hilti stand leider nicht zur Verfügung (im Nachhinein wäre es klug gewesen, einfach eine übers Wochenende auszuleihen)…

Los gehts! Der Rasen wird vorsichtig abgestochen und beiseite gelegt - so kann er später wieder über dem Betonfundament eingesetzt werden.

Los gehts! Der Rasen wird vorsichtig abgestochen und beiseite gelegt – so kann er später wieder über dem Betonfundament eingesetzt werden.

Der Erdlochbohrer ...

Der Erdlochbohrer …

... ist eine große Hilfe ...

… ist eine große Hilfe …

... und bohrt schöne runde Löcher mit 15cm Durchmesser.

… und bohrt schöne runde Löcher mit 15cm Durchmesser.

Damit sich kein Wasser unter dem Beton staut, wurde etwas Schotter in die Löcher gefüllt

Damit sich kein Wasser unter dem Beton staut, wurde etwas Schotter in die Löcher gefüllt

Das Graben der Löcher hat bei uns ungefähr so lange gedauert, wie der ganze Rest (Pfosten ausrichten, Zaun montieren, betonieren)…

Vielen Dank an C. für das Ausleihen des sehr praktischen Erdbohrers!

Pfosten- und Zaunmontage

Wir haben die Pfosten mit Hilfe des Schotterbetts auf die richtige Höhe gebracht – so hat man schon mal eine Dimension weniger beim Ausrichten. Bei den Löchern am Kantstein (fast alle auf den Fotos) haben wir den Pfosten mit einer Schraubzwinge an den Steinen befestigt und eventuelle Abweichungen von der Senkrechte mit kleinen Holzplättchen korrigiert. So waren die Pfosten wirklich schnell ausgerichtet.

Beton anmischen

Beton anmischen

Pfosten fixieren und ausrichten

Pfosten fixieren und ausrichten

Wenn man die Matte bereits vor dem Einbetonieren einhängt, hat man automatisch den richtigen Pfosten-zu-Pfosten Abstand. Außerdem kann man dann direkt prüfen, ob die Höhe passt (die Matten sollten immer genau waagerecht hängen).

Matte vor dem Einbetonieren einhängen

Matte vor dem Einbetonieren einhängen

Wenn alles ausgerichtet ist, Beton einfüllen

Wenn alles ausgerichtet ist, Beton einfüllen

Pro Loch haben wir dann etwa einen Sack (25kg) Beton verwendet. Bei Hornbach wird man von der Auswahl an Beton erschlagen (Trockenbeton, Estrichbeton, Gartenbaubeton, Fixbeton, …), wir haben den günstigen „Baumit Trockenbeton“ verwendet und sind zufrieden. Im Sichtbereich würde man sicherlich einen mit kleinerer Körnung bevorzugen (der hat 0/8), aber unter der Erde ist das okay…

Ecken

Die Doppelstabmatten können mit einem kleinen Trick leicht gebogen werden: Man trennt einfach an der Biegestelle aus einem der beiden Doppelstäbe ein Stück heraus und schafft so eine Stelle, an der sich der Zaun gut biegen lässt. So konnten wir sogar problemlos unsere ca. 85° Ecke realisieren.

Die Flex hilft immer ;)

Die Flex hilft immer ;)

"Sollbiegestelle"

„Sollbiegestelle“

Doppelstabmatte mit Ecke

Doppelstabmatte mit Ecke

Ecke montiert

Ecke montiert

Man darf nur nicht vergessen, die Schnittstellen nach dem Schneiden wieder zu versiegeln, damit der Zaun nicht anfängt zu rosten. Wir haben dafür Zinkspray verwendet, bei Gelegenheit werden wir die Stellen wohl auch nochmal mit einem passenden Lack überlackieren.

Die Schnittkanten wurden mit Zinkspray versiegelt

Die Schnittkanten wurden mit Zinkspray versiegelt

Baufortschritt

Am Freitag musste der Bauherr sich erstmal mit dem Zaun vertraut machen und hat in ca. drei Stunden drei Zaunelemente aufgestellt.

Tag 1

Tag 1

Am Samstag hat er vormittags alleine die Nordseite fast fertig gestellt und Nachmittags mit Hilfe von U. (Vielen Dank!) sich bis zur Grundstücksecke auf der Südseite vorgearbeitet.

Nordseite fertig (mit Gefälle)

Nordseite fertig (mit Gefälle)

Nordseite

Nordseite

Südseite

Südseite

Am Sonntag Vormittag hat der Bauherr dann noch die erste Ecke montiert und sich langsam an der Westseite des Grundstücks vorgearbeitet. Da es dort keinen Kantstein zum Nachbarn (Chaos) gibt, war das Ausrichten deutlich aufwändiger. Aber auch hier stehen schon 5m Zaun.

