Zwei Jahre

Heute vor genau zwei Jahren sind wir umgezogen! Wir fühlen uns hier immer noch sehr wohl und freuen uns über die eigenen vier Wände. Mit dem Haus selbst sind wir auch noch sehr zufrieden, ein paar Kleinigkeiten würde man vielleicht beim nächsten Mal anders machen und 1-2 Steckdosen mehr würden auch nicht schaden, aber im großen Ganzen ist es gut, so wie es ist :)

Das Haus zwei Jahre nach dem Einzug

Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir noch kein Carport. Das steht aber für dieses Jahr auf dem Plan. Sobald es wärmer wird, gibt es dann auch wieder etwas im Garten zu tun. Wühlmäuse verscheuchen zum Beispiel… Bis dahin genießen wir die Zeit vor dem Kamin!

Gemeinschaftsweg Teil 2

Knapp drei Monate nach der Erstellung des Unterbaus, wurde unsere Einfahrt Ende März bis Anfang April fertig gestellt. Leider hat sich die Fertigstellung bedingt durch Wetter und andere Aufträge bis in den Frühling hingezogen, aber dann ging es recht schnell und jetzt haben wir eine fertige schöne Einfahrt.

Der Weg ist fertig!

Der erste Arbeitsschritt war der Einbau der Ablaufrinnen und das Fertigstellen der Abwasserschächte. Normalerweise wird für den Ablauf ein Gulli verwendet. Leider gab es bei uns zwei Anforderungen, für die sich keine Lösung finden ließ: Die Gullikonstruktion durfte nicht zu hoch sein, da die Regenwasserrohre relativ hoch verlaufen und der Gulli sollte für die Befahrung von schweren LKWs geeignet sein. Entweder gab es kompakte Konstruktionen für PKW Verkehr oder sehr große und stabile Gullis, die nicht passten. Also wurde ein Stück einer normalen Ablaufrinne mit einem Kernbohrer um einen Ablauf erweitert und so zum Gulli umfunktioniert.

Ablaufrinnen werden eingebaut

Fertige Rinne

Erhöhung der Abwasserschächte

Fertig auf Höhe gebrachter und abgedichteter Schacht

Nachdem die ganzen Vorarbeiten erledigt waren, begannen die Pflasterarbeiten mit dem Lintel DSK Ökopflaster.

Lintel DSK Ökopflaster

Beginn der Pflasterarbeiten

Pflasterarbeiten

Um die ganzen Deckel der Abwasserschächte mussten jede Menge Steine gesägt und kleine Steinchen verlegt werden.

Eingefasster Gullideckel

Geschnittene Steine im „Knick“

An der Straße mussten die Bordsteine erneuert werden.

Erneuerter Bordstein

Nach knapp drei Wochen war alles fertig und wir konnten die Einfahrt „Probefahren“. Funktioniert :) Wie geplant können wir mit dem Auto vor unserem Grundstück wenden und somit vorwärts rein und raus fahren. Außerdem wäre es kein Problem, ein Zweitauto ebenfalls auf dem Grundstück zu parken, auch für Besuch ist noch Platz.

Fertig

Fertig

Damit sind bei uns erst einmal alle Bauarbeiten abgeschlossen.

Gemeinschaftsweg Teil 1

Unsere Einfahrt ist endlich fertig! Der erste Teil der Bauarbeiten wurde bereits vor Weihnachten ausgeführt. Unmittelbar nach dem Pflastern unserer Einfahrt hatten wir gemeinsam mit unseren Nachbarn die restlichen Arbeiten beauftragt.

Der Gemeinschaftsweg wird von allen Nachbarn, die daran wohnen, zu gleichen Teilen bezahlt und entsprechend hatten auch alle ein Mitspracherecht. Wir konnten uns aber schnell auf Pflastersteine und die allgemeine Ausführung einigen. Als Pflaster haben wir Lintel DSK in hellgrau ausgesucht, das sind die selben Steine die auch bei uns und unseren Nachbarn verlegt wurden, allerdings nicht in anthrazit sondern in grau. Das Pflaster ist sogenanntes Ökopflaster, d.h. das Wasser läuft zwischen den Fugen nach unten ab. Da dieser Effekt aber mit der Zeit nachlässt und das Wasser von unserem Grundstück nicht auf die Straße sondern nur zu den Nachbarn fließen kann, wurden zwei Abläufe für Regenwasser eingebaut. Der kleine Hügel zu dem älteren Nachbarhaus wurde mit L-Steinen abgestützt.

