Parkettverlegung Teil 1

In den letzten eineinhalb Wochen haben wir in mehreren Etappen einen Großteil des Parketts verlegt. Wie bereits berichtet, haben wir uns für das Verkleben von Eiche-Fertigparkett entschieden.

Parkettvorrat und Stärkung für Parkettleger

Parkettvorrat und Stärkung für Parkettleger

Erster Schritt beim Verlegen ist immer das Aufbringen der Grundierung. Hier hat sich eine billige Malerrolle bewährt. Da die Grundierung schnell trocknet, reicht es diese ca. 1h vor Beginn des Verlegens aufzubringen. Das hat den Vorteil, dass man nicht zwei Mal aufräumen muss ;-)

Grundierung des Bodens

Grundierung des Bodens

Erstmal musste geschaut werden, wie Parkett und Fußleisten später zusammen aussehen werden:

Anprobe

Anprobe

Und ein wenig Vorbereitung schadet ebenfalls nicht, damit nicht gleich bei den ersten Brettern komische Reststücke entstehen.

Vorüberlegungen

Vorüberlegungen

Die ersten drei Reihen werden erstmal zugeschnitten und trocken hingelegt, so können die Abstandshalter an der Wand platziert werden. Außerdem ist es sehr ratsam, einmal den Bedarf an Brettern in der Länge des Raums zu berechnen. Falls dabei rauskommt, dass man mit einem 1cm Stück endet, könnte man mit einem halben Brett beginnen. Bei uns kam hier erschwerend hinzu, dass die Bretter nur ca. 182 bzw ca. 140mm breit waren (und es gibt jetzt einen 1cm Streifen im Wohnzimmer) …

UZIN MK 200 Parkettkleber

UZIN MK 200 Parkettkleber

Der Parkettkleber lässt sich recht gut verarbeiten, allerdings dauert es eine Weile bis man den Dreh raus hat. In den ersten Eimern Klebstoff (!) ist immer recht viel Rest übrig geblieben, am Ende wurde die Abfallmenge deutlich kleiner. Wichtig war hier, den Klebstoff immer wieder mit einem Spachtel am Rand nach unten zu schieben, damit er nicht antrocknet. Zum Auftragen wurde ein B3 Zahnspachtel benutzt. Erste Wahl lt. Hersteller wäre B11 gewesen, aber da der vor Ort nicht zu beschaffen war, haben wir zur zweiten Empfehlung B3 gegriffen. Dieser ist etwas feiner als B11 aber damit war der Klebstoff auch gut zu verarbeiten.

Ein weiteres unerlässliches Hilfsmittel war eine Kappsäge mit Zugfunktion – damit war das Ablängen der Parkettstücke schnell erledigt. Die Bastelarbeiten wurden dann mit Kreis- oder Stichsäge erledigt.

Kappsäge

Kappsäge

Für das Messen der benötigten Stücke hat sich ein Lasermessgerät bewährt, das misst mindestens so präzise wie ein Maßband und die Messung geht deutlich schneller.

Einen Großteil des Parketts hat der Bauherr gemeinsam mit S. (Danke für die Hilfe!) verlegt. Nach und nach sind sie mit dem “einer sägt, einer klebt” Prinzip immer schneller geworden, so dass selbst das Wohnzimmer in einem langen Abend erledigt war. Hier waren jede Menge sichtbarer Kanten zu schneiden, die später mit Kork gefüllt werden.

5cm ...

5cm …

Insgesamt haben wir versucht, möglichst wenig Verschnitt zu produzieren. Oben gezeigtes Stück war ein Einzelfall, aber 15-20cm Stücke gibt es häufiger. Wie knapp der Bauherr im Wohnzimmer kalkuliert hatte, zeigte sich am Ende: Es bleib kein ganzes Brett und lediglich ein etwas größeres Stück über. Maßarbeit :-)

(Alle) Reste des breiten Parketts

(Alle) Reste des breiten Parketts

Wohnzimmer fertig!

Wohnzimmer fertig!

Die anderen Zimmer sind auch sehr schön geworden:

Kind 1

Kind 1

Kind 2

Kind 2

Schlafzimmer

Schlafzimmer

Es fehlen jetzt noch die Ankleide, der Flur im Obergeschoss, die Fußleisten und die Korkstreifen. Das wird aber auch spätestens am nächsten Wochenende erledigt.

Wir sind wirklich zufrieden mit unserer Parkettauswahl und freuen uns sehr auf die fertigen Räume!

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