Zaun an der Westseite ohne Kantstein

Zaun an der Westseite ohne Kantstein

Am nächsten Wochenende werden wir die Westseite hoffentlich fertig bauen. Das Zaunstück, das den Garten im Süden vom Pflaster vor dem Haus trennt, werden wir erst aufstellen, wenn das Tor fertig ist. Wir bekommen ein extra gefertigtes Tor mit einer lichten Weite von 115cm – passend zum bereits vorhandenen Weg. Auf der Nordseite des Hauses haben wir einen Schuppen hinter dem Carport geplant. Sobald der da ist, werden wir auch dort den Zaun bis an den Schuppen aufstellen.

Terrasse ölen

Nach dem verlegen der Terrassendielen haben wir diese noch geölt. Grundsätzlich kann man die Holzterrassenbesitzer in zwei Gruppen einteilen: Die, die ihre Terrasse ölen, und die, die das nicht machen. Wir wollten auf jeden Fall einmal ausprobieren, wie die Terrasse geölt aussieht und werden jetzt von Jahr zu Jahr schauen wie wir vorgehen. Wenn man die Terrasse nicht ölt, vergraut sie schneller, als mit Öl. Ganz lässt sich dieser Prozess aber natürlich nicht aufhalten.

Vorbereitungen

Mit dem Terrassenholz haben wir einen Eimer einzA Novatrol Terrassenöl im Farbton „Bangkirai“ gekauft. Es gibt jede Menge verschiedener Terrassenöle und sie unterscheiden sich sehr deutlich. So hat das Osmo Terrassenöl im Farbton Bangkirai z.B. den Ruf, sehr stark deckend zu sein. Um kein Risiko einzugehen, haben wir mit unserem Öl eine Farbprobe gemacht.

Farbprobe

Farbprobe

Das gleiche Öl auf zwei unterschiedlichen Reststücken

Das gleiche Öl auf zwei unterschiedlichen Reststücken

Um den Vergleich zu einem „farblosen“ Öl zu haben, hat der Bauherr noch zwei Testpöttchen Öl von Natural Farben gekauft (farblos und bangkirai), beide waren aber gefühlt deutlich dunkler als das einzA, so dass wir dabei geblieben sind.

Natural Farben Öl (links) vs. einzA

Natural Farben Öl (links) vs. einzA

Teil 1

Zum Ölen soll die Terrasse sauber und trocken sein. Außerdem soll es mindestens 24h nach dem Ölen nicht regnen, wir mussten also zwei trockene Tage nacheinander abpassen, an denen wir auch noch Zeit für die Arbeit hatten. Gar nicht so einfach in diesem Sommer…

Ende Juli haben wir uns also an die Arbeit gemacht und zuerst die Dielen alle noch einmal leicht angeschliffen.

Schleifvlies zur Vorbereitung

Schleifvlies zur Vorbereitung

Zum streichen hat der Bauherr eine „Fußbodenstreichbürste“ von Osmo besorgt. Diese kann man auf einen Verlängerungsstab stecken, den man sonst zum Steichen von Decken benutzt.

Öl und Zubehör

Öl und Zubehör

Nach dem Abkleben der Ränder wurden die Kanten mit einem normalen Pinsel gestrichen und anschließend die Flächen mit der Fußbodenstreichbürste.

Rand

Rand

Ölen der Fläche mit der Fußbodenstreichbürste

Ölen der Fläche mit der Fußbodenstreichbürste

Mit der Bürste kommt man wirklich schnell voran, das reine Streichen war nach nicht einmal 2h (für ca. 25m^2) erledigt! Und Dank der Verlängerungsstange muss man auch keine Angst vor Rückenschmerzen haben.

Leider hatte das Wetter doch kein Einsehen mit uns und ein paar Stunden nach dem Streichen fing es an zu regnen…

Teil 2

Das Ergebnis des Regens war, dass das Holz in der Nähe der Wände (und unter dem Dachüberstand) schön geölt war, aber das Öl weiter draußen teilweise weggewaschen wurde. So mussten wir noch einmal ran…

Geölter (links) und abgewaschener Bereich (rechts)

Geölter (links) und abgewaschener Bereich (rechts)

Runde 2

Runde 2

Flächenstreichbürste von Osmo

Flächenstreichbürste von Osmo

Fertig!

Fertig!

Nach zwei Mal ölen sieht die Terrasse sehr schön aus

Nach zwei Mal ölen sieht die Terrasse sehr schön aus

Mit etwas Schwung und Routine war das zweite Streichen aber auch in 1,5h erledigt und jetzt sieht die Terrasse wirklich schön aus!