Verlegung der beiden Hofabläufe

Als erstes musste eine Mischung aus Schotter, Dreck und übrig gebliebenem Mutterboden entfernt werden. Leider konnte der Schotter nicht wieder verwendet werden, da er beim Verlegen der diversen Versorgungsleitungen mit Erde vermischt wurde. Außerdem war der Schotter zu hoch für den fertigen Weg eingebaut worden und darunter befanden sich noch Reste vom Mutterboden. Also kam alles weg.

Anschließend hat unser Gartenbauer die Leitungen für die beiden Abläufe verlegt und an die bestehende Regenwasserleitung angeschlossen.

Angeschlossen und anschließend wieder eingebuddelt

Der provisorische Schotterweg wurde komplett entfernt

Die im vorletzten Herbst eingebauten Schmutz- und Regenwasserschächte wurden auf ihre endgültige Höhe gebracht und die alten Bestandsschächte mussten restauriert und ebenfalls auf Höhe gebracht werden. Diese Arbeiten mussten vor dem Einbringen des Schotterunterbaus erledigt werden.

Die vorderen Gullis mussten restauriert werden

Alles vorbereitet

Bei den Arbeiten tauchte ein weiterer alter Schacht auf, dieser lag aber glücklicherweise tief genug um nicht zu stören und konnte so überbaut werden.

Es tauchte – mal wieder – ein alter Schacht auf

Zu den Unitymediakabeln gibt es auch eine kleine Anekdote: Der Bauherr hatte dem Unitymedia-Bauleiter deutlich erklärt, dass der endgültige Weg später etwas tiefer als die provisorische Einfahrt werden wird und die Kabel deshalb auch tief genug verlegt werden müssen. Der Bauleiter tat das mit einem Kommentar à la „Wir machen das schon richtig“ ab. Die Kabel wurden dann so knapp verlegt, dass der Bagger sie fast angekratzt hätte…

Unitymediakabel

Vorbereitet

Nach den ganzen Vorbereitungen wurde neuer Schotter eingebracht.

Anschließend wurde eine Menge neuer Schotter eingebaut

Auf dem verdichteten Schotter wurden dann auf der vorderen Hälfte des Wegs L-Steine verbaut und auf der hinteren Hälfte normale Kantsteine.

L-Steine

L-Steine

Nachdem die L-Steine gesetzt waren, wurde noch mehr Schotter eingebracht und verdichtet. Damit hatten wir erst einmal eine provisorische Einfahrt. Leider hat der Bauherr anscheinend kein Gesamtfoto davon gemacht…

Fast fertig

Bauabschnitt 1 fertig

Auf dem fertigen Unterbau konnte man aber wieder auf die Grundstücke fahren und so hatten wir pünktlich zu Weihnachten einen halb fertigen und gut benutzbaren Weg.

Frühling

Es ist Frühling und wir freuen uns wieder über unseren Garten! In den letzten zwei Wochen wurde die Gartensaison eröffnet: Der Rasen wurde das erste mal gemäht, die Büsche ein wenig zurück geschnitten und das Sonnensegel wieder montiert. Außerdem haben wir ein paar kleinere Gartenprojekte in Angriff genommen, über die wir noch einmal gesondert berichten werden.

