Der Gartenbauer war aktiv

Anfang August wurde unser Garten angelegt. Die gesamten Außenarbeiten haben wir grob in zwei Abschnitte eingeteilt: „Garten und Eingang“ und „Pflaster“. Teil 1 wurden nun ausgeführt, mit dem Pflaster vor dem Haus warten wir noch, bis Unitymedia sein Kabel verlegt hat. Das soll nur noch ein paar Wochen dauern…

Im Garten haben wir uns erst einmal für eine Minimallösung entschieden:

  • Ein Spritzschutz rund ums Haus, damit die Fassade nicht durch hochspritzenden Regen verdreckt wird.
  • Ein gepflasterter Weg von vorne zur Terrasse.
  • Kantsteine als Abgrenzung zum Nachbarn.
  • Auffüllen von Füll- und Mutterboden

Außerdem wurde ein kleines Eingangspodest erstellt.

Spritzschutz

Beim Spritzschutz haben wir uns für zwei unterschiedliche Breiten entschieden: 40cm an den Hausseiten mit Kellerlichtschächten, damit diese bündig mit den Kantsteinen sind und 30cm an den anderen Seiten. Das kleinere Maß ist eigentlich ausreichend, hätte mit den Lichtschächten aber nicht so schön ausgesehen.

Kantsteine

Kantsteine

Überall wurden anthrazit farbene Kantsteine in 1000*250*60mm gesetzt. Diese passen gut zum Haus und sie gefallen uns besser als die normalen grauen Steine.

Kantsteine für den Spritzschutz hinter dem Haus

Kantsteine für den Spritzschutz hinter dem Haus

Da unser Grundstück ein leichtes Gefälle hat, haben wir uns neben der Terrasse auch für ein Gefälle im Spritzschutz entschieden. Die Stufen finden wir schöner als einen schrägen Kantstein.

Spritzschutz mit leichtem "Gefälle"

Spritzschutz mit leichtem „Gefälle“

Dort wo wir später unser Carport planen, wurde der Spritzschutz natürlich ausgespart.

Spritzschutz mit Kies im Garten

Spritzschutz mit Kies im Garten

Weg zur Terrasse

Als Weg von vorne nach hinten haben wir uns für einen einfachen gepflasterten Weg entschieden.

Einfassung für das Pflaster

Einfassung für das Pflaster

Das Pflaster ist Lintel DSK Enviro Ökopflaster. Preis/Leistung stimmt und wir werden die Einfahrt mit dem gleichen Pflaster machen lassen. Da unsere Nachbarn dieses Pflaster auch haben, wird sich dann auch ein harmonisches Gesamtbild ergeben.

Fertig gepflasterter Weg

Fertig gepflasterter Weg

Ökopflaster hat den Vorteil, dass Regen direkt versickern kann. Ein spezieller Split und Abstandhalter in den Fugen sorgen für die nötige Durchlässigkeit. So muss man auch keine bzw. weniger Abwassergebühren für die versiegelte Fläche bezahlen.

Schöner Anschluss an die Terrasse

Schöner Anschluss an die Terrasse

Kantsteine zu unseren nördlichen Nachbarn

Unsere südlichen Nachbarn U. und M. haben bereits einen Kantstein zwischen ihr und unser Grundstück setzen lassen. So haben sie die Höhe ihres Gartens sauber festgelegt und konnten auch ihren Garten bis an die Kante heran anlegen, obwohl unser Garten noch nicht fertig war. Wir haben uns jetzt ebenfalls für so eine Kante zu den anderen Nachbarn entschieden, so können wir unseren Garten auch schon so weit fertig machen und sie können ihren dann später anlegen.