Besuch vom Reh

Von unserem Grundstück sind es nur ca. 200m bis zum freien Feld – und so bekommen wir gelegentlich Besuch von einem oder zwei Rehen. Anscheinend sind die Pflanzen in unserem oder in Nachbars Garten so schmackhaft, dass sie sich in die Nähe der Menschen trauen und so lange es keine Zäune gibt, ist der Weg auch frei.

Ein Reh in Nachbars Garten

Ein Reh in Nachbars Garten

Wir freuen uns jedes Mal über den Besuch :-)

Sandkasten Teil 2

Nach der Vorbereitung des Robinienholzes hat der Bauherr Ende letzter Woche und am vergangenen Wochenende mit Hilfe von B. (Danke!) die Endmontage des Sandkastens durchgeführt.

Zuerst wurden die Baumstämme auf die richtige Länge gebracht und mit 45° Ecken versehen. Die wirklich gut passenden Verbindungen bekommt man mit einem Trick: Die schon recht gut vorgeschnittenen Ecken schiebt man zusammen und schneidet sie dann so mit der Kettensäge, dass diese beide Seiten ankratzt. Anschließend hat man zwei sehr gut zueinander passende Schnitte.

Saubere 45° Ecken

Saubere 45° Ecken

Die Stämme wurden provisorisch mit 8×60 Schrauben zusammengeschraubt, welche der Konstruktion schon eine recht gute Stabilität gaben. Außerdem wurden die Ecken noch mit der Kettensäge etwas angepasst, so dass keine Kanten überstehen.

Und begradigte Kanten

Und begradigte Kanten

Die zugesägten Holzbalken passten schon ganz gut

Die zugesägten Holzbalken passten schon ganz gut

Damit der Sandkasten aber auch dauerhaft stabil bleibt, haben wir die Ecken noch mit 12mm Gewindestangen verbunden. Zu Beginn der Arbeiten durfte der Bauherr erstmal n-Mal in den Keller laufen, wäre ja langweilig wenn man beim ersten Mal gleich an alles Werkzeug denken würde.

Werkzeugparade...

Werkzeugparade…

Der Arbeitsablauf war dann bei allen vier Ecken gleich: Zuerst wurde mit einem Forstnerbohrer ein 30mm Loch im 45° Winkel ca. 22cm von der Ecke entfernt gebohrt. In der Mitte des Lochs wurde dann ein langer 13mm Bohrer angesetzt und die Ecke komplett durchbohrt. Dann folgte ein zweites Forstnerloch von der anderen Seite. Anschließend wurde die 12mm Edelstahl Gewindestange passend abgelängt und alles verschraubt.

Eckverbindung

Eckverbindung

Für den Forstnerbohrer haben wir eine Führung gebaut (eigentlich zwei, die erste hat nicht so lange gehalten….), sonst ist er sehr schwer sauber im 45° Winkel anzusetzen. Außerdem war es sehr gut, zwei unterschiedliche Forstnerbohrer zur Verfügung zu haben – einen mit vier Hartmetallschneiden und einen normalen. Der normale ist an der Schräge deutlich einfacher zu handhaben, dafür ist der HM-Forstner besser geeignet, wenn man komplett im Holz „angekommen“ ist und noch etwas Material wegnehmen möchte. Die Bohrmaschine hatte übrigens auch ihre Mühe mit dem sehr harten Holz…

Schablone für den Forstnerbohrer

Schablone für den Forstnerbohrer

Langer Bohrer für lange Löcher!

Langer Bohrer für lange Löcher!

Verschraubung

Verschraubung

Der Sandkastenrahmen ist mit den Verschraubungen so stabil, dass man problemlos einzelne Ecken anheben kann ohne dass er sich verzieht. Das haben wir dann auch genutzt, um das Gelände darunter noch etwas zu modelieren. Vielen Dank an Nachbar M. fürs anpacken, der Sandkasten wiegt nämlich bestimmt 150kg und lässt sich nicht mal eben schnell bewegen…

Damit nicht nach und nach Erde in den Sand wandert, haben wir auf die Erde noch ein Unkrautvlies gelegt und mit dem Rahmen festgeklemmt.