Sonnensegel und Terrassenmöbel sind wieder aktiv

Erste Forsythienblüten und die Nachbarskatze genießt auch die Sonne

Die Hecke wird grün


Und das Wichtigste: Die Grillsaison wurde eröffnet! :)

Waschtisch und Spiegel

Für unser Gäste-WC hatten wir uns von Anfang an einen Waschtisch unter dem Waschbecken gewünscht. Dieser sollte Abstellmöglichkeiten und Stauraum bieten und den Raum auch optisch etwas aufwerten. Die Möbelhäuser und Badausstellungen in der Umgebung haben viele Optionen im Angebot, leider hängen dort an den schönen Stücken auch schnell vierstellige Preisschilder. Dass es schön aber auch deutlich günstiger geht, zeigen diverse Selbstbaulösungen im Internet, z.B. bei Wir bauen unser Haus oder Wir bauen mit Bittermann & Weiss.

Ausgangssituation: Ein einsames Waschbecken

Unser fertiger Waschtisch besteht aus den folgenden Komponenten:

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden:

Fertiger Waschtisch

Zwei Punkte mussten bereits während der Bauphase bedacht werden: Die Konsolenträger werden in der Wand verschraubt. Dafür darf natürlich hinter den Trägern kein Kabel oder Rohr verlaufen. Da hinter dem Waschbecken ein Schacht für Elektroleitungen verlaufen sollte, mussten wir hier schon bei der Planung aufpassen.

Waschbeckenwand

Das hat aber soweit ganz gut geklappt. Der zweite Punkt war das Waschbecken. Dieses haben wir mit geschliffener Unterseite bestellt, so ist gewährleistet, dass es auch eben auf der Platte aufliegt.

Die Montage der gesamten Konstruktion wurde dann doch noch recht fummelig. Die Konsolenträger wurden mit Maschinenschrauben und passenden Messingdübeln geliefert. Die Dübel waren allerdings so kurz, dass sie sich hauptsächlich in Fliesen und Putz festgehalten hätten – der Bauherr hat dann lieber passende Dübel und Schrauben für die Hohlziegel besorgt.

Mitgelieferte (oben) und verwendete Schrauben (unten)

Die Konsolenträger haben verstellbare Auflager für die Waschtischplatte und so konnte die Platte relativ einfach ausgerichtet werden. Der Sanitärinstallateur hatte uns noch den Tipp gegeben, das Waschbecken langsam bis auf die Platte abzusenken und so haben wir es auch gemacht. Das Waschbecken liegt jetzt fast auf der Platte auf, allerdings wird die Hauptlast noch von den Wandankern getragen.

Montage und Ausrichtung der Waschtischplatte

Der Unterschrank wird eigentlich an der Wand befestigt, allerdings war auf der linken Seite der Elektroschacht, so dass wir uns eine andere Lösung einfallen lassen mussten. Wir haben dann eine Leiste von unten unter die Waschtischplatte geschraubt und den Schrank daran befestigt.

Leiste für die Waschtischbefestigung

Verschraubung des Schränkchens an der Leiste

Um das Projekt „Gäste-WC“ abzuschließen, haben wir noch einen großen maßgefertigten Spiegel gekauft. Dieser ist genau so breit wie der Waschtisch und wertet das WC noch einmal deutlich auf. SO gefällt es uns jetzt sehr gut!

Fertiger Waschtisch mit Spiegel

Klingel

Direkt nach dem Einzug hat der Bauherr an dem Klingelkabel einen provisorischen Klingeltaster angebracht. Das war schon deutlich komfortabler als die beiden abisolierten Drähte kurzzuschließen, aber es gab auch noch ein gewisses Optimierungspotential…

Provisorische Klingel

Uns schwebte eine Kombination aus Hausnummer, Namensschild und Klingel vor. Nach langer Suche sind wir schließlich bei ebay fündig geworden.

Neues Türschild mit Klingel

Neues Türschild mit Klingel

Optisch gefällt uns das Schild wirklich gut, leider ist die Montage nicht so toll gelöst. Die Edelstahlplatte hat hinten zwei Stehbolzen und diese werden in normale 8er Dübel gesteckt. Es gibt keine Justagemöglichkeit und wer schon einmal in WDVS+Putz gebohrt hat weiß, dass es fast unmöglich ist, dort zu bohren wo man möchte… Nach ein wenig gebastel war die das Schild dann aber montiert und es hängt auch leidlich gerade. Leider nicht 100% parallel zur Wand und auch leicht wackelig… Aber besser geht das wohl nur in einer Steinwand.

