Fazit Eigenleistungswoche 1

Gestern haben wir noch einmal ein paar Wände gespachtelt und geschliffen und dank der Hilfe von S. und T. (Danke!) unser selbst gesetztes Zwischenziel erreicht. Sehr wertvoll war die Woche über natürlich auch die externe Betreuung des kleinen Bauleiters (Danke!).

Das Material- und Werkzeuglager wurde von Tag zu Tag größer!

Das Material- und Werkzeuglager wurde von Tag zu Tag größer!

Insgesamt wurden grob geschätzt 100 Arbeitsstunden investiert und folgende Punkte unserer Eigenleistungsliste abgearbeitet:

Decken

Die Decken wurden einmal komplett abgeschliffen um Unebenheiten zu entfernen. Die Stürze zwischen den einzelnen Platten der Filigrandecke wurden von unserer Baufirma grob ausgefüllt, wir haben sie mit deutlich feinerer Spachtelmasse noch zwei Mal gespachtelt und insgesamt zwei weitere Male geschliffen. Jetzt sind die Stürze schön glatt und es gibt nur noch wenige kleine Unregelmäßigkeiten, die später von der Tapete überdeckt werden sollten. Insgesamt war das Arbeiten über Kopf recht anstrengend. Außerdem muss man ständig die Leiter verrücken und auch die Feinmotorik ist beim Arbeiten an den Wänden deutlich besser, was zu besseren Ergebnissen führt.

Es müssen nur noch ein paar größere Löcher in der Decke zugespachtelt werden, anschließend kann sie tapeziert werden.

Wände

Die Wände wurden offiziell in Putzqualität Q2 erstellt, d.h. der Putz war zwar eben aber noch nicht glatt und hatte kleinere Macken und Kratzer. Lt. Aussage unseres Malers war die Ausgangsqualität des Putzes schon sehr gut.

Wir wussten, dass wir trotzdem noch einmal tätig werden müssten und hatten auch Zeit dafür eingeplant. Im Nachhinein hat sich diese Aufgabe aber doch als sehr zeitaufwendig herausgestellt und man merkt auch, dass es umso besser wird, je mehr Zeit man investiert… Alle Wände wurden einmal komplett mit der Schleifgiraffe abgeschliffen, anschließend alle Macken und unebenen Stellen mit feiner Spachtelmasse geglättet und nach dem Trocknen die Wände ein weiteres Mal abgeschliffen.

Gespachtelte Stellen, wer genau hinsieht, erkennt auch noch ein paar kleinste Macken

Gespachtelte Stellen, wer genau hinsieht, erkennt auch noch ein paar kleinste Macken

Insgesamt gibt es jetzt grob kategorisiert zwei Zuständen auf den großen Flächen: absolut glatten Putz und leicht rauhen Putz. Bei letzterem scheint die Zusammensetzung des Putzes lokal anders zu sein, man sieht schwarze Pünktchen und die Stellen sind etwas rauher. Aber insgesamt sind wir mit Optik und Haptik wirklich zufrieden. Tendentiell galt auch, dass kleine Flächen mehr Nacharbeit erforderten und nicht so eben waren, wie große Flächen.

Glatter Putz im Gegenlicht

Glatter Putz im Gegenlicht

Ein wenig nacharbeiten müssen wir noch an den Raumecken und an großen Löchern. Die Ecken waren mit der Maschine nicht zu erreichen und so müssen wir per Hand bzw. mit der kleinen Schleifmaschine nochmal ran. In den größeren Löchern zieht sich die große Menge notwendiger Spachtelmasse so stark zusammen, dass das Loch nicht vollständig verschlossen wird. Hier ist dann ein zweiter oder sogar dritter Spachtelgang nötig. Die Restarbeiten kann man aber problemlos nach Feierabend Stück für Stück (eher Zimmer für Zimmer) erledigen.

Kleinigkeiten

Alle Installationsdosen des Elektikers wurden unter Putz verlegt. Das hat auch einige Stunden Zeit benötigt, lohnt sich aber unserer Meinung nach.

Netzwerkschrank

Netzwerkschrank

Als Ausgleich zu den Malerarbeiten hat der Bauherr mit Hilfe von T. den Netzwerkschrank montiert und schonmal testweise einen Teil der bereits gelieferten Komponenten installiert.

Ausblick

Unser Bauleiter ist gerade dabei die Arbeiten für die nächsten Wochen zu koordinieren.

  • Wenn alles nach Plan läuft, wird diese Woche die Haustür eingebaut. Auf die Tür freuen wir uns wirklich schon und sind auf die Optik gespannt! Bis dahin wird noch nichts verraten ;-)
  • Nächste Woche soll der Blower-Door-Test stattfinden.
  • Anfang nächster Woche wird der Trockenbauer seine Arbeit fortsetzen. Im Bad muss noch ein Loch im Boden geschlossen und der Sockel vor dem Waschbecken erstellt werden. Wenn der Trockenbauer beim BDT vor Ort ist, kann er direkt die eventuell vorhandenen Fehlstellen in der Dampfsperre korrigieren und anschließend das Dach von unten verkleiden.
  • Sobald das Bad fertig ist, wird der Fliesenleger loslegen. Im Gäste WC ist eine Wand leider noch sehr feucht, hier wurden direkt vor den Putzarbeiten die Installationsschächte mit Mörtel gefüllt und entsprechend viel Feuchtigkeit ist noch in der Wand. Aber zur Not wird dann wohl mit einem Heizstrahler etwas nachgeholfen…

Sobald wir die Restarbeiten erledigt haben und die Tapete an der Decke ist, können wir anfangen zu streichen. Mal schauen, wie schnell wir dazu kommen… Eigentlich würden wir auch gerne schon die Fliesen im Keller verlegen, dort ist es aber zur Zeit leider noch zu feucht.

90% Luftfeuchtigkeit im Keller!

90% Luftfeuchtigkeit im Keller!

Ein Kommentar

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