Unkrautvlies als Untergrund und die erste Schubkarre Sand

Unkrautvlies als Untergrund und die erste Schubkarre Sand

Der letzte Schritt war dann das Einfüllen des Sands. Wir hatten eine Baggerschaufel Sand geliefert bekommen – das sind ca. 15 Schubkarren voll… 10 haben wir in den Sandkasten gefüllt, mal schauen was wir mit dem Rest machen. Hat irgendwer aus der Umgebung Bedarf an Sandkastensand?? Lieferung per Schubkarre möglich ;)

Nach 10 Schubkarren Sand konnte der Startschuss für den kleinen Bauleiter gegeben werden

Nach 10 Schubkarren Sand konnte der Startschuss für den kleinen Bauleiter gegeben werden

Der Sandkasten wurde bei schönstem Sommerwetter bereits eingeweiht und ist für Besucher unter 1m das Highlight des Gartens ;-)

Spielplatz :)

Spielplatz :)

Jetzt brauchen wir nur noch eine Abdeckplane um den Kasten gegen Katzen und deren Hinterlassenschaften zu schützen. Zur Zeit behelfen wir uns da noch mit dem Rest des Unkrautvlieses.

Vielen Dank an unseren Gartenbauer B. für die Idee, Werkzeug und Hilfe!

Sandkasten Teil 1

Der kleine Bauherr hat sehr viel Spaß beim Spielen mit Sand und so soll er im Garten einen Sandkasten bekommen. Wir hatten überlegt, diesen entweder aus ein paar Brettern selber zusammen zu zimmern oder einen Bausatz zu kaufen. Diese gibt es von günstig bis nicht-mehr-ganz so günstig im Baumarkt, allerdings sind selbst die teureren Modelle nicht besonders hübsch. Außerdem hat so einen ja jeder…

Netterweise hat uns unser Gartenbauer ein paar Robinienstämmen angeboten (Danke!), welche sich perfekt zum Bau eines sehr individuellen Sandkastens eignen. Zum Festlegen der Größe haben wir verschiedene Abmessungen im Garten simuliert und uns dann für 2,20*1,80m entschieden. Bei einer Stammdicke von ca. 20cm bleibt eine Spielfäche von 1,40*1,60m – das sollte für den Zwerg plus Spielkameraden ausreichend sein.

Zwei geschälte Baumstämme und einer in Arbeit

Zwei geschälte Baumstämme und einer in Arbeit

Zuerst mussten die Stämme noch auf Länge gebracht und die Rinde entfernt werden, dies hat der Bauherr gemeinsam mit B. vor einigen Wochen an einem sonnigen Urlaubstag erledigt. Aststücke und größere Verwachsungen wurden mit der Kettensäge entfernt, aber ein Großteil der Rinde musste mit einem Schäleisen abgeschält werden. Bei sommerlichen Temperaturen eine schweißtreibende Arbeit, aber das Ergebnis sah schon sehr überzeugend aus.

Äste wurden mit der Kettensäge entfernt

Äste wurden mit der Kettensäge entfernt

Die Baumstämme nach dem Schälen

Die Baumstämme nach dem Schälen

So haben wir die Stämme einige Zeit trocknen lassen und dann noch einmal mit der Flex und einer Drahtbürste abgeschrubbt. Die Stämme hatten noch einige Rindenreste, abstehende Späne usw.

Vorher

Vorher

Nachher

Nachher

Für die Bearbeitung haben wir zuerst Topfbürsten mit gewöhnlichen Drahtborsten verwendet, diese verlieren aber sehr schnell die Borsten. Die Flex schleudert sie bei 11.000 U/min einfach weg. So hat eine Bürste etwa für einen Stamm gereicht. Der richtige Tipp war dann, eine Bürste mit gezopften Drähten zu verwenden, diese halten deutlich länger.

Topfbürsten - links gezopft, rechts normal

Topfbürsten – links gezopft, rechts normal

Die kleine Bosch 700W Flex hatte ganz schön zu kämpfen...

Die kleine Bosch 700W Flex hatte ganz schön zu kämpfen…

Nach dem Bürsten sahen die Stämme schon sehr schön aus!

Fertig bearbeitete Stämme

Fertig bearbeitete Stämme

Zu guter Letzt musste noch der Aufstellort des Sandkastens vorbereitet werden. Wir hatten überall im Garten Rasen gesät, so dass ca. 4m^2 wieder entfernt werden mussten. Als Standort haben wir die schattige Nordwestecke des Gartens gewählt. Hier kann fast den ganzen Nachmittag im Schatten gespielt werden.

Die Maße des fertigen Sandkastens wurden abgesteckt...

Die Maße des fertigen Sandkastens wurden abgesteckt…

... und anschließend die Grasnarbe wieder entfernt

… und anschließend die Grasnarbe wieder entfernt

In der Mitte des Kastens hat der Bauherr noch etwas weiter ausgeschachtet, hier wird man ca. 25-30cm tief graben können. Der kleine Bauleiter hatte auch schon in der Matschgrube einen riesen Spaß…

Dem kleinen Bauleiter hat es auch so schon gefallen :)

Dem kleinen Bauleiter hat es auch so schon gefallen :)