Links gut zu sehen: Der Kantstein zu den Nachbarn

Links gut zu sehen: Der Kantstein zu den Nachbarn

Füll- und Mutterboden

Vor den Bauarbeiten war der Mutterboden von unserem gesamten Grundstück abgeschoben und an der Vorderseite bei der Nachbarin (Vielen Dank Frau K.!) gelagert worden. Unser Gartenbauer hat diesen Boden nun wieder auf dem Grundstück verteilt. Obwohl unser Haus nur ca. 15cm über dem alten Bodenniveau liegt und nur eine Hälfte des Grundstücks aufgefüllt werden musste (auf dem Rest steht das Haus bzw. wird gepflastert), hat der Boden leider nicht gereicht. Insgesamt musste noch eine Ladung LKW+Anhänger Füllboden und zwei Ladungen LKW+Anhänger Mutterboden angeliefert werden. Kostet natürlich auch…

Es wäre schön gewesen, wenn man etwas mehr Aushub des Kellers vor Ort belassen hätte – aber leider hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht den nötigen Überblick und ansonsten hat auch niemand daran gedacht.

Sauber verteilter und glatt geharkter Mutterboden

Sauber verteilter und glatt geharkter Mutterboden

Unser Gartenbauer hat den größten Teil der Erde verteilt, wir haben dann die Feinarbeiten gemacht und einen Rest verteilt, damit er in den wohlverdienten Sommerurlaub starten konnte.

Ein bisschen Erde war für uns noch übrig

Ein bisschen Erde war für uns noch übrig

Eingang

Der letzte Arbeitsschritt war die Erstellung eines Eingangspodests. Hier hatten wir von Anfang an eine Stufe von 15cm vorgesehen und mussten uns nun eine schöne Lösung überlegen. Nach Sichtung diverser Materialien haben wir uns für Pflasterklinker in Anthrazit, eingefasst durch Basaltpalisaden, entschieden.

Vor dem Pflastern hat der Bauherr noch eine Schicht XPS zur Isolierung angebracht. Vorher war die Kellerdecke vor der Haustür nicht isoliert, was man im Winter im Raum darunter auch sehr deutlich gemerkt hat. Mit dem dünnen Klinker war Platz für 80mm XPS, das sollte einen recht guten Schutz vor Kälte bieten.

Isolierung des Eingangsbereichs

Isolierung des Eingangsbereichs

Schutz und Abdeckung mit Bitumen

Schutz und Abdeckung mit Bitumen

Das Eingangspodest entsteht

Das Eingangspodest entsteht

Basaltpalisaden und Klinkerpflaster in anthrazit

Basaltpalisaden und Klinkerpflaster in anthrazit

Passt gut zur Haustür :)

Passt gut zur Haustür :)

Mit den gesamten Arbeiten sind wir sehr zufrieden. Seine Termine verschieben sich öfter mal, dafür ist unser Gartenbauer B. sehr flexibel und hat viele gute Ideen. Definitiv eine Empfehlung!

Holzterrasse – Vorbereitung

Vor dem eigentlichen Terrassenbau waren noch ein paar Vorarbeiten nötig. Hinter dem Haus stand während der Rohbauphase der Kran auf einer großen Schotterfläche (gut zu sehen in Baugrube Teil 2). Dieser Schotter wurde für den Terrassenunterbau wiederverwendet, insgesamt haben wir von unserem Gartenbauer ca. 50cm anfüllen lassen. Unter dem Schotter wurden noch ca. 15cm günstiger Füllboden eingebaut.

Für die Schotterarbeiten kam dann auch mal ein etwas größerer Bagger vorbei, der innerhalb von zwei Stunden den gesamten Schotter verteilt, gerade gezogen und platt gedrückt hat. Anschließend wurde der Schotter dann noch verdichtet.

Ein Bagger bereitet das Terrassenfundament vor

Ein Bagger bereitet das Terrassenfundament vor

Baggerarbeiten im Garten

Baggerarbeiten im Garten

Verdichteter Schotterunterbau für die Terrasse

Verdichteter Schotterunterbau für die Terrasse

Auf den Schotter kamen dann noch ca. 5cm Splitt, auf den wir die Gehwegplatten für die Terrassenunterkonstruktion legen. Der Splitt wurde glatt und mit leichtem Gefälle abgezogen, so dass sich eine schön ebene Fläche ergab. Theoretisch könnte man die Gehwegplatten auch direkt auf den Schotter legen, dann ist das Ausrichten der Unterkonstruktion aber deutlich aufwändiger.