Naja…

Am Ende waren wir aber auch glücklich, diesen Punkt von der langen To-Do-Liste streichen zu können.

Jahresverbrauch

Inzwischen wohnen wir schon seit über einem Jahr in unserem Haus und Ende Februar hat der Bauherr über den Verbrauch von Strom, Gas und Wasser im ersten Jahr Bilanz gezogen.

An jedem Monatsersten haben wir die Zählerstände protokolliert (fotografiert ;) und können so gut nachvollziehen, wieviel wir verbraucht haben. Insgesamt kommen wir auf 3600kwh Strom, 938m³ Gas (also ca. 10000kwh) und 128m³ Wasser.

Strom-, Wasser- und Gasverbrauch im ersten Jahr

Die Werte für Strom und Gas sind nicht besonders niedrig. Zu dem Stromverbrauch trägt aber auch ein Trockner im Keller bei, den wir bei zu hoher Luftfeuchtigkeit betreiben. Dieser wird sicher einige 100kwh verbraucht haben… Der Gasverbrauch im Neubau geht angeblich nach dem ersten Jahr noch zurück, da am Anfang überschüssige Feuchtigkeit aus dem Bau geheizt wird. An dem Monatsdiagramm sieht man schön, dass wir in den Sommermonaten fast gar kein Gas verbraucht haben, d.h. die Solaranlage hat die komplette Warmwasserbereitung übernommen.

Wir werden den Verbrauch auch weiter im Auge behalten und im nächsten Jahr wieder berichten.

Jahresrückblick

Wir wünschen allen Lesern ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2017!

Im vergangenen Jahr hatte unser Blog im Schnitt ca. 125 Besucher pro Tag. Wir freuen uns sehr, dass so viele Leser zu uns finden und unser Blog auch nach dem Einzug noch interessant ist! Vielen Dank für Ihr/euer Interesse!

Der kleine Bauleiter wünscht ebenfalls ein frohes neues Jahr!

Rückblick

Im vergangenen Jahr hat sich sehr viel getan und wir wollen ein kleines Fazit ziehen.

Vor einem Jahr hatten wir gerade mit unseren Eigenleistungen begonnen und freuten uns schon auf den Umzug. Es lagen zwei arbeitsreiche Monate vor uns, in denen wir die kompletten Malerarbeiten erledigt und den Parkettfußboden verlegt haben. Von außen war das Haus vor einem Jahr schon fast fertig, es fehlte lediglich die Eingangstür.

Das Haus von oben (24.12.2015)

Seit dem Umzug Ende Februar haben wir dann an den Außenanlagen weitergearbeitet und die ein oder andere Nacharbeit im Haus erledigt. Die Außenanlagen sind inzwischen fast fertig und wir freuen uns sehr über den Garten.

Westseite des Hauses mit Garten zum Jahreswechsel 2016/2017

Wir fühlen uns immer noch sehr wohl in unserem Haus und haben das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Ein paar Kleinigkeiten würden wir natürlich inzwischen auch anders machen, z.B. vermissen wir manchmal an bestimmten Stellen eine Extrasteckdose (insbesondere in der Küche) oder ärgern uns, einem gewissen Handwerker nicht noch etwas besser auf die Finger geschaut zu haben. Aber insgesamt überwiegt deutlich die Freude über die eigenen vier Wände und die wirklich angenehme Wohnlage in Marienloh. Man ist von hier aus schnell im Grünen aber auch relativ schnell in der Stadt und/oder bei der Arbeit. Nur ein vernünftiger Bäcker fehlt…

Ostseite des Hauses mit Einfahrt

Ausblick auf 2017

Ein paar Dinge sind im Haus noch zu erledigen, es fehlen z.B. noch ein paar Lampen. Außen ist das Carport das letzte große Projekt, welches wir wahrscheinlich in diesem Jahr angehen werden.

Außerdem gibt es noch ein paar Sachen die noch auf einen Blogbeitrag warten, falls wir also mal nicht so fleißig sein sollten, können wir damit hier weiter für „Betrieb“ sorgen.