Abgezogene Splittschicht mit passendem Gefälle

Abgezogene Splittschicht mit passendem Gefälle

Splittunterbau

Splittunterbau

Der Unterbau aus Splitt und Schotter mit Gefälle sorgt dafür, dass Regenwasser vom Haus weg läuft und versickern kann. So werden wir hoffentlich keine Probleme mit Feuchtigkeit unter der Holzterrasse bekommen!

Garten- und Terrassenplanung

Nachdem es im Haus schon sehr wohnlich ist, wird es langsam Zeit für die Außenanlagen. Der kleine Bauleiter genießt die Freiheit im Garten denn dieser ist im Moment eine einzige große Sandkiste. Der Sandboden ist hier wirklich ideal zum Spielen, trotzdem wollen wir den Garten noch ein wenig verändern…

Der Bauleiter spielt gerne im Garten

Der Bauleiter spielt gerne im Garten

Unsere Nachbarn haben einen Gartenbauer engagiert, der bei ihnen die Außenanlagen erstellt. Die bisherige Arbeit sieht wirklich gut aus und so haben wir ihn auch direkt für unsere Zwecke eingespannt – er kann auch direkt im Anschluss an die Arbeiten beim Nachbarn bei uns anfangen. Perfekt! Teilweise brauchen Gartenbauer wohl schon mal ein halbes Jahr Vorlauf und so sind wir wirklich froh, dass sich bei uns sehr zeitnah etwas tun wird!

Deshalb wird es jetzt auch höchste Zeit für die Planung der Außenanlagen: Rund ums Haus kommt ein Kiesstreifen als Spritzschutz, im Süd-Westen wird eine Terrasse angelegt, es soll ein gepflasterter Weg von vorne nach hinten führen und vor dem Haus wird gepflastert. Das ganze teilen wir aber in drei „Bauabschnitte“: Kiesstreifen, Terrassen- und Pflasterunterbau (Schotter) und der kurze Weg werden in Kürze von unserem Gartenbauer gemacht. Die Terrasse legen wir in Eigenleistung an und die Pflasterarbeiten vor dem Haus folgen später.

Terrasse

Um uns die Größe der Terrasse besser vorstellen zu können haben wir diese einfach mal aufgezeichnet. Die beiden Türen im Wohnzimmer geben die L-Form vor, aber die Hauptterrasse werden wir an der Westseite anlegen. Da haben wir den Blick in den Garten und die schöne Nachmittags- und Abendsonne. Auf dem kleineren Südteil der Terrasse wird man dafür schon morgens Sonne haben (z.B. zum Frühstück).

Terrassenplanung im Maßstab 1:1

Terrassenplanung im Maßstab 1:1

Der Bauherr wünscht sich eine Holzterrasse (die Bauherrin wäre auch mit Pflaster zufrieden) und um die Splittergefahr zu minimieren, kommt eigentlich nur extra hartes Tropenholz in Frage. Was wir genau nehmen, ist allerdings noch nicht raus. Da die Dielen aber fast immer im gleichen Maß verkauft werden, kann die Planung unabhängig vom gewählten Holz erfolgen.

Die genaue Planung hat der Bauherr dann mittels CAD gemacht. So konnte er exakt die benötigten Bretter und Unterkonstruktionslatten berechnen. Insgesamt wird die Terrasse ca. 25m^2 groß.

Terrassenplanung im Detail

Terrassenplanung im Detail

Erste Vorarbeiten wurden vom Gartenbauer schon mal ausgeführt, noch konnte er nämlich mit dem großen Trecker auf unser Grundstück fahren. Wenn er beim Nachbarn das Pflaster gelegt hat, wird das nicht mehr möglich sein.

Lieferung von Füllboden mit dem Trekker

Lieferung von Füllboden mit dem Trekker

Abkippen...

Abkippen…

... und grob zusammen schieben.

… und grob zusammen schieben.

Wenn alles klappt, können wir im Mai die Terrasse bauen und uns dann über die Grünanlagen Gedanken machen. Wir freuen uns schon auf die ersten Grashalme :)